Veranstaltungsberichte

Große Streuung der Bildungsleistungen in der Welt

Prof. Ludger Wößmann stellt neues Buch über die Bedeutung von Bildung für wirtschaftliches Wachstum vor

Ein hohes Bildungsniveau an Schulen führt zu individuellem und gesellschaftlichem Wohlstand. Prof. Ludger Wößmann macht dies an Ergebnissen internationaler Schülertests fest. „Das Wissenskapital der Länder hat Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum“, sagte Wößmann bei einer Gesprächsrunde der Konrad-Adenauer-Stifung in Berlin.

„Demokratie braucht Demokraten!“

Erste Bonner Rede zur Demokratie am 22. Mai im Museum Koenig in Bonn

Am 1. September 1948 fand im Zoologischen Museum Koenig in Bonn die feierliche Eröffnung des Parlamentarischen Rates statt. Das neugegründete Büro Bonn der KAS nutzte den Genius loci, um am 22. Mai 2015, in zeitlicher Nähe zum Gründungstag der Bundesrepublik, seine neue Veranstaltungsreihe „Bonner Rede zur Demokratie“ zu starten.

Parteinah und zugleich unabhängig – wie geht das zusammen?

So lautete die am häufigsten gestellte Frage chinesischer Bezirksdirektoren und Amtsleiter aus Peking, die sich in Sankt Augustin über die Arbeit der politischen Stiftungen, über die Kommunalakademie sowie über ausgewählte Themen der Stadtentwicklung informiert haben.

"In Bildung zu investieren, ist billiger, als Panzer zu kaufen"

Frühstücksgespräch mit Dr. Bakary Sambe

Spätestens seit der Entführung der über 200 Schülerinnen von Chibok ist die nigerianische Terrororganisation Boko Haram auch über die Landesgrenzen Nigerias hinaus bekannt. Relativ wenig ist jedoch über die Strukturen der Organisation, seine Anführer und ihre Ideologie bekannt. In der Akademie der Adenauer-Stiftung brachte der senegalesische Islamwissenschaftler Dr. Bakary Sambe etwas Licht ins Dunkel und zeigte auf, worauf es in diesem Konflikt wirklich ankommt.

"Heiter bis wolkig"

Nikolaus Blome zur politischen Großwetterlage und seinem Ausscheiden beim ‚Spiegel‘

„Westliche Werte, Parteiendemokratie und Parlamentarismus - Müssen wir darum kämpfen?" Dieser Frage widmete sich Nikolaus Blome beim diesjährigen Netzwerktreffen der Hauptabteilung Politik und Beratung der Adenauer-Stiftung. Die Parteiendemokratie sei alternativlos, auch wenn im digitalen Zeitalter neue Anforderungen an sie gestellt würden, so der Journalist. Den „Tag des Grundgesetzes“ am 23. Mai bezeichnete er als willkommenen Anlass, etwas als Errungenschaft zu feiern, „wonach sich Milliarden Menschen sehnen“.

„Die größte humanitäre Katastrophe seit Ende des Zweiten Weltkriegs“

Flüchtlingswelle soll mit verstärkter Präventionsarbeit vor Ort begegnet werden

Es sind schreckliche Bilder, die uns in den letzten Wochen und Monaten erreicht haben: zusammengepferchte Frauen, Kinder und Männer in winzigen Booten, die auf der Suche nach einem besseren Leben die Flucht von der nordafrikanischen Küste nach Europa wagen. Allein im Jahr 2014 machten sich 200.000 Menschen auf den Weg über das Mittelmeer. Die EU-Grenzschutzagentur Frontex rechnet für 2015 sogar mit 500.000 bis zu einer Million.

Promotionskolleg Soziale Marktwirtschaft diskutiert neue Ordnungsökonomik

Auf dem Seminar „Alte und neue Ordnungsökonomik“ des Promotionskollegs Soziale Marktwirtschaft vom 6. bis 9. Mai an der Universität Witten/ Herdecke suchten Teilnehmer und Referenten nach neuen Wegen, die Ideen von Eucken, Hayek und Co. für das 21. Jahrhundert anschlussfähig zu machen.

Chancen einer Energieunion

Fachkonferenz zur Energiesicherheit in der Europäischen Union

Die Fachkonferenz „Energiewelt im Wandel – Perspektiven für die europäische Energieaußenpolitik“ versammelte am 7. Mai 2015 in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung über 50 internationale und deutsche Experten zu einem ganztägigen intensiven Austausch.

Unternehmen suchen Fachkräfte: Flüchtlinge willkommen!

Hauptstadtforum zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen

Der Flüchtlingsstrom reißt nicht ab. 2014 haben mehr als 200.000 Menschen in Deutschland Asyl beantragt. Für 2015 erwartet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sogar 300.000 Anträge. Wie können wir diese Menschen schneller in den Arbeitsmarkt und dadurch auch in die Gesellschaft integrieren? Und welche migrationspolitischen Folgen hätte es, die beiden Zuwanderungskanäle für Flüchtlinge und Fachkräfte durchlässiger zu gestalten?

"Energiepolitik muss international gedacht werden"

Thomas Bareiß fordert eine globalere Debatte über die Energiesicherheit

Die erneuerbaren Energien werden in der Zukunft eine große Rolle spielen – davon ist Thomas Bareiß MdB überzeugt. Dennoch kritisiert er, dass die Energiepolitik in der Europäischen Union noch eine zu geringere Rolle in der Debatte einnähme. „Wenn wir das Thema Energiesicherheit in Angriff nehmen wollen, müssen wir dies auf europäischer Ebene tun“, sagte der Beauftragte für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion auf einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung. In einem öffentlichen Forum diskutierten internationale Experten über die Perspektiven der europäischen Energieaußenpolitik.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.