Veranstaltungsberichte

Perspektivlosigkeit vor den Augen

Besuch einer Neuköllner Hauptschule mit Margalith Kleijwegt

Ein Jahr lang hat Margalith Kleijwegt eine so genannte „schwarze Klasse“ im Westen Amsterdams besucht und deren Eltern begleitet. Sie war damit die Erste, die es gewagt hat, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und direkten Kontakt mit den Betroffenen herzustellen. Sie hat es geschafft, die Frage wie Gewalt entsteht, in zahlreichen Einzelsituationen für diese Jugendlichen nachzuzeichnen. In den Niederlanden hat sie damit in allen politischen Lagern für Aufsehen gesorgt. Es war für die Journalistin nicht einfach, Kontakt zu den Eltern aufzunehmen. In vielen Familien war sie die erste Niederländerin, die sie besuchte. Nun möchte sie sich einen Eindruck über die Situation an deutschen Problemschulen machen.

Schaut endlich hin!

Pressekonferenz mit der Autorin Margalith Kleijwegt

Integration ist eine gesellschaftspolitische Aufgabe, deren Bedeutung in den nächsten Jahren noch stärker ins Bewusstsein der politischen Akteure und der Bevölkerung rücken wird. Angesichts von über 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland gewinnen die Integrationsbestrebungen, die derzeit die Arbeit der Bundesregierung beschäftigen (Integrationsgipfel, Islamkonferenz), noch an Bedeutung.

Entscheidung durch Super-Tuesday ist unwahrscheinlich

Der US-Korrespondent des Tagesspiegel gibt Einblicke in den US-Präsidentschaftswahlkampf

Die Republikaner noch nicht abschreiben und bei den Demokraten nicht auf zu viel „Change" hoffen - das waren die Hauptbotschaften von Dr. Christoph von Marschall bei seinem Vortrag in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung. Eine Woche vor dem Super-Tuesday, an dem über die Hälfte der amerikanischen Wähler ihr Votum über die Präsidentschaftskandidaten hält, war der Amerika-Korrespondent des Tagesspiegel nach Berlin gekommen, um seine Einschätzung zum US-Wahlkampf und die Auswirkungen auf Deutschland abzugeben.

Serbiens Weg nach Europa und das Kosovo

Serbischer Botschafter in Dortmund

„Serbien ist eine Demokratie und ein weltoffenes Land, das Europa viel zu bieten habe“, so der serbische Botschafter Dr. Ognjen Pribicevic auf einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Auslandsgesellschaft NRW in Dortmund zum Kosovo-Problem.

Aktuelle Herausforderungen für die deutsche Türkeipolitik

„Die türkische Außenpolitik und die deutsch-türkischen Beziehungen - Herausforderungen und Chancen“Vortrags- und Diskussionsveranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung am 23. Januar 2008, Berlin

Die Reichweite der Grundrechtsbindung bei nachrichtendienstlichem Handeln

Der Text basiert auf einem Vortrag der im Rahmen der Fachkonferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung "Parlamentarische Kontrolle der Nachrichtendienste im demokratischen Rechtsstaat" am 10. Oktober 2007 in den Räumlichkeiten des Projekts Humboldt-Viadrina School of Governance gehalten wurde.

22 Wahlkampfmanager aus aller Welt bei der KAS

Die Wahlen in Hessen und Niedersachsen sind Anlass, 22 Wahlkampfmanager aus verschiedenen Projektländern der Konrad-Adenauer-Stiftung nach Deutschland einzuladen. Nach einer Einführung und Orientierung am 23. Januar in Berlin ging es nach Wiesbaden und Hannover, wo die letzten 72 Stunden des Wahlkampfs aus nächster Nähe beobachtet und analysiert werden sollen.

Erweiterung ohne Vertiefung?

Rede der stellvertretenden Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung über die Zukunft Europas

Prof. Beate Neuss ist in ihrem Vortrag der Frage nachgegangen, ob der Vertiefungsprozess angesichts einer zunehmenden Heterogenität der Union überhaupt noch voran kommt. Ebenso sprach die stellvertretende Vorsitzende der Adebauer-Stiftung darüber, ob klassischen Modelle wie Europa à la carte, das Europa der mehreren Geschwindigkeiten, differenzierte und flexible Integration und verstärkte Zusammenarbeit die geeignete Folie für den Integrationsprozess im 21. Jahrhundert bieten. Es bleibe abzuwarten, ob die im Lissaboner Vertrag neu zugeschnittene und herausgehobene EU-Präsidentschaft sowie die erweiterten Rechte für das Europäische Parlament die erhoffte integrative Wirkung entfalten würden.

„Die Flugblätter sind bis heute lesenswert"

Erinnerung an die Weiße Rose

Am 22. Februar 2008 jährt sich das Todesurteil gegen die Gründer der Weißen Rose zum 65. Mal. Mit ihrer Widerstandsgruppe versuchten die Geschwister Sophie und Hans Scholl an der Universität München, ihren Mitbürgern den Wahnsinn des nationalsozialistischen Regimes begreiflich zu machen. Mit dem Film „Sophie Scholl - Die letzten Tage“ ist der Weißen Rose in Deutschland ein Denkmal gesetzt worden. Im vollbesetzten Podium der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin standen nach einer Vorführung des Films sowohl Drehbuchautor Fred Breinersdorfer als auch Franz J. Müller, einer der letzten Überlebenden der Weißen Rose, für ein Gespräch zu Verfügung.

Analyse rechtsextremer Werbestrategien

Workshop des Schülerpolitiktages anlässlich des DenkT@ges 2008

„Rechtsextremismus ist ganz anders zu erkennen, als an Glatzen und Gewalt“, warnte Wolfram Hülsemann vom Brandenburgischen Institut für Gemeinwesenberatung Schüler aus Hellersdorf, Tempelhof, und Reinickendorf vor rechtsextremen Werbestrategien.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.