Veranstaltungsberichte

CDU-Bundesparteitag in Karlsruhe

KAS greift Themenschwerpunkt Flüchtlinge auf

Als „zentrale Herausforderung für längere Zeit” hat Bundeskanzlerin Angela Merkeldie Bewältigung der Flüchtlingsströme nach Europa und insbesondere nach Deutschland bezeichnet. Schon wieder, mag mancher denken, nachdem wir doch bereits so lange mit der Staatsschuldenkrise und Griechenland beschäftigt waren. In beiden Fällen geht es um nationale Aufgaben und europäische Solidarität. In beiden Fällen stand und steht die Europäische Union (EU) vor der Frage, ob sieUnion sein und bleiben will, und ob alle bereit sind, ihren Beitrag dazu zu leisten.

Es gibt keine einheitliche islamische Wirtschafts- und Sozialordnung

Am Donnerstag, dem 26. November fand in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin die Abschlusskonferenz des Projekts „Soziale Marktwirtschaft und Demokratie weltweit – Das Beispiel der muslimisch geprägten Welt“ statt. Im Verlauf des Jahres 2015 untersuchte die Konrad-Adenauer-Stiftung im Rahmen des gleichnamigen Projekts in vier Kontinent-übergreifenden Workshops konkrete Institutionen der Sozialen Marktwirtschaft in der muslimisch geprägten Welt. Die Workshops fanden im Senegal, der Türkei, in Tunesien und Malaysia statt.

„Wir müssen den Wert der offenen Daten erkennen“

Experten diskutierten über die Nutzung und Herausforderungen von Open Data

In vielen Ländern ist Open Data weiter verbreitet als in Deutschland. Beispielsweise Geo-, Verkehrs-, Verwaltungs- oder Forschungsdaten, die im Interesse der Allgemeinheit stehen, sind in den USA oder Großbritannien frei zugänglich für jeden. In Deutschland hingegen werden viele Informationen von Behörden noch immer nicht den Bürgern und Unternehmen zur Verfügung gestellt. „Wir müssen den Wert der offenen Daten erkennen“, appellierte Professor Sir Nigel Shadbolt, Vorsitzender und Mitbegründer des Open Data Institute, an die Experten auf der Fachkonferenz „Open Data. The Benefits“ in Berlin.

Fackel an die junge Generation weitergeben

Lichtenberger Gespräch

Welche Entwicklungsperspektiven bieten sich für den Standort der ehemaligen Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR? Mit dieser Frage setzen sich vier ausgewiesene Experten unter der Moderation von Danny Freymark MdA in der Behörde des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU) auseinander.

Kubanische Zivilgesellschaft bleibt wichtigster Akteur auf dem Weg zu einem demokratischen Kuba

Internationale Konferenz „Quo Vadis Kuba“ am 23. und 24. November 2015

Am 23./24. November veranstaltete die Konrad-Adenauer-Stiftung in Zusammenarbeit mit der International Platform for Human Rights in Cuba die internationale Konferenz „Quo Vadis Kuba?“. Im Rahmen der zweitägigen Konferenz diskutierten kubanische Dissidenten zusammen mit Experten aus Europa, Deutschland und den USA über die Entwicklung Kubas seit der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den USA und Kuba.Im Fokus der Veranstaltung standen die Rolle der Zivilgesellschaft im Prozess der politischen Öffnung Kubas sowie mögliche Formen der Kooperation zwischen Europa und Kuba.

Studien- und Dialogprogramm für junge Politiker aus Serbien und Montenegro

Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung waren junge Politiker aus Serbien und Montenegro zu Gast in Berlin. Neben Fragestellungen zu EU-Beitrittsbestrebungen und der aktuellen sicherheitspolitischen Situation durch mehrere Konfliktherde beider Länder, wurden Vernetzungen mit ihren Amtskollegen in Deutschland gebildet. Das Besucherprogramm wurde vom Team Inlandsprogramme organisiert und wird von Norbert Beckmann-Dierkes, Leiter des Auslandsbüros in Serbien, begleitet.

Summer Schools "Who are we in Europe?"

Treffen mit Dr. Hans-Gert Pöttering in Berlin

Teilnehmer der internationalen Summer Schools 2015 „Who are we in Europe?“ haben sich vom 27. bis 30. November 2015 zu einem Nachbereitungsseminar in Berlin getroffen.

„Wir möchten Albanien wie ganz Europa“

Jozefina Topalli über 25 Jahre Demokratiebewegung in Albanien

In den letzten 25 Jahren ist Albanien von einer isolierten, kommunistischen Diktatur zu einem Land geworden, in dem es freie Wahlen gibt und das seit nunmehr sechs Jahren NATO-Mitglied ist. Die Albaner fühlen sich Europa sehr nah, berichtete die albanische Abgeordnete Jozefina Topalli in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung. Aber Albanien habe auch noch einiges an Arbeit vor sich, so zum Beispiel der Kampf gegen die Korruption und die Aufarbeitung der Diktatur.

Bilanz der EU-Zentralasienstrategie fällt nüchtern aus

Experten sehen Herausforderungen im Bereich Energie und Sicherheit in den Staaten Zentralasiens

Zentralasien ist schon immer ein wichtiges Bindeglied zwischen Europa und Asien. Die dazugehörigen Staaten Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan haben seit der Auflösung der Sowjetunion entscheidende Entwicklungen vollzogen. Im Jahr 2007 brachte die Europäische Union ihre Strategie für eine vertiefte Partnerschaft mit Zentralasien auf den Weg.

Stipendiaten jazzen für den guten Zweck

Knapp tausend Euro - so viel hat die Hochschulgruppe Konstanz bei einem eigens organisierten Benefizkonzert im November eingenommen. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten verbanden soziales und musikalisches Engagement, um Spenden für die Kinder- und Jugendhospizarbeit zu sammeln. Das Konzert fand im Rahmen der Aktionslinie zum 50-jährigen Jubiläum der Begabtenförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung statt.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.