Veranstaltungsberichte

Sensibilisierung syrischer weiblicher Geflüchteter für lokale libanesische Gesetze und ihre Arbeitsrechte.

Das Syrien/Irak-Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und SEED arbeiten zusammen, um das Bewusstsein weiblicher syrischer Geflüchteter in Tripoli für lokale libanesische Gesetze, Arbeits- und Bürgerrechte zu fördern.

Der Libanon beherbergt die größte Zahl syrischer Geflüchteter pro Kopf. Seit Beginn des Konflikts im benachbarten Syrien im Jahr 2011 sind schätzungsweise 1,5 Millionen syrische Flüchtlinge in den Libanon geflohen. Aufgrund des geringen Vertrauens zwischen der Flüchtlingsgemeinschaft und den libanesischen Behörden sind sich die Syrer und Syrerinnen ihre Rechte nicht bewusst oder sind nicht in der Lage, sie einzufordern. Insbesondere in Tripoli, der Hauptstadt des Gouvernement Nord-Libanon, wirkt sich dies nachteilig aus. Die Situation betrifft besonders Frauen, da die meisten von ihnen arbeiten müssen, um ihre Familien zu ernähren.

Innerhalb von 90 Tagen wurde dieses Projekt erfolgreich umgesetzt und vollständig abgeschlossen, wobei alle Ziele erreicht wurden. 60 Personen wurde im Zuge von drei Hauptaktivitäten fortgebildet, die dazu beigetragen haben, das Wissen weiblicher syrischer Geflüchteter über lokale Arbeits-, Zivil- und Bürgergesetze zu erweitern. Die Teilnehmerinnen erhielten auch eine persönliche Konsultation durch einen Rechtsberater.

Durch eine zuvor entwickelte mobile App und über auf Facebook geteilte Infografiken, konnten das Projekt auch indirekt viele Personen erreichen und sie über Gesetze, die Flüchtlinge betreffen, informieren.

Kontakt

Cyrine Farhat Shour

Cyrine Farhat Shour

Projektkoordinatorin

cyrine.farhat@kas.de +961 1 388061/62 +961 1 388 064

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.