Veranstaltungsberichte

Gelungene Deutsch-Arabische Akademie

Ein bewegendes Seminar in einer bewegten Zeit ist zu Ende: Die 5. Deutsch-Arabische Journalistenakademie trug die Überschrift "Egypt on the move" - und 16 Teilnehmer aus Deutschland und Ägypten konnten 10 Tage lang recherchieren, wie tiefgreifend der Wandel am Nil wirklich ist. Ihr Printmagazin "Tahrir" thematisiert viele Herausforderungen, vor denen Ägypten derzeit steht: Welche Parteien können sich etablieren? Kann die Sicherheit der Christen garantiert werden? Und kehren bald die Touristen zurück? Die Redaktion suchte Antworten - und wuchs dabei zu einem echten Team zusammen.

Europa muss wieder leuchten

Jerzy Buzek beim ersten Europa-Forum der Konrad-Adenauer-Stiftung

Europa steht vor einer entscheidenden Woche. Das hat Jerzy Buzek, der Präsident des Europäischen Parlaments, beim ersten Europa-Forum der Konrad-Adenauer-Stiftung deutlich gemacht. „Europa steht wieder einmal an einem Scheideweg. Die EU war ein leuchtendes Modell für die Welt – wir müssen sie erneut zum Leuchten bringen“, sagte er vor rund 200 Zuhörern in Berlin.

8. Berliner MEDIEN Diskurs bilanziert Katastrophenberichterstattung

Experten fordern nach Fukushima Besinnung auf journalistische Grundtugenden

Es waren dramatische und bedrückende Bilder, die uns Mitte März 2011 aus dem fernen Japan erreichten. In Fukushima ereignete sich binnen Stunden nach Erdbeben und Tsunami die dritte Katastrophe: eine verheerende außer Kontrolle geratene Kettenreaktion in einem Atomkraftwerk. Schnell waren die Schlagzeilen gefunden. Die Medien titelten mit GAU, Super-GAU oder Mega-GAU. Die Berichterstattung überschlug sich mit immer neuen Hiobsbotschaften. Viele Medien nahmen sich zur sachlichen Einordnung und Reflektion kaum Zeit.

5. Deutsch-Arabische Journalistenakademie

Ägpyten ist in Bewegung - und die Konrad-Adenauer-Stiftung fühlt den Puls: Unter dem Titel "Egypt on the move" führt die KAS bereits zum fünften Mal junge Journalisten aus Deutschland und der arabischen Welt in einer Journalistenakademie zusammen. Am Freitag, 17. Juni, sind neun Stipendiaten der Journalistischen Nachwuchsförderung gemeinsam mit den Trainern Jochen Markett und Jan Kuhlmann nach Kairo geflogen. Dort arbeiten sie nun mit sieben jungen Ägyptern zusammen und erstellen gemeinsam ein Printmagazin zum Umbruch des Landes. Die deutsch-arabische Publikation wird im Juli erscheinen.

Integration funktioniert nur, wenn alle mit anpacken

Über die Bedeutung von Zuwanderung in Deutschlands Geschichte und Zukunft

Zuwanderung hat es in Deutschland immer gegeben. Dennoch hat es Jahrzehnte gedauert bis Integration zu einem innenpolitisch bedeutsamen Thema wurde. Viele Zuwanderer sind inzwischen in Deutschland zu Hause. Einige suchen noch nach ihrem Platz.

Sächsische Verfassungsmedaille für Dr. Thomas Kunze

Brückenbauer zu den Staaten und Völkern Osteuropas und Zentralasiens

Der Leiter des Regionalprogramms Zentralasien der Konrad-Adenauer-Stiftung in Usbekistan, Dr. Thomas Kunze, ist vom Präsidenten des Sächsischen Landtags, Dr. Matthias Rößler, mit der Sächsischen Verfassungsmedaille ausgezeichnet worden.

Lösungen für Lampedusa?

Migration von Afrika nach Europa

Lampedusa, eine zu Italien gehörende Mittelmeerinsel zwischen Tunesien und Sizilien, ist in den letzten Wochen wieder in die Schlagzeiten gerückt. Schon vor dem „Arabischen Frühling“, vor allem in den Jahren 2008 und 2009, war das auf 850 Flüchtlinge eingerichtete Auffanglager „Contrada d´Imbriacola“ komplett überfüllt.

Politische Bildung für Nachwuchspolitiker in Oberägypten

Vor allem nach den aktuellen Umbrüchen in Ägypten verspüren viele Jugendliche den Wunsch, etwas in ihrem Land zu verändern. Trotz der Hoffnung, dass dafür bald die institutionellen Möglichkeiten geschaffen werden, bleibt das Problem, dass die ägyptische Gesellschaft bisher kaum Erfahrungen mit politischer Teilhabe hat. Ebenso fehlt es an Hintergrundwissen zum Thema Demokratie und politischen Prozessen.

Richter des suspendierten SADC-Tribunals zu Besuch in der Konrad-Adenauer-Stiftung

Am 7. Juni 2011 trafen sich Vertreter aller politischer Stiftungen und der Deutschen Afrika Stiftung mit den Richtern des SADC-Tribunals in der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die Richter hielten sich im Rahmen eines Besuchsprogramms des Auswärtigen Amtes in Berlin auf. Die Konrad-Adenauer-Stiftung arbeitet seit längerem mit dem SADC-Tribunal zusammen, beispielsweise im Rahmen des neuen „SADC Law Journal“.

"Eines können wir daraus lernen, und das ist Zivilcourage"

Zeitzeugenveranstaltung mit Schülern zum Widerstand im Nationalsozialismus und in der DDR

Mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten haben die beiden deutschen Diktaturen des 20. Jahrhunderts, der Nationalsozialismus im Dritten Reich und der Kommunismus in der DDR. Mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten hat auch der Widerstand, der sich dort jeweils gegen die Unterdrückung von Freiheit und Menschenrechten gewandt hat. Dennoch haben sich im Berliner Kammergericht mit Dr. Klaus von Dohnanyi und Rainer Eppelmann zwei Zeitzeugen getroffen, um die unterschiedlichen Formen des Widerstands miteinander zu vergleichen. Dabei diskutierten sie auch mit rund 150 Schülern und Studenten.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.