Reuters / Bruno Domingos

Monitor

Die Rolle Brasiliens in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit

von Ariane Costa, Anja Czymmeck, Kevin Oswald

Entwicklungspartner für Süd und Nord

Mit der Reihe „Monitor Entwicklungspolitik“ widmet sich die Konrad-Adenauer-Stiftung der Rolle nicht-traditioneller Geber in der Entwicklungszusammenarbeit. Dieses Mal werfen wir einen Blick auf Brasilien, das sich seit den 1960er Jahren in der technischen Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern engagiert.

Brasilien hat sich in der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts zu einem Hauptakteur der Süd-Süd-Kooperation entwickelt, wobei sich das Land entsprechend nicht als traditionellen Geber, sondern als Entwicklungspartner mit alternativen Lösungsansätzen für globale Probleme wie Armut und Hunger sieht. Während insbesondere portugiesischsprachige afrikanische und verschiedene lateinamerikanische Staaten von Capacity Development und Wissenstransfers profitieren, setzt Brasilien auch stark auf horizontale Partnerschaften mit Industrieländern sowie auf trilaterale Kooperation.

 

Die multilaterale Ausrichtung und das ausgeprägte Engagement Brasiliens in internationalen Foren haben sich sowohl aufgrund limitierter finanzieller Ressourcen als auch in Folge einer zunehmend „antiglobalistischen“ brasilianischen Außenpolitik jedoch merklich abgeschwächt.

 

Deutschland und Brasilien pflegen seit fast 60 Jahren eine erfolgreiche bilaterale technische Zusammenarbeit in zahlreichen Politikfeldern. Insbesondere bei trilateralen Kooperationsinitiativen sowie der Förderung der technischen und finanziellen Zusammenarbeit zur Erschließung strategischer erneuerbarer Energiequellen besteht nach wie vor großes Potenzial.

 

Lesen Sie den gesamten Monitor Entwicklungspolitik hier als PDF.