Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

Präsident Santos auf Europatour

Werben um politische und finanzielle Unterstützung des Friedensprozesses in Kolumbien

Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos reist vom 3. bis 7. November in europäische Hauptstädte, um internationale Unterstützung für den Friedensprozess mit der FARC-Guerilla zu suchen, den seine Regierung versucht voranzutreiben. Santos wird außer Spanien, Belgien, Frankreich, Großbritannien und Portugal am 5. November auch Deutschland besuchen und mit Bundeskanzlerin Merkel sprechen.

Das Ende der Herrschaft Blaise Compaorés

Über die aktuelle Situation in Burkina Faso

Der Präsident der Republik Burkina Faso Blaise Compaoré musste am 31. Oktober 2014 nach 27 Jahren Amtszeit zurücktreten. Seine Macht war bereits in der Vergangenheit wiederholt ins Wanken geraten – zuletzt 2011, als sich Teile des Militärs gegen ihn erhoben –, doch es gelang dem Staatsoberhaupt durch strategisches Einlenken, Manipulationen, offene und versteckte Repressionen immer wieder, seine Position zu sichern.

Klimareport

Bericht Demokratische Republik Kongo

In den vergangenen Jahren ist die Energiepolitik zunehmend ins Zentrum der klimapolitischen Diskussion gerückt. Die Frage der Nutzung von Energie aus fossilen und/oder Erneuerbaren Energien wird dabei sehr unterschiedlich beantwortet. Die vorliegende Publikation entstand aus einer Vielzahl an Beiträgen der Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung. Sie vermittelt einen Überblick zu den nationalen klima- und energiepolitischen Wahrnehmungen in den ausgewählten Ländern. Anei finden Sie die Berichterstattung aus der Demokratischen Republik Kongo.

Burkina Faso im Ausnahmezustand

Proteste gegen geplante Verfassungsänderung eskalieren

Das westafrikanische Land, in dem Präsident Blaise Compaoré seit 27 Jahren an der Macht ist, erlebte bereits seit Anfang der Woche vehemente Proteste der Bevölkerung. Diese richteten sich gegen eine geplante Verfassungsänderung, die dem amtierenden Präsidenten eine weitere und nunmehr fünfte Amtszeit ermöglicht hätte. Am 30. Oktober kam es schließlich zu einer Eskalation der Proteste in der Hauptstadt Ouagadougou und einem Einschreiten der Militärs.

Republikaner im Aufwind

In den USA stehen Zwischenwahlen an

Wenige Tage vor der Kongresswahl am 4. November 2014 werden in Umfragen die Republikaner favorisiert. Im Kongress stehen mit 36 Sitzen etwa ein Drittel der Senatssitze und alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus zur Wahl. Sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat haben die Republikaner gute Chancen Sitze hinzu zu gewinnen und zukünftig auch die Mehrheit im Senat zu stellen.

Prophetic Churches in Zimbabwe

The Political and Social Impact of Prophetic Churches in Zimbabwe

A casual google search of prophets in Zimbabwe reveals hundreds of thousands of articles. Several of these are newspaper articles from the past five years. Hardly a day goes by without an article about prophets and their activities being written. This paper will use the term prophet as it is widely used in Zimbabwean media, however a more biblical understanding of the term will be given in the section on Christian understandings of the prophetic phenomena today.

Bringt ein Zertifikat den Frieden?

Zertifizierung von Mineralien in den Konfliktgebieten der Demokratischen Republik Kongo

Die häufigsten Assoziationen mit der DR Kongo beziehen sich zum einen auf die immensen natürlichen Rohstoffe des Landes im Herzen Afrikas, zum anderen auf die seit Jahrzehnten andauernden Konflikte im Osten der Republik im Bereich der Großen Seen. Die letzte größere militärische Auseinandersetzung ist im Rahmen eines Bürgerkriegs (auch dritter Kongokrieg genannt) in den Kivu-Regionen im Jahr 2009 zu Ende gegangen, seitdem bemühen sich die Regierungskräfte mit Unter-stützung der UN-Mission MONUSCO fortwährend gegen die verbleibenden Rebellen-gruppen und lokalen Milizen vorzugehen.

Spannungen in Jerusalem - kommt die Jerusalem Intifada?

Die zunehmenden Ausschreitungen rund um den Tempelberg, der anhaltende israelische Siedlungsbau und die sich immer weiter verschlechternden sozialen, wirtschaftlichen und politi- schen Verhältnisse der Ost-Jerusalemer Bevölkerung führen zu erheblichen Spannungen in Jerusalem.

Einheitsregierung in Kabul

Kein demokratischer, aber friedlicher Machtwechsel in Afghanistan

Der seit Ende 2001 amtierende afghanische Präsident Hamid Karzai durfte 2014 verfassungsgemäß kein weiteres Mal als Präsidentschaftskandidat antreten. Mit den dritten Präsidentschaftswahlen in Afghanistan seit dem Sturz des Taliban-Regimes verbanden viele Afghanen folglich die Hoffnung auf den ersten demokratischen Machtwechsel in der Geschichte ihres Landes. Als knapp sechs Monate nach dem ersten Wahlgang letztlich ein Sieger der Präsidentschaftswahlen bekannt gegeben wurde, sprach in Kabul kaum noch jemand von Demokratie.

Autopilot oder kleine Korrekturen

Uruguay hat gewählt - und sich noch nicht entschieden: Es gibt eine Stichwahl um die Präsidentschaft der Regierung

Noch am späten Montagnachmittag des 29. Oktobers war offen, ob die regierende Frente Amplio ihre absolute Mehrheit im Parlament verteidigen kann. Zweimal wurden alle Stimmen gezählt. Dann stand fest: Das Parlament bleibt in der Hand des Linksbündnisses. Sein Kandidat, der Sozialist Tabaré Vázquez, hat mit 47,9 Prozent zwar die meisten Stimmen für das Präsidentenamt erhalten, muss aber gegen Luis Lacalle Pou in die Stichwahl. Die Volksabstimmung zur Senkung der Strafmündigkeit ist gescheitert.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 110 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den "Länderberichten" bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.