Veranstaltungsberichte

2. Platz: Das Schicksal des Rabbiners Gärtner

Denkt@g-Wettbewerb 2009

Der Wahlpflichtkurs Deutsch der 10. Klasse an der Realschule Maschstraße in Braunschweig belegt mit seinen Beitrag „Letzter Ausweg – Exil. Das Schicksal des Rabbiners Gärtner und seiner Familie zur Zeit des Nationalsozialismus“ den zweiten Platz des Denktagwettbewerbs 2009.

3. Platz: Felix Nussbaum im Exil in Brüssel – eine Spurensuche

Denktag-Wettbewerb 2009

Das Jahr 2004, in dem Felix Nussbaum 100 Jahre alt geworden wäre, in dem sich zugleich seine Ermordung zum 60. Mal jährte, veranlasste fünf Schülerinnen und Schülern der Internationalen Deutschen Schule in Brüssel mit ihren Lehrern Detlef Neumann und Heinz Zimmer, einen Film gegen das Vergessen zu drehen.

Bericht einer Überlebenden

Inge Deutschkron liest in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung

Jedes Jahr fordert die Konrad-Adenauer-Stiftung mit dem Wettbewerb "DenkT@g" Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland auf, neue Wege der Erinnerungskultur für die Opfer des Nationalsozialismus zu finden. Am Vorabend der diesjährigen Preisverleihung zum DenkT@g saßen die Preisträger dann aber in der KAS-Akademie, um einer ganz traditionellen und sehr eindringlichen Form der Erinnerung beizuwohnen: Einer Lesung von Inge Deutschkron, Berliner Jüdin und Überlebende des Holocaust.

Stimmen und Eindrücke der Teilnehmer

Denktag 2009

Der DenkT@g-Wettbewerb hat sich auch in diesem Jahr großer Beliebtheit erfreut. Teilnehmer aus ganz Deutschland und erstmalig auch aus Belgien haben sich mit unterschiedlichsten Ansätzen dem Thema Erinnerung an den Holocaust genähert. Fünfzehn Gruppen wurden schließlich nach Berlin eingeladen. Das mehrtägige Begleitprogramm mündete schließlich in der Preisverleihung mit dem Schirmherr des Wettbewerbs und Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert.Wir fragten Teilnehmer nach ihrer Motivation, sich zu beteiligen.

Zukunft braucht Erinnerungen

Gewinner des Denktags 2009 ausgezeichnet

Das Projekt „Zukunft braucht Erinnerungen. Auf den Spuren des Petr Ginz“ von Lara und Thiemo Ewert aus Meschede (Nordrhein-Westfalen) hat den Denktag-Wettbewerb 2009 gewonnen.

Russland braucht eine umfassende Erneuerung

Nach dem Mord an Anastassija Baburowa und Stanislaw Markelow

Nach der Ermordung der Journalistin Anastassija Baburowa und des Menschenrechtsanwalts Stanislaw Markelow in Moskau hat der Chefredakteur der kremlkritischen Zeitung „Nowaja Gazeta“, Dmitri Muratow, mehr Anstrengungen zur Aufklärung verlangt und der russischen Regierung eine Mitverantwortung an der Tat gegeben.

Kanzleramtschef: „Wir haben zügig und besonnen reagiert.“

Neujahrsempfang der Konrad-Adenauer-Stiftung

Vor über 40 Botschafterinnen und Botschaftern aus der ganzen Welt, die anlässlich des Neujahrsempfangs der Konrad-Adenauer-Stiftung in die Berliner Akademie gekommen waren, hat der Chef des Bundeskanzleramts, Thomas de Maiziere, die eingeleiteten konjunkturpolitischen Maßnahmen der Bundesregierung zur Bekämpfung der Finanzkrise erläutert.

Hommage für Volker Schlöndorff

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ehrt den wichtigsten Filmemacher im Nachkriegs-Deutschland

„Da wollte ich mich schon lange eintragen“, sagt der kleine ältere Herr mit den wachen Augen und blickt auf die „Pro Reli“-Unterschriftenliste, die am Empfang der Konrad-Adenauer-Stiftung ausliegt. Schnell trägt er Geburtstag, Adresse und seine Unterschrift ein – Volker Schlöndorff. Es ist die erste von vielen Unterschriften an diesem Abend, der ihm, dem wichtigsten deutschen Filmemacher der Nachkriegszeit, gewidmet ist. Später wird er geduldig seine Biographie signieren und auch das eine oder andere Autogramm geben. Doch diese erste Unterschrift bleibt kennzeichnend für das, was die Laudatoren und Weggefährten gleich über ihn sagen werden: Schlöndorff ist ein Filmemacher mit Position, der seine Meinung nicht zurückhält, dabei aber nie einseitig ist. Oder, wie es sein Laudator, Staatsminister Bernd Neumann, ausdrückt: „Man bekommt ihn nur im Gesamtpaket.“

Stipendiatenball 2009 in Erfurt

Großen Zuspruch erhielt der erste Stipendiatenball der Stiftung, der am 10./11. Januar 2009 in Erfurt stattfand. Die Veranstaltung begann mit einer Stadtführung durch Thüringens Landeshauptstadt und erreichte ihren Höhepunkt beim abendlichen Ball im historischen Kaisersaal. Insgesamt 200 Stipendiaten folgten der Einladung und zeigten damit ihren Dank für die Eigeninitiative der drei Stipendiaten Catharina Daum, Pia Leson und Florian Pfister, die nicht nur die Mitarbeiter der Begabtenförderung, sondern auch verschiedene Sponsoren aus dem Kreis der Altstipendiaten von ihrem Projekt überzeugen konnten.

Glos: Zukunftsmodell Soziale Marktwirtschaft

Symposium anlässlich des 75. Geburtstages von Dr. Franz Schoser

Bundeswirtschaftsminister Michael Glos hat vor dem Hintergrund eines noch nicht abschätzbaren Ausmaßes der Finanzkrise zu einem klaren Bekenntnis zur Sozialen Marktwirtschaft aufgerufen. „Die Soziale Marktwirtschaft steht vor einer Bewährungsprobe“, räumte Glos in der Berliner Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung ein, sie erweise sich aber immer noch als Zukunftsmodell.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.