Seminar
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Gegenreformation und Katholische Reform

01.-05. Mai 2020 in Passau

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Passau
Passau
Das Thema der Tagung schließt an jene Veranstaltungen an, die es im Jahr 2017 anlässlich des 500. Jahrestages des Beginns der Reformation gab. Bewusst wird der Blick 2020 auf Folgen der Reformation geweitet. Ausgewiesene Spezialisten ihres Faches werden spannende, immer auch wissenschaftliche Perspektiven auf die katholische Auseinandersetzung mit der Lehre Luthers und der Neuverankerung des alten Glaubens in der Bevölkerung werfen. Passau und Umgebung sind dafür ideale Orte. Ihre viele Jahrhunderte alte Geschichte wurde gerade durch die Katholische Reform und die Jesuiten geprägt. Dementsprechend werden wichtige Aspekte des damals erneuerten Glaubenslebens thematisiert – etwa der Baustil des Barock, die Marienverehrung und das Wallfahrtswesen. Gleichzeitig haben aber die Reichsgrafen von Ortenburg unweit von Passau und mitten im bayrisch-wittelsbachischen Umfeld beharrlich und glaubensfest in ihrem Herrschaftsbereich den evangelischen Glauben gelebt. Die Vorträge finden an Orten des damaligen Geschehens (Jesuiten-Kolleg, Mariahilf-Kloster, Ortenburg) statt und werden durch Besichtigungen wichtiger Baudenkmäler ergänzt. Es liegt nahe, dass sich daraus auch Anregungen zu aktuellen Diskussionen über Reformen und Reformbedarf in unseren Kirchen, aber auch in Politik und Gesellschaft ergeben. Auch darüber werden wir diskutieren.
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Veranstaltungsort

Hotel König, Untere Donaulände 1, 94032 Passau

Kontakt

Marita Ellenbürger

Marita Ellenbürger bild

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

marita.ellenbuerger@kas.de +49 6131 201693-0 +49 6131 201693-9