Publikationen

Konrad-Adenauer-Stiftung trauert um Helmut Kohl

Zum Tode von Bundeskanzler a.D. Helmut Kohl erklärt der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung und Präsident des Europäischen Parlaments a.D., Hans-Gert Pöttering:

Die aktuelle Migration aus Afghanistan

Hintergründe und Ursachen

In Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Partnerinstitut NCPR (National Center for Policy Research) untersuchte das KAS-Auslandsbüro Afghanistan Hintergründe und Ursachen der massenhaften Flucht vieler Afghanen nach Europa. Allerdings kann die Beschäftigung mit dieser vielschichtigen und komplexen Thematik aufgrund des häufigen Fehlens verlässlicher (oder sich widersprechender) Angaben, Statistiken und Untersuchungen keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, sondern lediglich versuchen, zumindest einige Ursachen zu erläutern.

Die historische Entwicklung der Migration aus Afghanistan

Hintergründe und Ursachen

In Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Partnerinstitut NCPR (National Center for Policy Research) untersuchte das KAS-Auslandsbüro Afghanistan die historische Entwicklung der Migration aus Afghanistan. Allerdings kann die Beschäftigung mit dieser vielschichtigen und komplexen Thematik aufgrund des häufigen Fehlens verlässlicher (oder sich widersprechender) Angaben, Statistiken und Untersuchungen keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, sondern lediglich versuchen, zumindest einige Ursachen zu erläutern.

Russlands neue Politik gegenüber Afghanistan und den Taliban

Droht Afghanistan ein neues „GREAT GAME“?

Am 27. Dezember 2016 fand in Moskau, von den deutschen Medien weitestgehend unbeachtet, eine Afghanistan-Konferenz statt. Neben dem Gastgeberland Russland waren China und Pakistan die beiden anderen teilnehmenden Staaten. Afghanistan selbst, im-merhin Gegenstand der Konferenz, war nicht eingeladen. Diese Nicht-Einladung zu einer die Lage und Zukunft des eigenen Landes betreffenden Konferenz, hat auf afghanischer Seite erhebliche Irritationen und eine Missstimmung in den Beziehungen zu Russland ausgelöst haben. Droht eine Neuauflage des "Great Game"?

AFGHANISTAN, QUO VADIS?

Eine Bestandsaufnahme anderthalb Jahre nach Beendigung des internationalen Kampfeinsatzes

Auf der Bonner Afghanistan-Konferenz 2011 wurde der Übergang von der Phase der Transition, die im Dezember 2014 offiziell gemeinsam mit dem ISAF-Einsatz endete, zu einer bis 2024 laufenden Dekade der Transformation beschlossen. Während der Transitions-Phase wurde die Sicherheitsverantwortung im Land vollständig an die afghanischen Sicherheitskräfte übergeben. In der anschließenden Transformations-Phase soll Afghanistan weiterhin internationale Unterstützung für den Wiederaufbau erhalten. Die ersten anderthalb Jahre der Transformations-Phase sind vergangen, Zeit also für eine Bestandsaufnahme.

Terroranschläge in Paris: Reaktionen der islamischen Welt

Zwischen Verurteilung und Erklärungsversuchen

Die Terroranschläge auf die Redaktion des französischen Satire-Magazins Charlie Hebdo und die Geiselnahme in einem jüdischen Supermarkt mit insgesamt 17 Toten haben weltweit Bestürzung hervorgerufen. Im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte steht seitdem nicht nur die effiziente Bekämpfung des Terrorismus, sondern auch die grundsätzliche Rolle von Gewalt im Islam und bei Muslimen.

Einheitsregierung in Kabul

Kein demokratischer, aber friedlicher Machtwechsel in Afghanistan

Der seit Ende 2001 amtierende afghanische Präsident Hamid Karzai durfte 2014 verfassungsgemäß kein weiteres Mal als Präsidentschaftskandidat antreten. Mit den dritten Präsidentschaftswahlen in Afghanistan seit dem Sturz des Taliban-Regimes verbanden viele Afghanen folglich die Hoffnung auf den ersten demokratischen Machtwechsel in der Geschichte ihres Landes. Als knapp sechs Monate nach dem ersten Wahlgang letztlich ein Sieger der Präsidentschaftswahlen bekannt gegeben wurde, sprach in Kabul kaum noch jemand von Demokratie.

Afghanistan vor demokratischem Machtwechsel?

Die Präsidentschaftswahlen 2014 haben eine hohe Bedeutung

Sollten die Präsidentschaftswahlen am 05. April 2014 erfolgreich verlaufen, so würde dies den ersten demokratischen Machtwechsel in der Geschichte Afghanistans bedeuten. Zudem stellen die Präsidentschaftswahlen einen Meilenstein im Rahmen der gegenwärtigen Transitionsphase dar.

Anhaltende Wut in Afghanistan

Seit nunmehr sieben Tagen eskaliert der Protest gegen eine mutmaßliche Verbrennung religiöser Schriften in Afghanistan. Nachdem Anfang vergangener Woche bekannt wurde, dass Soldaten der US-Armee auf einer Militärbasis in Bagram, rund 60 Kilometer von der Hauptstadt Kabul entfernt, Exemplare des Koran verbrannt haben sollen, begannen im ganzen Land wütende Demonstrationen, die sich vor allem gegen die US-amerikanische Truppenpräsenz, aber auch gegen andere westliche Institutionen und selbst die afghanische Regierung richteten. Bislang hat es rund 30 Tote gegeben, darunter auch zwei US-Soldaten.

Zehn Jahre Afghanistan

Einsatz mit widersprüchlichen Ergebnissen?

Der Einsatz in Afghanistan wird zehn Jahrealt. Doch zum Feiern ist niemandemwirklich zu Mute. Die Bilanz ist durchwachsen:Es wurde zwar viel erreicht,aber nicht alles ist so, wie es sein sollte.