Veranstaltungsberichte

Lückenschluss zwischen Wissenschaft und Politik

Studie „Impulse 2020 – Akzente zukünftiger deutscher Außenpolitik“ vorgestellt

Spätestens die Finanzkrise hat klar gemacht: Die Außenpolitik kann auf die wissenschaftliche Expertise nicht verzichten. Derzeit ist allerdings zweifelhaft, ob die maßgebenden Akteure überhaupt einen praktischen Nutzen aus den theoriegeleiteten Entwürfen der Wissenschaft ziehen – sofern sie diese überhaupt zur Kenntnis nehmen.

Vertreter des Pavel-Shatev-Instituts (Mazedonien) zu Gast in Berlin

Studien- und Dialogprogramm

Im Juli 2008 ist von der Parteiführung der VMRO-DPMNE das „Pavel-Shatev-Institut“ (PSI) gegründet worden, das nach dem Vorbild der deutschen Stiftungen politische Bildungsarbeit und Expertise für konservative Politiker und Entscheidungsträger des Landes anbieten will.

Sprache und Kultur in der kulturellen Parallelwelt der DDR

Wie schmeckte die DDR?

Kabarett in der DDR war nicht unpolitisch. Wolfgang Schaller und Peter Ensikat, beide gerade als erste ostdeutsche Kabarettisten in Mainz mit dem begehrten „Stern der Satire“ geehrt, können sich nur wundern. Ihre Programme, in der DDR kritisch beäugt, zensiert und oft erst nach listig geführten Kämpfen zur Aufführung gebracht, waren in erster Linie politisch. Sie schrieben eine Satire, bei der der Spaß für den Staat aufhörte. Bei der Durchsicht alter Texte, sagt Ensikat, will es ihm manchmal scheinen, „als wären wir damals in der Kritik am System tiefer gewesen, als wir das heute sind“.

Auszeichnung für die Berliner Kiezdetektive

In der Reihe „Qualitätsoffensive für Familien in Kommunen“ hat die Konrad-Adenauer-Stiftung die „Berliner Kiezdetektive“ ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung in der Otto-Wels-Grundschule im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg würdigte der stellvertretende Leiter der Hauptabteilung Politik und Beratung, Dr. Wolfgang Maier, das Projekt als vorbildlich: „Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung ist es, junge Menschen für Demokratie zu begeistern. Ihr macht Demokratie lebendig und seid damit ein Leitbild für andere Kinder.“

Umweltpolitischer Dialog mit Brasilien

Democratas informieren sich über Energie und Klimaschutz

Anlässlich der 2010 in Brasilien stattfindenden Präsidentschaftswahlen plant die Schwesterpartei der CDU in Brasilien, die „Democratas“, ein Parteiprogramm verfassen, in dem die Themenbereiche Umwelt, Energie und Klimaschutz an prominenter Stelle berücksichtigt werden. Aus diesem Grunde trafen der Vorsitzende der „Democratas“, sein Stellvertreter sowie der Vorsitzende der Jugendorganisation auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung mit Umweltexperten der CDU in Berlin zusammen.

78,5 Prozent Wahlbeteiligung

Die Wahl des ersten Deutschen Bundestages

Am 14. August 1949 gaben 78,5 % aller 31 Millionen Wahlberechtigte ihre Stimme ab und wählten somit den ersten Deutschen Bundestag der Geschichte. Dr. Wieland Niekisch, Mitglied des Landtags Brandenburg, hat anlässlich der Veranstaltung „60 Jahre Bundesrepublik Deutschland“ einen Vortrag über die ersten Bundestagswahlen im Jahre 1949 gehalten.

Kultur des Maßes

Thema Globale Finanzkrise bei der 4. Rechtspolitischen Konferenz

Bundesverfassungsrichter a.D. Prof. Paul Kirchhof hat bei der Rechtspolitischen Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung eine Haftung mit dem Privatvermögen für verantwortungslose Manager gefordert. „Die Entkuppelung von Kapitalmacht und Verantwortlichkeit führt zum Ende des Privatkapitals“, warnte der Finanzrechtler auf dem dritten Panel der Veranstaltung. Persönliche Haftung mit dem eigenen Einkommen sei ein Mittel gegen die Anonymität von Investitionen.

Rechtsstaat vor Demokratie

Bundespräsident a.D. Roman Herzog auf der 4. Rechtspolitischen Konferenz der KAS

„Gerührt und geehrt“ hat sich Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Roman Herzog am Ende der 4. Rechtspolitischen Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung gezeigt. Die Veranstaltung war anlässlich des 75. Geburtstags von Herzog seinen Arbeitsschwerpunkten gewidmet.

Religion und Naturwissenschaft brauchen einander

Gott und Darwin

Über die Vereinbarkeit von religiösem Schöpfungsglauben mit der Evolutionstheorie sprachen Naturwissenschaftler und Theologen im Rahmen der Veranstaltung „Gott und Darwin!“.

„Turbulente Zeiten erfordern aktive Bürger“

Friedensnobelpreisträger Martti Ahtisaari auf der 4. Rechtspolitischen Konferenz der KAS

„All politics is global politics“ – in seiner Rede auf der Rechtspolitischen Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung hat Friedensnobelpreisträger Marrti Ahtisaari den Abschied von alten Denkmustern in der Politik gefordert. Einfachste Entscheidungen und Themen müssten aus einem globalen Blickwinkel betrachtet werden, so der frühere finnische Staatspräsident. Dies bringe ein hohes Maß an Verantwortung für Spitzenpolitiker mit sich. „Um diese verantwortungsvollen Politiker zu bekommen, brauchen wir vor allem aktive und informierte Bürger“, so Ahtisaari.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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Herausgeber

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.