Veranstaltungsberichte

Marcus Schoft

Der „Farbauftrag der Ferne“

4. Studio online der KAS mit Anja Kampmann

Welche Farbe hat die Ferne? Hell endet der Debütroman „Wie hoch die Wasser steigen“ (2018) von Anja Kampmann. Sie verabschiedet ihren Helden Waclaw an der Ostsee, mit leeren Händen, aber voller Erinnerungen. Drei Stationen seiner Europa-Reise stellte die Autorin vor. Vor mehr als 60 Zuhörern aus Berlin, aus Sachsen und dem Rheinland, aus Italien und Indien, Polen und den Niederlanden las sie bei der vierten Lesung des studio online, die von der Kulturabteilung der Konrad-Adenauer-Stiftung – diesmal gemeinsam mit dem Politischen Bildungsforum der KAS in Dresden – veranstaltet wurde.

Marcus Schoft

Welche Rolle spielt die Soziale Marktwirtschaft in der Europäischen Union?

Stipendiatinnen und Stipendiaten der Promotionsförderung im Gespräch über die Politische Ökonomie der EU mit griechischen Kommilitonen

Preisstabilität, offene Märkte, Wettbewerb oder ein nachhaltig ausbalanciertes Wachstum - in nur wenigen Staatsgebilden nimmt Ordnungspolitik eine so prominente Rolle ein wie in der Europäischen Union. Die politische Ökonomie der EU war dementsprechend Thema des ersten Kooperationsseminars zwischen dem Promotionskolleg Soziale Marktwirtschaft und dem KAS-Büro Athen. Zu Gast: Elmar Brok, Abgeordneter des Europäischen Parlaments von 1980 bis 2019.

KAS

Die Welt im Griff. Fragen zu Corona aus medizinhistorischer Sicht

Bericht zur digitalen Veranstaltung am 22. Februar 2021

Seit rund einem Jahr befindet sich das öffentliche Leben in Deutschland und weltweit aufgrund der Covid-19-Pandemie in einer Ausnahmesituation. Aus diesem Anlass veranstaltete die Abteilung Zeitgeschichte der Konrad-Adenauer-Stiftung in digitaler Form ein Zoom-Fachgespräch, um in medizinhistorischer Perspektive Methoden der Seuchenbekämpfung in der Vergangenheit zu betrachten und daraus Schlüsse für die derzeitige Pandemiebekämpfung zu ziehen.

Was den Erfolg deutscher Forschung in der Pandemie begründete

Forschungsministerin Karliczek resümierte mit Experten die Krisenbewältigung - und diskutierte Verbesserungsideen. Braucht Deutschland einen Pandemie-Rat?

Langjährige Vorbereitung, öffentliche und private Förderung, interdisziplinäre Zusammenarbeit: Knapp ein Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland und etwas über sieben Wochen nach Start der ersten Impfungen diskutierte Journalist Dr. Jan-Martin Wiarda mit Forschungsministerin Anja Karliczek sowie drei Forschungsexperten die Erfolgsgeschichte deutscher Forschung - und was wir in der Forschung selbst, der Forschungspolitik und der Wissenschaftskommunikation optimieren können.

Bundeswehr / Andrea Bienert

"Wir brauchen mehr Europa, aber nicht weniger Amerika"

Das Promotionskolleg Sicherheit und Entwicklung im 21. Jahrhundert bespricht sicherheitspolitische Herausforderungen mit Dr. Oliver Linz und Brigadegeneral a.D. Armin Staigis.

In Brüssel sind EU und NATO im Prinzip nur sechs Kilometer voneinander entfernt, dennoch scheint es oft, als liege ein Ozean zwischen den beiden Institutionen. „Wir müssen eine Brücke über diese sechs Kilometer finden.“ Multilateralismus und eine Arbeitsteilung zwischen EU und NATO waren die wichtigsten Diskussionspunkte beim Kolloquium des Promotionskollegs „Sicherheit und Entwicklung im 21. Jahrhundert“.

