Vortrag

Die transatlantische Illusion

Die neue Weltordnung und wie wir uns darin behaupten können

Jahrzehnte lang konnten sich Deutschland und Europa blind auf die USA verlassen. Doch die Zeit transatlantischer Selbstverständlichkeiten ist vorbei. Die Weltmacht hat viel mit sich zu tun und verlangt zu Recht mehr Eigenverantwortung ihrer Partner. Vor dem Ukrainekrieg erschien es so, als ob die USA nur noch auf China schauen würden. Die militärische Aggression des Putin-Regimes zwingt sie in ihr europäisches Engagement zurück. Wie auch immer dieser Krieg ausgeht, das transatlantische Verhältnis kann nicht so bleiben wie die Jahrzehnte zuvor, in denen man sich in der "Transatlantischen Illusion" bequem einrichten konnte. Der USA- Experte Josef Braml analysiert unsere geopolitische Lage und zeigt, warum wir selbstständiger werden müssen: militärisch, politisch, wirtschaftlich. Das geht nicht von heute auf morgen. Aber wenn wir jetzt nicht damit anfangen, dann werden wir zu den Verlierern der neuen Weltordnung gehören und die Grundlagen verspielen, auf denen unser Wohlstand beruht.

Details

19:00 Uhr Begrüßung durch Dr. Benjamin Becker, Direktor des Amerikahauses NRW

19:10 Uhr Gespräch zwischen Dr. Josef Braml und Florian Bauer

anschl. Diskussion mit dem Publikum

20:15 Uhr Schlusswort von Dr. J. Christian Koecke, Konrad-Adenauer-Stiftung, Büro Bonn

Anmelden Zum Kalender hinzufügen

Veranstaltungsort

Fritz Thyssen Stiftung
Apostelnkloster 13-15,
50672 Köln
Deutschland
Zur Webseite

Anfahrt

Referenten

  • Dr. Josef Braml
    • Generalsekretär der Deutschen Gruppe der Trilateralen Kommission
  • Florian Bauer
    • TV-Moderator/politischer Journalist
Kontakt

Dr. Johannes Christian Koecke

Dr

Referent Politische Grundsatzfragen und Internationale Politik, Büro Bundesstadt Bonn

Christian.Koecke@kas.de +49 2241 246 4400 +49 2241 246 54400
Kontakt

Gabriele Klesz

Sachbearbeiterin Bundesstadt Bonn

gabriele.klesz@kas.de +49 02241-246-4226 +49 02241-246-54226