Veranstaltungsberichte

Die europäische Perspektive

22. Wasserwerk Gespräch mit Hans-Gert Pöttering

Gut drei Monate vor den Europawahlen, hat Hans-Gert Pöttering das 22. Wasserwerk-Gespräch zu einer Einschätzung aktueller Herausforderungen genutzt, denen sich Europa gegenübersieht. Vor 800 Zuhörern im ehemaligen Plenarsaal des Bundestages in Bonn erinnerte er daran, dass die Europäische Union in ihrem Kern eine Wertegemeinschaft sei, in der die Würde des Menschen im Mittelpunkt stehe. „Daher ist es unsere Pflicht, dass wir uns für die Menschen überall auf der Welt einsetzen, in Weißrussland genauso wie im Nahen Osten“, so der Präsident des Europäischen Parlaments.

Förderung der europäisch-israelischen Beziehungen

Kooperation zwischen KAS und Ben-Gurion-Universität gefestigt

Mit einem „Memorandum of Understanding“ hat die Konrad-Adenauer-Stiftung eine vertiefte Zusammenarbeit mit der Ben-Gurion Universität des Negev besiegelt. In Berlin unterzeichneten Prof. Jimmy Weinblatt, der Rektor der Universität, und Prof. Bernhard Vogel, der Vorsitzende der KAS, die Vereinbarung. Schwerpunkt der Zusammenarbeit wird die Forschung über das Verhältnis von Israel zu Deutschland und Europa sein.

Geschichte aus einem versunkenen Land

Uwe Tellkamp liest in der KAS-Akademie

Ein Gesellschaftsroman über die untergehende DDR auf knapp tausend Seiten. Wer soll das überhaupt lesen, hat sich der Autor Uwe Tellkamp in den dunklen Stunden nach Fertigstellung seines Manuskripts öfter gefragt. Bei seiner Lesung in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung bekommt er auf diese Frage einmal mehr eine deutliche Antwort: viele, viele Menschen. Denn mit seinem Roman „Der Turm“ ist Tellkamp eines der wichtigsten Bücher im wiedervereinigten Deutschland gelungen.

Religion als Kitt der Gesellschaft

Über Individualität und Religiösität

Die christliche Kirche scheint in einer Gesellschaft, die sich zunehmend auf das Individuum fokussiert und weniger durch Gemeinschaftssinn geprägt ist, an Attraktivität verloren zu haben. Ihre Mitgliederzahl schrumpfte in den vergangenen Jahren deutlich. Religiosität hingegen ist populärer denn je.

„Gegenseitiges Verständnis fördern.“

Bis 2011 entsteht ein neues deutsch-polnisches Schulbuch.

Die Eskalation um die Personalie „Erika Steinbach“ zeigt vor allem eines: Besseres gegenseitiges Verständnis zwischen Polen und Deutschen ist dringend notwendig.

Psychiatrie und Gesundheitswesen

Erstmals wurde in Ägypten ein Gesetzesentwurf eingebracht, der sich mit der psychiatrischen Gesundheitsversorgung im Land befasst. Dies sorgte für Diskussionen in verschiedenen Kreisen der ägyptischen Gesellschaft. Daher veranstaltete die KAS Ägypten gemeinsam mit dem Cairo Center for Civic Education and Development (CCCED) einen Workshop, auf dem Experten, Psychiater, Mitglieder der Ärztegewerkschaft und Medienvertreter den Gesetzesvorschlag erörterten und seine möglichen Folgen diskutierten.

„Nigeria in sich ist ein Kompromiss“

Gespräch mit Vertretern von Shell Nigeria

Frank Spengler, stellvertretender Hauptabteilungsleiter Internationale Zusammenarbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung, hat in Berlin den Hauptgeschäftsführer von Shell Nigeria, Herrn Basil Omiyi, empfangen. Inhalt des Gespräches war insbesondere die aktuelle Situation des Landes in Westafrika, das über die zweitgrößten Ölreserven des Kontinents verfügt und sich mit Blick auf die Schaffung ordnungspolitischer Rahmenbedingungen vor großen Herausforderungen sieht.

Kleines Holzlineal, harter Bleistift

Erinnerungen an die DDR-Kommunalwahl am 7. Mai 1989

„Betrug und Selbstbetrug waren im DDR-Wahlsystem an der Tagesordnung“, so fasst der Politologe Dr. Peter Joachim Lapp die Bedeutung von Urnengängen im SED-Staat zusammen. Von 17 Wahlen in der DDR ergaben 16 eine Zustimmung der Bevölkerung von über 99 Prozent, lediglich bei der letzten Wahl unter dem SED-Regime wurde dieses Ergebnis verfehlt. Bei der Kommunalwahl am 7. Mai 1989 lag das offizielle Ergebnis bei 98,85 Prozent. Wie es von dort bis zur einzigen freien Wahl in der DDR im März 1990 weiterging, darüber diskutierten in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung Zeitzeugen und Experten.

Reiner Kunze eröffnet die Reihe „Akademielesung“

Der bedeutende Lyriker Reiner Kunze hat die neue Veranstaltungsreihe „Akademielesung“ der Konrad-Adenauer-Stiftung eröffnet. Mit dieser Reihe bietet die KAS namhaften Autoren eine Diskussionsplattform in Berlin. Kunze nahm die Zuhörer mit auf eine anregende und nachdenklich stimmende Zeitreise durch 40 Jahre seines schriftstellerischen Schaffens. Dabei spannte er den Bogen von Prosatexten aus seinem Buch „Am Sonnenhang. Tagebuch eines Jahres“ über die Lyrik aus mehreren seiner zahlreichen Gedichtbände bis hin zu Gedichten für Kinder aus dem Band „Wohin der Schlaf sich schlafen legt“.

„Ein moderner Heiliger unserer Tage“

Prof. Dr. Bernhard Vogel mit dem Oswald von Nell-Breuning-Preis ausgezeichnet

Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Prof. Dr. Bernhard Vogel, ist gemeinsam mit seinem Bruder Hans-Jochen mit dem „Oswald von Nell-Breuning-Preis“ 2009 der Stadt Trier für seine politische Lebensleistung ausgezeichnet worden. „Beide Preisträger haben die Grundpfeiler der katholischen Soziallehre - Solidarität, Subsidiarität und Gemeinwohl - wahrgenommen und überzeugend gehandhabt“ so die Begründung der Jury. Es sei „eine großen Ehre“ für ihn mit diesem Preis ausgezeichnet zu werden, sagte Vogel in seiner Dankesrede.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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Herausgeber

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.