Veranstaltungsberichte

Vorstände der Politischen Stiftungen betonen Bedeutung der politischen Bildung für die Demokratie

Tag der KAS 2007 - „Auftrag: Demokratie!“

Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Prof. Bernhard Vogel, hat in seiner einführenden Rede am Tag der Konrad-Adenauer-Stiftung das Motto der Veranstaltung hervorgehoben: „Auftrag: Demokratie!“. Er betonte, dass es sich dabei um eine Aufgabe aller Politischen Stiftungen handle. „Zwischen uns herrscht ein guter Geist der Partnerschaft, weil wir wissen, dass wir uns brauchen“, sagte Vogel. Mit den anderen Politischen Stiftungen verbinde die Konrad-Adenauer-Stiftung „den gemeinsamen Auftrag, die Zukunft unseres freiheitlichen und demokratischen Gemeinwesens zum Thema zu machen“.

Wer arbeitet am „Auftrag: Demokratie"?

Tag der KAS 2007

Präsentation der Arbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung - hinter diesem schlichten Satz im Programm steckte am Tag der KAS eine Vielzahl an Ausstellungen und Aktionen. Bei einem Rundgang durch die Akademie und den Neubau der Stiftung in Berlin konnte man nicht nur Adenauers letzte Sekretärin treffen, sondern auch die vielen Mitarbeiter der Stiftung aus den verschiedenen Hauptabteilungen, die aus ihrer Arbeit berichteten.

Zum Zustand von Demokratie und Gemeinwesen in Deutschland

Tag der KAS 2007 - Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble eröffnet den Tag der Konrad-Adenauer-Stiftung mit Grundsatzrede

Die Besinnung auf die Grundlagen der Demokratie hat Innenminister Dr. Wolfgang Schäuble in seiner Grundsatzrede über den Zustand von Demokratie und Gemeinwesen in Deutschland gefordert. Die politschen Stiftungen nahm er in die Pflicht diesen Prozess zu begleiten und an neue Zielgruppen wie Zuwanderer oder Internt-Nutzer heranzuführen. Denn im virtuellen Raum sieht er gleichzeitig eine Chance und eine Gefahr für die Demokratie.

Schülerpolitiktag 2007

Tag der KAS 2007 - Gemeinsam in eine wert(e)volle Zukunft

Mit großer Begeisterung haben rund 100 Berliner Schülerinnen und Schüler am ersten Schülerpolitiktag der Konrad-Adenauer-Stiftung teilgenommen. Die Veranstaltung war gleichzeitig der Auftakt zum Tag der KAS in Berlin. Die Teilnehmer erarbeiteten in Workshops Aspekte von gesellschaftlichen Werten und setzten sich mit Hintergründen und Herkunft von Wertevorstellungen auseinander.

Integration auf dem Schulhof

Lange Jahre wurde die Schule als Ort der Integration ignoriert. Das hat sich - spätestens seit Pisa - rasant geändert. Die Frage ist nicht mehr länger, ob Schule ein Faktor der Integration ist, sondern wie sie es sein kann. In der Vortragsreihe „Herausforderung Integration" hat die Konrad-Adenauer-Stiftung daher auch einen Abend dem Thema „Bildung und Integration" gewidmet. Den Impulsvortrag hielt die hessische Kultusministerin Karin Wolff. Neben ihr waren Dr. Marion Gierden-Jülich, Staatssekretärin beim Integrationsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Prof. Dr. Peter Graf vom Institut für Migrationsforschung der Universität Osnabrück und Mona Naddaf vom Diakonischen Werk Neukölln-Oberspree auf das Podium geladen. Die Moderation des Abends übernahm Christian Nitsche vom ARD-Hauptstadtstudio.

Poetische Natürlichkeit

Poesie und Naturwissenschaft - eine verhängnisvolle Affäre?

Veranstaltungsbeitrag zur Veranstaltung in der Reihe "Literatur und Verantwortung" der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Rheinischem Merkur am 31. August 2007

Der große Unterschied zwischen Schrift und Auslegung

Die Tagung „Islam und Rechtsstaat" in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung

Verfassungen spielen in der Organisation der Gesellschaft erst seit relativ kurzer Zeit eine Rolle. Gerade mal 230 Jahre ist es her, dass in den USA die erste Verfassung verabschiedet wurde. Nach und nach übernahmen dann in fast allen Ländern Verfassungen die Aufgabe, die zuvor im Wesentlichen der Religion zugefallen war: Die Regulierung der gesellschaftlichen Normen. Während sich in Europa der Einfluss der Kirchen auf die Verfassung dabei immer mehr abschwächte, ergibt sich noch heute in den islamischen Staaten ein vollkommen anderes Bild: Dort gibt es oftmals ein großes Spannungsverhältnis zwischen dem religiösen Recht, der Scharia, und den ebenfalls in der Verfassung garantierten grundlegenden Menschenrechten. Im zweiten Teil der Tagung „Islam und Rechtsstaat – Zwischen Scharia und Säkularisierung“, die die Konrad-Adenauer-Stiftung in Kooperation mit dem Zentrum Moderner Orient ausrichtete, wurde daher die Frage nach der „Verfassungsgebung und Verfassungsgestaltung" im Islam gestellt. Zu diesem kontroversen Thema gab es auch im Auditorium einigen Gesprächsbedarf, so dass sich eine sehr lebendige Diskussionsrunde entwickelte. Den Kern der Thematik traf dabei Dr. Farish Noor vom Zentrum Moderner Orient mit der Feststellung: „Die Religion steht nicht zur Debatte, das Wurzel des Problems ist die Auslegung der Religion.“

Islam und Rechtsstaat

Gerechtigkeitsvorstellungen im Islam

Die Diskussion um Gerechtigkeit im Islam als politisches Ordnungsprinzip wirft Fragen nach Grundlagen des islamischen Rechtssystems auf. Islamwissenschaftler und Juristen erörterten das Thema Islam und Rechtsstaat unter historischen und soziologischen Aspekten in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung.

„Der Staat darf sich nicht erpressen lassen“

Rückblick auf den Herbst 1977

„Ich spürte so eine Stimmung in der Bevölkerung und bei den Verantwortlichen. Die empfanden: Wir packen das nicht.“ Mit dieser Erinnerung eröffnete der ehemalige Justiz- und Außenminister Klaus Kinkel die Forumsdiskussion „30 Jahre danach – Erfahrungen und Lehren aus dem RAF-Terrorismus“. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hatte zu dieser Veranstaltung ins Forum der Akademie in Berlin eingeladen. Auf dem Podium saßen neben Kinkel der ehemalige Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz Dr. Eckart Werthebach und der frühere Chef des Bundespräsidialamtes Hans Neusel. Die Moderation für die Veranstaltung übernahm die Journalistin Gudula Geuther aus dem Hauptstadtstudio des Deutschlandradio. Unter ihrer Leitung entwickelte sich vor gut 150 Zuhörern eine spannende und teils kontroverse Diskussion über den Umgang mit Terrorismus vor dreißig Jahren und heute.

Verleihung des Lokaljournalistenpreises in Waiblingen

Vor 400 Gästen im Waiblinger Bürgerzentrum hat am Montag, 27. August 2007, die Verleihung des Lokaljournalistenpreises der Konrad-Adenauer-Stiftung stattgefunden. Preisträger ist der Zeitungsverlag Waiblingen. Der Verlag erhielt die Auszeichnung für insgesamt 223 Extraseiten zu bundespolitischen Themen, die mit einem lokalen oder regionalen Zugang dargestellt wurden.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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Herausgeber

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.