Veranstaltungsberichte

„A place to be“: Warum die Kampagne von Barack Obama so erfolgreich war

Eindrücke von einer Reise nach Washington und Ohio

Der teuerste und längste Präsidentschaftswahkampf in der Geschichte der Vereinigten Staaten ist mit einem überragenden Sieg von Barack Obama zu Ende gegangen.

Fanbeauftragter der Demokratie

Prof. Dr. Bernhard Vogel auf dem Jugendkongress 2008

Prof. Dr. Bernhard Vogel hat anlässlich des Jugendkongresses in Bonn, der dieses Jahr unter dem Motto „Wehrhafte Demokratie“ stand, eine veränderte politische Diskussionskultur angemahnt. Vor über 400 Jugendlichen sagte der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung: „An der Demokratie in Deutschland stört mich am meisten, wie die Parteien miteinander umgehen.“ Statt über unterschiedliche Ansichten zu diskutieren, würde die andere Meinung per se verdammt. Vogel: „Eine Aussage ist nicht deswegen dumm, nur weil sie ein anderer sagt.“ Hier müsse ein grundsätzliches Umdenken stattfinden.

Verbale Gewalt im Stadion muss aufhören

Zerstören Extremisten den Sport? - Workshop auf dem Jugendkongress 2008

Gewalt im Fußballstadion ist mehr als die Schlägerei zwischen rivalisierenden „Fans“. Viel schlimmer, da oft subtil geäußert, sind Homophobie und Fremdenfeindlichkeit, die vom Kuttenträger in der Kurve genauso regelmäßig geäußert werden wie vom Anzugträger auf der Haupttribüne.

„Ich würde mich schämen, wenn ich nicht wählen geh“

Beim KAS-Jugendkongress diskutieren Spitzenpolitiker mit Jugendlichen über Wehrhafte Demokratie

Vor über 500 Schülern und Studenten ist der Jugendkongress der Konrad-Adenauer-Stiftung in Bonn eröffnet worden. Unter Beteiligung von Innenminister Dr. Wolfgang Schäuble rief ein prominent besetztes Podium die Teilnehmer dazu auf, sich für die Demokratie einzusetzen und zu engagieren. Den Begriff „Wehrhafte Demokratie“, mit dem sich der Kongress auseinandersetzt, versuchte Renate Künast, die Fraktionsvorsitzende der Grünen, mit den Begriffen „Demokratie und Zivilcourage“ für das 21. Jahrhundert zu übersetzen.

Bach fordert harte Bestrafung von Doping-Sündern

Rede des IOC-Präsidenten beendet das X. Eichholzer Sportforums

Der Vize-Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Dr. Thomas Bach, hat sich auf dem X. Eichholzer Sportforum für eine harte Bestrafung von Dopingsündern durch Sport und Justiz ausgesprochen. Die jüngst aufgedeckten Fälle „Schumacher“ und „Ahlmann“ hätten gezeigt, dass die Anti-Doping-Maßnahmen – so etwa auch der zu den Olympischen Spielen in Peking initiierte 10-Punkte-Plan - greifen würden. Bach kritisierte, dass trotz des rigiden Anti-Dopingmanagements teilweise offensichtlich noch immer kein Bewusstseinwandel im Sport eingetreten sei.

Saubere Spitzenleistungen im Sport sind möglich

Podiumsdiskussion auf dem X. Eichholzer Sportforum

Auch wenn ein gewisses Maß an Skeptik gegenüber Spitzenleistungen im Sport heute notwendig sei, so wünschten sich Vertreter aus Sport, Wissenschaft und Politik auf dem X. Eichholzer Sportforum mehr Vertrauen von der Öffentlichkeit und wandten sich gegen eine pauschale Kriminalisierung von Top-Athleten.

Sport und Politik müssen zusammenarbeiten

X. Eichholzer Sportforum sucht Wege aus dem Sportdoping

Der Spitzensport steckt in einem Dilemma. Einerseits lechzt die Gesellschaft nach immer neuen Rekorden und ersten Plätzen. Der Medaillenspiegel gilt dabei als Nachweis des Leistungspotenzials unserer Gesellschaft. Andererseits haben immer neue Dopingfälle quer durch alle Sportarten in der Öffentlichkeit ein Klima des Generalverdachts geschaffen. Maßnahmen Doping zu bekämpfen, gibt es genug. Vorschläge noch mehr.

Britischer Botschafter lobt Deutschland

„Mir ist ganz schwindelig vor Lob.“ So wie der Moderator Carl Graf von Hohenthal fühlten sich die meisten Zuhörer des bis auf den letzten Platz gefüllten Forums der Akademie in Berlin, nachdem der Botschafter Großbritanniens, Sir Michael Arthur, ein überaus positives Deutschlandbild gezeichnet hatte.

Weniger Bürokratie, mehr Bürgernähe

Fachkonferenz zum Bürokratieabbau

„Normen haben stets ein und denselben Hauptzweck: Sie sollen soziale Kosten vermindern und die Prosperität der Gesellschaft fördern“. Mit dieser Losung des Deutschen Instituts für Normung (DIN) zum „Weltnormentag“ am 14. Oktober 2008 begrüßte der Leiter der Hauptabteilung Politik und Beratung Dr. Michael Borchard die Gäste in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung zu einer gemeinsamen Tagung der Konrad-Adenauer-Stiftung, des Bundesarbeitskreises Christlich Demokratischer Juristen und der Fachhochschule des Mittelstandes Bielefeld. Jenseits von DIN-Normen gelte auch für Gesetze, Rechtsordnungen und Verwaltungsvorschriften: Dienen Sie nicht dem Bürger, dann handelt es sich um unnötige Bürokratie.

DDR 1988 - Mut und Wut beginnen zu eskalieren

In einer Podiumsdiskussion zum vorrevolutionären Jahr 1988 in der DDR kamen Persönlichkeiten aus Politik, Literatur und Geschichtswissenschaft zusammen, um von ihren persönlichen Erinnerungen zu berichten. „1988 stieg der Druck in dem abgeschlossenen Kessel DDR stark an“, führte der Leiter der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Andreas Kleine-Kraneburg, in den Abend ein. Zwölf Monate vor der Maueröffnung habe es Unmengen Proteste gegeben oder auch Bestrebungen, das Land und seine Politik zu verändern.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.