© Constanze Brinckmann / Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Die Zukunft von KI gestalten

Über die Analyse der Potenziale und Schwächen Europas im Bereich KI

Die Europäische Union (EU) hat den Anspruch, einer der weltweit führenden Akteure im Bereich Künstliche Intelligenz zu sein. Dies hob nicht nur die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, in Ihrer Antrittsrede hervor. Auch in den mehr als 20 nationalen KI-Strategien der EU-Mitgliedsstaaten wird dieser Anspruch formuliert. Was getan werden muss, damit Europa diesem Anspruch gerecht wird, diskutierten u.a. Werner Stengg (Mitglied des Kabinetts der stv. EU-Kommissionspräsidentin Margrethe Vestager), Axel Voss MdEP und Tanja Emmerling (Partnerin HighTech-Gründerfonds) anlässlich der Präsentation einer neuen KI-Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Zusammenarbeit mit Cambrian Futures.

Nicola Quarz / flickr / CC BY-SA 2.0 / creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

Kontroverse Karlsruher Kontrolldichte

Jahresrückblick auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts 2020

Je kontroverser die Materie, desto mehr treten Spannungen zwischen Justiz und Politik zutage. So auch bei den drei Urteilen des Bundesverfassungsgerichts, die beim Rückblick auf die Karlsruher Rechtsprechung im Mittelpunkt standen: Die EZB-Anleihekäufe, die BND-Auslandsaufklärung und der assistierte Suizid warfen Fragen nach dem Karlsruher Selbstverständnis im europäischen Gerichtsverbund, bei der Kontrolle der Nachrichtendienste und bei der Bewertung existentieller ethischer Konfliktlagen auf.

Entwicklung und Sicherheit unter den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie

Am 19. und 20. November 2020 hat das Promotionskolleg „Sicherheit und Entwicklung im 21. Jahrhundert“ zusammen mit dem Zentrum Informationsarbeit Bundeswehr (ZInfoABw) ein Seminar veranstaltet, das nicht nur in organisatorischer Hinsicht unter dem Stern von Covid-19 stand. In digitaler Form beschäftigten sich die Teilnehmenden mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Entwicklung und Sicherheit.

Brian Gratwicke / flickr / CC BY 2.0 / creativecommons.org/licenses/by/2.0/

Auf der Suche nach gerechten Auswahlverfahren in Triage-Situationen

Fachgespräch über die Zuteilung intensivmedizinischer Ressourcen in Krisenzeiten / Fragen des Diskriminierungsschutzes und der Rechtssicherheit

Zu den Schreckensszenarien der COVID-19 Pandemie gehört die sogenannte Triage: Nicht mehr alle Patientinnen und Patienten, die eine intensivmedizinische Behandlung benötigen, können entsprechend versorgt werden. Wer also soll den Vorzug bekommen? In einem interdisziplinären Werkstattgespräch der Konrad-Adenauer-Stiftung haben Fachleute über Kriterien für Triage-Entscheidungen diskutiert. Auch die kontroverse Frage, ob und wie der Gesetzgeber Patientinnen und Patienten, Ärztinnen und Ärzten sowie Angehörigen Schutz und Orientierung geben könne, wurde debattiert.

Dirk van der Made / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

Biodiversität fördern

Zwischen ökologischen Herausforderungen und ökonomischen Chancen

Rund eine Million Tier- und Pflanzenarten sind in den kommenden Jahren vom Aussterben bedroht, mit dramatischen Konsequenzen für Mensch und Umwelt. Die Politik hat den Handlungsbedarf erkannt und den „Europäischen Green Deal“ vorgelegt und auch in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) steigt die Bedeutung des Naturschutzes. Wie lassen sich die verschiedenen Strategien miteinander verknüpfen und welchen Beitrag kann die Wirtschaft zum Erhalt der Biodiversität leisten? Diese und weitere Fragen diskutierten am 03. Dezember 2020 im Rahmen der KAS-Veranstaltung „Biodiversität fördern: Zwischen ökologischen Herausforderungen und ökonomischen Chancen“ Experten aus Politik, Wirtschaft und Naturschutz.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.