Veranstaltungsberichte

„Nächstes Jahr in Jerusalem“

Entwicklung und Gegenwart des zionistischen Projektes Israel 70 Jahre nach der Staatsgründung

Aus Anlass des 70. Jahrestages der Staatsgründung Israels richtete die Abteilung Zeitgeschichte eine Fachkonferenz samt abendlicher Festveranstaltung mit hochrangigen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in der Akademie in Berlin aus.

„Gott sei Dank bin ich hiergeblieben!“

Joachim Gauck, Charlotte Knobloch und Norbert Lammert im Gespräch über Deutsche und Juden, Deutschland und Israel

70 Jahre existiert der Staat Israel jetzt – ein Grund zum Feiern und Anlass für die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., zum Gespräch zu laden: Über die Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg und aktuelle Herausforderungen diskutierte in Berlin der Stiftungsvorsitzende Norbert Lammert mit Altbundespräsident Joachim Gauck und Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Ein Gespräch über Solidarität, Staunen – und Sorgen.

Hochrangige Politiker und Parlamentarier aus Ungarn zu Besuch in Berlin

Bericht zum Studien- und Dialogprogramm

Am 8. April 2018 wurden die ungarischen Regierungsparteien Fidesz-KDNP bei den nationalen Wahlen als führende politische Kraft in Ungarn bestätigt. Mit 133 von 199 Sitzen in der neuen ungarischen Nationalversammlung können beide Parteien nun weitere vier Jahre mit einer Zweidrittelmehrheit regieren. Vor diesem Hintergrund trafen am 6. und 7. Juni 2018 fünf führende Fidesz-Vertreter mit hochrangigen deutschen Politikern aus CDU, Bundestag und Regierung zusammen, um den Dialog zwischen Vertretern der EVP-Regierungsparteien in Deutschland und Ungarn auszuweiten.

Konservatismus als moderne Reaktion auf Krisenerfahrungen

Zehntes Treffen der Veranstaltungsreihe "Ideengeschichte der Christlichen Demokratie" der Abteilung Zeitgeschichte

Was kann „Konservatismus“ für unsere Gesellschaft, aber auch für die Politik der Christlich Demokratischen Union bedeuten? Der Politikwissenschaftler Jens Hacke gab beim zehnten Treffen der Reihe "Ideengeschichte der Christlichen Demokratie" eine Anregung dazu, die Bedeutung des Begriffs „Konservatismus“ zu überdenken. Durch dessen komplexe Ausprägungen und unterschiedliche Bezüge lasse er sich heute nicht eindeutig definieren. Umso wichtiger sei eine öffentliche Auseinandersetzung mit dieser politischen Ideologie, so Hacke.

Thilo Westermann

Eine Ausstellung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kooperation mit EIGEN+ART Lab

In einem handwerklich einmaligen Prozess führt Thilo Westermann den Betrachter in ein Verwirrspiel aus Realität, Ideal und Illusion.

Argentinische Senatoren und Abgeordnete zu Besuch in Deutschland

Vom 13. – 18. Mai besuchte eine Delegation von Abgeordneten und Senatoren der argentinischen Regierungspartei Propuesta Republicana (PRO) und der peronistischen Partido Justicialista (PJ) Berlin und Wiesbaden. Ziel des Studien- und Dialogprogramms war der Austausch mit hochrangigen Vertretern der Politik aus Berlin, Schleswig-Holstein und Nordrhein Westfalen über die Bildung von Koalitionen auf Bundes- und Länderebene. Es fanden ebenfalls zahlreiche Gespräche über innen-, außen- und wirtschaftspolitische Herausforderungen statt, die Argentinien, Deutschland, die EU und den Mercosur betreffen.

„Keine Gründe, sich vom westlichen Projekt loszusagen“

Norbert Lammert sprach beim Global Solutions Summit 2018 über die internationale Bedeutung der G7 und westlicher Werte

Die Gruppe der Sieben, das sind neben Deutschland auch Frankreich, Italien, Japan, Kanada, Großbritannien und die USA. Als sie sich 1975 zusammenschlossen, waren die G7 die bedeutendsten Industrienationen. Heute sind sie noch eine „signifikante Gruppe, aber wir sprechen nicht mehr über eine dominierende Gruppe von Staaten“, sagt Professor Norbert Lammert. Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. sprach beim Global Solutions Summit 2018 über die derzeitige Rolle des Gremiums und über den Einfluss des westlichen Projekts.

„Es gibt kein Unternehmer-Gen“

7. Hauptstadtforum der Wirtschaftsjunioren und der Konrad-Adenauer-Stiftung

Seit einigen Jahren nimmt die Anzahl der Unternehmensgründungen in Deutschland pro Jahr ab. Trotz anhaltend guter Konjunktur wollen sich immer weniger Menschen mit einem eigenen Unternehmen selbstständig machen. Was heute durch immer neue Beschäftigungsrekorde am Arbeitsmarkt ausgeglichen wird, könnte morgen zum Problem für die Soziale Marktwirtschaft werden. Wie man dem entgegenwirken kann, diskutierten Experten im Forum der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Fake News machen Geschichte

Ist das Phänomen „Fake News“ wirklich eine neue Erscheinung oder nicht vielmehr im Kern altbekannt?

Buchvorstellung in Kooperation mit der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Geschichte erzählen mit „Witz und Wissen“ – Gedenken an Hans-Peter Schwarz

Weggefährten, Kollegen, Freunde und Familie gedachten in Berlin dem „historischen Chronisten der Bundesrepublik“

Mit einem wissenschaftlichen Symposium gedachte die Konrad-Adenauer-Stiftung dem großen Historiker und Publizisten Professor Hans-Peter Schwarz. Dabei erinnerten Weggefährten und Kollegen, aber auch sein Sohn, an den „historischen Chronisten der Bundesrepublik“, den „brillanten Schreiber“. Stolze 34 Jahre war Schwarz Mitglied des Vorstands der Stiftung, bis er 2017 überraschend verstarb. Sein letztes Werk waren seine „Erinnerungen“, die die Stiftung auch dank Schwarz‘ Familie jetzt herausgeben konnte.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.