Veranstaltungsberichte

22 Wahlkampfmanager aus aller Welt bei der KAS

Die Wahlen in Hessen und Niedersachsen sind Anlass, 22 Wahlkampfmanager aus verschiedenen Projektländern der Konrad-Adenauer-Stiftung nach Deutschland einzuladen. Nach einer Einführung und Orientierung am 23. Januar in Berlin ging es nach Wiesbaden und Hannover, wo die letzten 72 Stunden des Wahlkampfs aus nächster Nähe beobachtet und analysiert werden sollen.

Erweiterung ohne Vertiefung?

Rede der stellvertretenden Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung über die Zukunft Europas

Prof. Beate Neuss ist in ihrem Vortrag der Frage nachgegangen, ob der Vertiefungsprozess angesichts einer zunehmenden Heterogenität der Union überhaupt noch voran kommt. Ebenso sprach die stellvertretende Vorsitzende der Adebauer-Stiftung darüber, ob klassischen Modelle wie Europa à la carte, das Europa der mehreren Geschwindigkeiten, differenzierte und flexible Integration und verstärkte Zusammenarbeit die geeignete Folie für den Integrationsprozess im 21. Jahrhundert bieten. Es bleibe abzuwarten, ob die im Lissaboner Vertrag neu zugeschnittene und herausgehobene EU-Präsidentschaft sowie die erweiterten Rechte für das Europäische Parlament die erhoffte integrative Wirkung entfalten würden.

„Die Flugblätter sind bis heute lesenswert"

Erinnerung an die Weiße Rose

Am 22. Februar 2008 jährt sich das Todesurteil gegen die Gründer der Weißen Rose zum 65. Mal. Mit ihrer Widerstandsgruppe versuchten die Geschwister Sophie und Hans Scholl an der Universität München, ihren Mitbürgern den Wahnsinn des nationalsozialistischen Regimes begreiflich zu machen. Mit dem Film „Sophie Scholl - Die letzten Tage“ ist der Weißen Rose in Deutschland ein Denkmal gesetzt worden. Im vollbesetzten Podium der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin standen nach einer Vorführung des Films sowohl Drehbuchautor Fred Breinersdorfer als auch Franz J. Müller, einer der letzten Überlebenden der Weißen Rose, für ein Gespräch zu Verfügung.

Analyse rechtsextremer Werbestrategien

Workshop des Schülerpolitiktages anlässlich des DenkT@ges 2008

„Rechtsextremismus ist ganz anders zu erkennen, als an Glatzen und Gewalt“, warnte Wolfram Hülsemann vom Brandenburgischen Institut für Gemeinwesenberatung Schüler aus Hellersdorf, Tempelhof, und Reinickendorf vor rechtsextremen Werbestrategien.

Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert eröffnet DenkT@g-Wettbewerb 2008

Bundestagspräsident und Schirmherr Dr. Norbert Lammert hat vor über 100 Berliner Schülern den DenkT@g-Wettbewerb 2008 der Konrad-Adenauer-Stiftung gestartet.

Chancen und Herausforderungen der türkischen Außenpolitik

„Die türkische Außenpolitik ist ein Albtraum von 360 Grad" - an dieses über zehn Jahre alte Zitat aus dem „International Herald Tribune" hat der Vorsitzende der deutsch-türkischen Parlamentariergruppe Thomas Kossendey MdB erinnert. Anlass war die Veranstaltung „Die türkische Außenpolitik und die deutsch-türkischen Beziehungen - Herausforderungen und Chancen", die in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin stattfand. Es versammelten sich rund 300 Besucher, um neben Kossendey auch Egemen Bağış und Suat Bakır, den stellvertretenden Vorsitzenden des RBB-Rundfunkrats, zu hören.

Erinnerung an Petr Ginz

Workshop des Schülerpolitiktages anlässlich des DenkT@ges 2008

Als den Juden verordnet wurde, den Davidstern zu tragen, schrieb Petr Ginz in sein Tagebuch: „Juden müssen ein Abzeichen tragen. Auf dem Weg zur Schule habe ich 69 'Sheriffs' gezählt, Mama hat über Hunderte gesehen." Der junge Schreiber war erst 16 Jahre alt, als er in Auschwitz ermordet wurde. Und doch hat er bis zu diesem Zeitpunkt eine Fülle von Texten, Gedichten und Zeichnungen geschaffen, die noch heute ein anschauliches Bild von dem Leben eines jüdischen Jungen zur Zeit des Nationalsozialismus in Prag liefern. Ein Workshop des des Schülerpolitiktages anlässlich des DenkT@ges 2008 hat sich näher mit Petr Ginz beschäftigt.

Zeitzeugengespräch mit Edita Fischer

Workshop des Schülerpolitiktages anlässlich des DenkT@ges 2008

Edita Fischer hat Fotos mitgebracht. Darauf ist sie zu sehen, als junge Frau Mitte 20. Die Lust am Leben funkelt in ihren Augen. „Man muss doch zeigen, dass man auch mal schön war", lächelt die 79-jährige in die Runde. Es ist ein erleichternder Moment nach all dem Schweren, was Edita Fischer den Schülern am Tisch erzählt hat: Wie sie als 16-jährige nach Auschwitz deportiert wurde und wie sie die Konzentrationslager der Nazis überlebt hat.

Gemischte Bilanz der neuen EU-Afrika-Strategie

Sechs Wochen nach dem AU-EU-Gipfel in Lissabon haben afrikanische und deutsche Experten aus Politik, Wissenschaft und Durchführungsorganisationen die neue EU-Afrika-Strategie kritisch auf den Prüfstand gestellt. Ziel des Fachgesprächs in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin war eine Bewertung der Inhalte und des Entstehungsprozess der neuen Strategie. Darauf wies der stellvertretende Generalsekretär der KAS, Herr Dr. Gerhard Wahlers, in seinen einleitenden Worten hin.

Verneigung vor der Transzendenz

5. Dialog der Religionen der Konrad-Adenauer-Stiftung über „Neue Formen der Spiritualität“ mit Edmund Arens und Hartmut Lange im Universitätsclub Bonn am 14.1.2008

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.