Veranstaltungsberichte

Think Tank Leiter und Europaexperten aus der VR China zu Besuch in Berlin

Vom 24.06. bis zum 03.07.2013 hält sich eine Gruppe chinesischen Think Tank Leiter und Europaexperten in Deutschland auf; Herr Awe, Auslandsbüroleiter in Peking, begleitet die Gruppe. Die Delegationsteilnehmer arbeiten für die Chinese Academy of Social Sciences (CASS) dem Hauptpartner der KAS in Peking, beziehungsweise das China Institute of International Studies (CIIS), das ebenfalls ein wichtiger Partner der KAS in Peking ist.

„Chance demographischer Wandel“

Erfahrungsaustausch zwischen deutschen und japanischen Experten

Paro kann quietschen, ein paar Worte sprechen und mit den Augen blinzeln. Die in Japan erfundene Roboter-Robbe, mit der Demenzkranke therapiert werden, ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich die Wirtschaft auf eine alternde Gesellschaft einstellt. Auch wenn das putzige Tierchen mittlerweile in 23 Länder exportiert wird, darunter auch nach Deutschland, bleibt doch fraglich, ob es auch hierzulande ein Verkaufsschlager werden wird.

„Das Internet ist normal geworden“

Trotzdem tut sich der Online-Wahlkampf in Deutschland wegen knapper Ressourcen schwer

Mit dem Internet kann man keine Wahl gewinnen aber durchaus verlieren. Ignorieren sollte man es in Zeiten immer knapper werdender Wahlentscheidungen trotz geringer Wahlkampfressourcen aber auf gar keinen Fall, so die Empfehlung von drei gestandenen Kampagnenmanagern mit insgesamt knapp 70 Jahren Berufserfahrung. „Es geht um jede Stimme in jedem Medium“, so Peter Radunski, früher Senator in Berlin und heute Senior Advisor bei der MSL Group Deutschland.

Sonnenpferde des Schicksals

Die Konrad-Adenauer-Stiftung verleiht den Literaturpreis 2013 an Martin Mosebach

Ende Juni, auf einem der Hügel bei Weimar, im Musikgymnasium unmittelbar neben Schloss Belvedere: Martin Mosebach erhält den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2013. Es ist ein mittlerweile renommierter Preis, mit dem in den vergangenen Jahren Größen wie Cees Nooteboom (2010), Uwe Tellkamp (2009) und vor allem Herta Müller (2004) ausgezeichnet wurden. Sarah Kirsch, die erste Preisträgerin (1993), kürzlich erst verstorben, hatte sich Weimar als Verleihungsort gewünscht.

"Die Fähigkeit der teilnehmenden Beobachtung"

Martin Mosebach erhält den KAS-Literaturpreis 2013

Der Frankfurter Schriftsteller Martin Mosebach ist in Weimar mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung geehrt worden. „Mosebachs Weltneugier will die Welt nicht ans Licht zerren – er liebt ihre Geheimnisse, weil sie Geheimnisse sind, in Glanz und Dunkel und im verschleierten Dämmerschein, im Halbschatten“, sagte Laudator Heinrich Detering. Mosebach ist der 21. Träger des Literaturpreises, der zuvor unter anderem Herta Müller und Arno Geiger verliehen wurde.

Wettbewerbsvorteil Wissenschaft und Forschung

Bundesbildungsministerin Wanka betont die Bedeutung der Hochschule

Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, sieht die Leistungsfähigkeit der deutschen Wissenschaft mit ihrem Herzstück Hochschule als wichtigen Vorteil im globalen Wettbewerb. Bei einer gemeinsamen Veranstaltung des Stifterverbands und der Konrad-Adenauer-Stiftung im Berliner Quadriga Forum sagte sie: „Deutschland hat seine starke Stellung als Industrienation vor allem auf Basis von Wissenschaft und Forschung erreicht.“ Das müsse bei den anstehenden Verteilungskämpfen wegen der Schuldenbremse immer wieder „selbstbewusst herausgehoben werden“.

Perspektiven der Jugend

AG Jugend der KAS und Partner erregen mit Flugblattaktion zum 17. Juni Aufsehen

Junge Leute sprechen mit anderen jungen Leuten über den Volksaufstand in der DDR – das war das Konzept der gemeinsamen öffentlichen Aktion der KAS mit Partnern am 17. Juni.

"Unmenschliche Verbrechen"

50 Jahre „Haus am Checkpoint Charlie“ - Pöttering prangert Unrechtsstaat DDR an

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Museums „Haus am Checkpoint Charlie“ hat der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Hans-Gert Pöttering, den Unrechtsstaat DDR angeprangert und Lehren für die Zukunft angemahnt. „Es darf nie vergessen werden, was für unmenschliche Verbrechen in der Zeit der Teilung begangen wurden“, sagt Pöttering.

Die Perspektive der Jugend

Tag der KAS 2013 - Nachwuchsreporterin berichtet vom Tag der KAS

Experiment gelungen: Ohne jedes Vorwissen über die Konrad-Adenauer-Stiftung hat die 17-jährige Schülerin Lisa Ihde aus Brandenburg einen Tag lang als Jugend-Reporterin gearbeitet. Sie hatte sich über die KAS-Facebook-Seite beworben. Ausgerüstet mit Handykamera, Zettel und Stift mischte sie sich unter die Menschen und staunte über das vielseitige Angebot am Tag der KAS. Ihr Fazit: "Ich war sehr gerne Jugend-Reporterin und werde die Konrad-Adenauer-Stiftung auch in Zukunft als sehr engagiert und beeindruckend in Erinnerung behalten."

Was ist ein Leben ohne Freiheit?

Habt den Mut, Euch für andere Menschen einzusetzen

Die Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung präsentierte in Zusammenarbeit mit der Stiftung 20. Juli 1944 die Ausstellung „Was konnten sie tun?“ an der John-F.-Kennedy School in Berlin. Sie widmet sich verschiedenen, teils bekannten, aber auch unbekannten Widerstandskämpfern gegen das nationalsozialistische Regime zwischen 1939 und 1945.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.