Veranstaltungsberichte

Eine geteilte Generation – Die Studentenrevolte und die alternativen 68er

Eine Tagung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin

Unser heutiges Bild von 1968 ist unvollständig, wie eine Tagung der Konrad-Adenauer-Stiftung zeigt: In den Köpfen dominiert weithin das Bild der linken Studentenrevolte und deren angebliche Verdienste. Der Großteil der damaligen Bevölkerung wird damit aber ausgeklammert. Darunter auch die konservativen Studenten, die mit Reformen statt mit Revolution die Gesellschaft verändern wollten.

„Brandt und Kohl waren beide das Ergebnis von `68“

Zeitzeugen berichten über die ‚alternativen 68er‘

Konservative Studenten bildeten in den 60er-Jahren nicht nur eine politische Alternative zur linken Studentenbewegung, sondern prägten nachhaltig den Kurs ihrer Partei. Vier Zeitzeugen berichten unter Moderation von Dr. Michael Borchard auf dem Podium der KAS-Tagung über die ‚alternativen 68er‘.

Das Tor zwischen Orient und Okzident

Mathias Énard erhält den Konrad-Adenauer-Literaturpreis 2018

Der Schriftsteller Mathias Énard ist in Weimar mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2018 ausgezeichnet worden. „Mathias Énard ist ein virtuoser und vielsprachiger Vordenker der orientalischen Renaissance“, begründete die Jury ihre Entscheidung. Überzeugt davon, dass Europas Kompass nach Osten zeige, erzähle er Geschichten von der Faszination der Europäer für die Kultur der arabischen Welt. Mehr als 500 Gäste kamen zur Preisverleihung in das Musikgymnasium Schloss Belvedere in Weimar.

Keine Angst vor KI

Wissenschaftler, Gründer und Investoren diskutieren beim "forum digital" über die Intelligenz von Menschen und Maschinen

Kaum ein Thema beherrscht derzeit Titelseiten, Wirtschaftsseiten und sogar das Feuilleton wie das Thema Künstliche Intelligenz. Die Zukunftsszenarien, die dabei gezeichnet werden, reichen von einer glänzenden Hightech-Welt, in der Algorithmen und KI unser Leben erleichtern, bis hin zur düsteren Endzeitphantasie. Was in der Debatte häufig fehlt, sind sachliche Informationen darüber, was KI überhaupt kann und was nicht. Trotz der großen Fortschritte in den letzten Jahren sind sich alle Experten beim "forum digital" sicher: Ganz ohne den Menschen wird es auch in Zukunft nicht gehen.

Mein Haus, mein Auto, meine Daten?

Rechtswissenschaftler Karl-Heinz Fezer stellt in Berlin Konzept für ein „Repräsentatives Dateneigentum“ vor

Das Geschäft mit den Daten ist ein Milliardenbusiness. Doch wem gehören eigentlich unsere Daten, die wir täglich zum Teil, ohne dass wir es merken (z.B. beim Carsharing oder im Smart-Home-Bereich), erzeugen? „Die Frage, ob und wie ein Eigentum an Daten ausgestaltet sein kann, müssen wir zügig angehen“, heißt dementsprechend auch die Forderung aus dem aktuellen Koalitionsvertrag. Prof. Dr. Karl-Heinz Fezer von der Universität Konstanz setzt in seiner aktuellen Studie auf ein „Repräsentatives Dateneigentum“ als Bürgerrecht und fordert gleichzeitig eine Datenagentur als Repräsentativorgan.

Medien stärken die Demokratie

African media experts visit institutions of press freedom in Germany

Studien- und Dialogprogramm mit afrikanischen Medienexperten zu Institutionen der Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland (vom 22. bis 28 April 2018 in Berlin und Stuttgart)

Studien- und Dialogprogramm für hochrangige Sicherheitsexperten aus Jordanien

Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung sind diese Woche Sicherheitsexperten zu Gast in Berlin und Brüssel, um Kooperationen mit deutschen und europäischen Experten auf diesem Gebiet auszubauen und zu erweitern.

Deutsch-Asiatische Wirtschaftsbeziehungen: Innovationen, Gerechtigkeit und Kooperation

Bericht vom 3. Deutsch-Asiatischen Wirtschaftsdialog in Berlin

Asien ist geprägt durch ein hohes Wirtschaftswachstum, eine niedrige Inflation und geringe Arbeitslosigkeit - und 2017 betrug das Handelsvolumen zwischen Deutschland und Asien über 390 Milliarden Euro: „Die Ex- und Importe boomen“, resümiert der CDU-Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann. Bereits zum dritten Mal hatte er zum Deutsch-Asiatischen Wirtschaftsdialog in Berlin eingeladen, um über die zukünftigen Beziehungen zu diskutieren. Es ging um Gerechtigkeit in der Globalisierung, den Stellenwert von Innovationen und die Rolle von politischer Stabilität für Unternehmen.

Gutes Internet, böses Internet?

Medienpolitisches Mittagsgespräch und Vorstellung der neuen Studie von Prof. Dr. Christoph Neuberger

Über die gesellschaftlichen Erwartungen an die Internetöffentlichkeit und ob diese erfüllt werden, haben am Montag, den 23. April in Berlin Experten aus der Medienbranche, der Politik und der Wissenschaft diskutiert. "Was erwartet die Gesellschaft vom Internet - und was erhält sie?" Dieser Frage hat sich Prof. Dr. Christoph Neuberger in seiner neuen Studie angenommen, die er im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung verfasst und in einem medienpolitischen Fachgespräch präsentiert hat.

Keine Brücke zwischen dem Westen und Russland

Das Verhältnis zwischen Lettland und Russland beleibt weiter angespannt.

Hundert Jahre sind seit der ersten Unabhängigkeit Lettlands unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg vergangen. Nach der Besatzung im Zweiten Weltkrieg mussten die Letten bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion warten, um erneut unabhängig zu werden. 27 Jahre später grenzt sich das EU- und Natomitglied trotz der geographischen Nähe klar vom Nachbarn Russland ab.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.