Veranstaltungsberichte

Rechtsstaatlichkeit in politischen Umbruchsphasen

Acht Monate nach dem Sturz Hosni Mubaraks stellt die Übergangsphase Ägypten vor gewaltige Herausforderungen. Der Mangel an Geschlossenheit in der Protestbewegung, das Erstarken islamistischer Gruppierungen, die fragwürdige Position des Militärs sowie die noch immer bedeutende Rolle des alten Regimes beunruhigen die Demokratiebewegung und werfen die Frage auf, ob Ägypten der Übergang von einem autoritären zu einem demokratischen System gelingen kann.Politologen, Journalisten, Juristen und Politiker diskutierten in einer Konferenz Herausforderungen und Probleme des Transformationsprozesses.

Wie die Pedale eines Fahrrads

„Europa kann nur nach vorne gehen – es gibt kein zurück mehr“

Mitten in der Finanzkrise und nur wenige Tage nach den politischen Turbulenzen in Italien, sagte Franco Frattini: „Europa wird sich von Nichts und Niemandem rauben lassen.“

Irland auf dem Weg zur Besserung

Premierminister Kenny zeigt sich optimistisch

Der Premierminister Irlands, Enda Kenny, hat sich optimistisch gezeigt, dass sein Land schon bald die Krise überwunden haben wird. Er sagte zu, dass seine Regierung alles tun werde, damit der Weg der Konsolidierung fortgesetzt werde. Irland müsse so früh wie möglich wieder auf eigenen Füßen stehen können, brauche aber weitere Hilfen und Unterstützung.

Neue Redner braucht das Land

Politische Kommunikation in der Krise

Politiker haben es heutzutage schwer. Sachverhalte werden immer komplexer, das Tempo höher, die Medien sensationsheischender und der Wähler, so scheint es, immer anspruchsvoller. Wer da auf eine klare Sprache, eine starke Rhetorik zurückgreifen kann, verfügt schon per se über einen Wettbewerbsvorteil.

Zulu-Führer zu Gast bei der KAS

Prince Mangosuthu Buthelezi, Zulu-Führer und Vorsitzender der Inkatha Freedom Party (IFP) hielt sich vom 9. bis 15. November zu einer Besuchsreise in Deutschland auf. Erste Station war Hamburg, wo er bei einer Veranstaltung des Museums für Völkerkunde über den unvollendeten Kampf Südafrikas um die nationale Einheit hielt. Anschließend nahm er in Berlin an dem „Zukunftsforum Globale Entwicklung“, dem Festakt zum 50-jährigen Jubiläum des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ als Ehrengast teil.

Anushka Gokhale erhält „Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Förderpreis“

Am Freitag, dem 11. November, wurde die KAS-Altstipendiatin Anushka Gokhale als Preisträgerin mit dem „Jacob- und Wilhelm-Grimm-Förderpreis“ ausgezeichnet.

Indigene Politiker aus Lateinamerika zu Besuch in Deutschland

Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung hat sich in der vergangenen Woche eine Delegation indigener Politiker aus Lateinamerika zu einem Studien- und Dialogprogramm in Deutschland aufgehalten. Unter den Gästen waren der ehemalige Vizepräsident Boliviens, Victor Húgo Cárdenas, der ehemalige Generalsekretär der christdemokratischen Partei Chiles, Francisco Huenchumilla sowie aktive Politiker aus Guatemala, Honduras und Mexiko.

Tradition trifft moderne Ansätze

Estnischer Kulturabend in der Konrad-Adenauer-Stiftung

Rund 400 Gäste konnten sich beim Estnischer Kulturabend in der Konrad-Adenauer-Stiftung über den aktuellen Stand der estnischen Kultur informieren. Die Autorin Viivi Luik, der Komponist Rein Rannap und die bildende Künstlerin Alice Kask gaben Einblicke in ihr Werk und standen damit exemplarisch für eine Kulturnation, die in den Worten von Dr. Hans-Jörg Clement, Leiter der KAS-Abteilung Kultur, "ein großes Traditionsbewusstsein radikal mit einem modernen Ansatz verschränkt". Hier finden Sie die Impressionen des Abends.

Europa am Scheideweg

Barroso wirbt bei Europa-Rede für umfassende Reformen

Der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, hat in Berlin für umfassende Reformen in Europa geworben. Ausdrücklich bekundete er seine Anerkennung für den bisherigen Beitrag und die gewährten Finanzgarantien Deutschlands. In Deutsch sagte er: „Ich möchte Ihnen für Ihren großen Einsatz für unser Europa von Herzen danken.“

Europäische Bildung als Pflichtinhalt an allen Schulen

Forderungen der Teilnehmer des deutsch-polnischen Jugendkongress „Verstehen – Erleben – Gestalten“

Zwanzig jungen Menschen haben bei der KAS-Podiumsdiskussion „Deutschland und Polen im vereinten Europa“ ihre Ideen und Wünsche für das Europa der Zukunft vorgestellt. Diese wurden auf dem deutsch-polnischen Jugendkongress „Verstehen – Erleben – Gestalten“ in der Europäischen Akademie Berlin erarbeitet. In vier Gruppen diskutierten die Jugendlichen die Themen: „Europa und die Welt“, „Soziales Europa“, „Kommunikation“ sowie „Integration“. Trotz unterschiedlicher Perspektiven entdeckten sie dabei viele Gemeinsamkeiten, wie die Forderungen zeigen:

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

Bestellinformationen

Herausgeber

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.