Veranstaltungsberichte

Gedenkveranstaltung zum 30. Jahrestag des Mauerfalls

Eine Podiumsdiskussion mit Winfried Weck, Dr. Fernando García Santamaría und Marco Jänicke

Am 13. November 2019 fand eine Gedenkveranstaltung zum 30. Jahrestags des Mauerfalls im Central Hotel in Panama statt, die von der Konrad-Adenauer-Stiftung, gemeinsam mit der deutschen Botschaft Panama, organisiert wurde.

Am 13. November 2019 fand eine Gedenkveranstaltung zum 30. Jahrestags des Mauerfalls im Central Hotel in Panama statt, die von der Konrad-Adenauer-Stiftung, gemeinsam mit der deutschen Botschaft Panama, organisiert wurde.

Zu den Teilnehmern gehörten unter anderem der Französische Botschafter Brice Roquefeuil, Evgeny Boykov, Botschafter der Russischen Föderation, und Vertreter der US-Amerikanischen Botschaft. Auch Rolf Kessler, Direktor der deutschen Nikolaus-Kopernikus-Schule in Panama und weitere Mitglieder der deutschen Community in Panama nahmen teil.

Der Abend begann mit einem kurzen Video über die Wiedervereinigung Deutschlands. Es folgte eine Ansprache vom deutschen Botschafter in Panama, Uwe Wolfgang Heye. Er erzählte von dem unbändigen Willen der ostdeutschen Bevölkerung und ihrem friedlichen Kampf für Demokratie, der am Ende stärker war als das Unrechtssystem der Deutschen Demokratischen Republik. Auf die Frage wo Deutschland heute stehe, betonte er, dass die Wiedervereinigung zwar offiziell vollzogen sei, es aber immer noch starke Unterschiede in verschiedenen Teilen Deutschlands gebe, die es in Zukunft zu reduzieren gelte. Am Ende dankte er noch einmal den europäischen Nachbarn Deutschlands für ihre Kooperation und Unterstützung bei der Wiedervereinigung.

Es folgte eine Podiumsdiskussion, geleitet von Winfried Weck, Büroleiter der KAS Panama und des Regionalprogramms ADELA, der mit Dr. Fernando García Santamaría, dem Vize-Direktor für Forschung an der Universidad de Costa Rica und Marco Jänicke, dem Geschäftsführer der AHK in Panama, über Reflexionen und Erinnerungen an den Fall der Mauer diskutierte. García Santamaría hatte zur Zeit der Wende in Würzburg und Mannheim studiert und Jänicke war in der DDR aufgewachsen. Beide erzählten von ihren Erlebnissen und sprachen darüber, wie außergewöhnlich es war, dass die Demonstrationen mit Zehntausenden von Menschen in den Straßen immer friedlich verlaufen waren.

Nach der Podiumsdiskussion nutze Herr Weck die Gelegenheit, mit den Gästen gemeinsam über die Bedeutung des historischen Tags nachzudenken. In einem interaktiven Gespräch teilten etwa Brice Roquefeuil, Evgeny Boykov und Uwe Heye ihre persönlichen Eindrücke des neunten Novembers 1989 mit. Auch weitere Gäste erinnerten sich wie sie die Zeit des Mauerfalls erlebt hatten und machten den Abend dadurch unterhaltsam und interessant.  Wir möchten uns noch einmal herzlich für die aktive Teilnahme und die vielen persönlichen Anekdoten bedanken.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.