Verleihung des Roman-Herzog-Forscherpreises an Dr. Inga C. Schad-Dankwart

Am 07. Juli 2015 wurde der Roman-Herzog-Forscherpreis für Soziale Marktwirtschaft an Dr. Inga C. Schad-Dankwart, Mitglied des Promotionskollegs „Soziale Marktwirtschaft“ der Konrad-Adenauer-Stiftung, verliehen. Damit würdigte das Roman-Herzog-Institut die Dissertationsarbeit der Kollegiatin, die aufzeigt, wie die Soziale Marktwirtschaft mit Hilfe psychologischer Erkenntnisse weiterentwickelt werden kann.

Unter der Überschrift „Ordnungspolitik für irrationale Menschen – Eine Synthese aus Psychologie und Ordoliberalismus“ verbindet sie verhaltensökonomische Forschung und Ordoliberalismus. Damit stellt sie die bisherige Annahme von rational-handelnden Wirtschaftsakteuren in Frage und leitet neue Bedingungen des Wirtschaftens in einer interdependenten Wirklichkeit her.

Mit diesem Beitrag werden die zahlreichen Einflussfaktoren von wirtschaftenden Individuen in einer komplexen Welt anerkannt und einseitige, auf strikter Rationalität basierende Modelle an ihren rechten Platz gestellt. Die Soziale Marktwirtschaft ist dabei der Leitfaden für eine dynamische und lebendige Wirtschaftsordnung, die sich in einer verändernden Umwelt weiterentwickelt und ihre Relevanz für die Zukunft behält.