Veranstaltungsberichte

Deutsch-japanische Wirtschaft kritisiert Protektionismus

Experten setzen beim 3. Deutsch-Japanischen Wirtschaftsdialog neue Impulse

Deutschland und Japan sind High-Tech-Nationen, die ein hohes Ansehen im Welthandel genießen. Beim dritten Deutsch-Japanischen Wirtschaftsdialog vernetzten sich in der japanischen Botschaft Unternehmensvertreter beider Länder mit der Politik in Berlin. Der Einladung von Mark Hauptmann, MdB und Botschafter Takeshi Yagi folgten über 100 Teilnehmer. Nicht nur die Unternehmer sprachen sich gegen einen wirtschaftlichen Protektionismus aus, sondern auch jüngst Frank-Walter Steinmeier. Er befindet sich gerade auf Ostasienreise in Japan und Südkorea.

Internationalen Handel vereinfachen: „Jeder soll am Wachstum teilnehmen können“

Die USA hinterlassen eine Lücke im Welthandel. Experten diskutierten, was es braucht, um Entwicklungsländer zu fördern.

Den grenzüberschreitenden Handel besser zu regeln, ist das Ziel, das die Welthandelsorganisation (WTO) mit dem „Trade Facilitation Agreement“ (TFA) verfolgt. Dr. Karl Brauner, stellvertretender Generaldirektor der WTO, betont auf der 11. Fachtagung Entwicklung und Wirtschaft, die von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kooperation mit dem Bund Katholischer Unternehmer in Bonn ausgerichtet wurde, wie wichtig ein solches Abkommen gerade für Entwicklungsländer sei.

"Die baltische Freiheit roch nach Cheeseburger"

Hundert Jahre Deutsch-Litauische Beziehungen

Es war nur ein kleines Informationsbüro in Bonn am Bertha-von-Suttner-Platz. Dort trafen sich zunächst ehrenamtliche, diplomatische Vertretungen der drei baltischen Staaten. Doch im ersten Stock, in der Abluft des darunterliegenden Fast-Food-Restaurants schrieben sie Geschichte. „Die baltische Freiheit roch nach Cheeseburger“, erinnerte sich der Referatsleiter im Bundeskanzleramt Knut Abraham an die Anfänge der Staatsbildung von Litauen, Estland und Lettland. Mit der Unabhängigkeitserklärung Litauens am 11. März 1990 startete eine neue Ära der Beziehungen zwischen Litauen und Deutschland.

Engagement für Demokratie

Lammert mit Leo-Baeck-Preis ausgezeichnet

Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung und ehemalige Bundestagspräsident Norbert Lammert ist mit dem Leo-Baeck-Preis ausgezeichnet worden.

Ziemiak ist "Aufsteiger des Jahres"

KAS-Mitglied erhält Politikaward

KAS-Mitglied und Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands, Paul Ziemiak, ist als "Aufsteiger des Jahres" mit dem renommierten Politikaward ausgezeichnet worden.

Den Opfern der Euthanasie eine Stimme geben

Bericht über die theatrale Lesung „Ännes letzte Reise“

„Entschuldigen Sie, dass wir diese Geschichte erzählen, die Vergangenheit wieder lebendig machen“. Der Anspruch des Theaterstücks „Ännes letzte Reise“ wird durch diese einleitenden Worte deutlich: Es will denjenigen, „die nicht mehr sprechen können“, eine Stimmeund den Opfern einen Namen geben. Zum Thema Euthanasie im Nationalsozialismus fand nun in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin eine theatrale Lesung statt.

Begrüßenswerte Urteile - und Angriffe auf den Rechtsstaat

Über bedenkliche und wegweisende Entwicklungen in der Rechtspolitik sprachen Norbert Lammert und Frank Schorkopf

Auch 2018 blickten Rechtspolitiker und Juristen in der Konrad-Adenauer-Stiftung auf die Arbeit des Bundesverfassungsgerichts zurück. Während Professor Frank Schorkopf maßgebliche Entscheidungen und auch die außergerichtliche Arbeit kommentierte, schaute der Stiftungsvorsitzende Professor Norbert Lammert kritisch auf deutsche und europäische rechtspolitische Entwicklungen - und brachte diese auch in Verbindung mit den laufenden Koalitionsverhandlungen.

CETA: „Deutliche Fortschritte“, aber auch ungelöste Fragen

Bericht zum dritten Panel des Berliner Jahresrückblicks auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts 2018

Intensive gesellschaftliche Debatten begleiten auch die Karlsruher Verfahren über das Wirtschafts- und Handelsabkommen CETA, das die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten mit Kanada abgeschlossen haben. „Wer über CETA nachdenkt, weiß, wie sehr sich das Abkommen zur Spiegelfläche von Ängsten und Sorgen entwickelt hat“, umriss Professor Martin Nettesheim von der Universität Tübingen zum Auftakt des dritten Panels „CETA und die Folgen. Verlust demokratischer Gestaltungsmacht“ die Stimmungslage. Letztlich gehe es um die Frage, „wie wir uns gegenüber der Globalisierung verhalten sollen“.

Hat das Recht ein Geschlecht?

Bericht zum zweiten Panel des Berliner Jahresrückblicks auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts 2018

Hat das Recht ein Geschlecht?, so lautet zugespitzt die Kernfrage, die das Bundesverfassungsgericht vergangenes Jahr in einem Verfahren zu Anforderungen des deutschen Personenstandsrechts beschäftigte – eine Frage, die nach der Karlsruher Entscheidung zum „dritten Geschlecht“ auch in der Öffentlichkeit heftig diskutiert wurde.

Ringen um Tarifautonomie: Zwischen Selbst- und Fremdbestimmung

Kontroverse Diskussion über das Urteil zum Tarifeinheitsgesetz beim Berliner Jahresrückblick

Deutlich kontroverse Ansichten prägten die Vorträge und die Diskussion zur Frage: „Wie autonom ist die Tarifautonomie?". Das erste Panel des Jahresrückblicks zur Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts 2017 sprach über das Urteil des Karlsruher Gerichts vom 11. Juli 2017 zum Tarifeinheitsgesetz.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.