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Veranstaltungsberichte

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Dreikampf mit Hindernissen

Wer beerbt die zweimalige Präsidentin Cristina Kirchner?

Es dürfte der teuerste Wahlkampf aller Zeiten in Argentinien werden. Fast 100 Millionen Dollar, so die Prognose, werde die monatelange Schlacht um die Casa Rosada, den rosafarbenen Präsidentenpalast, insgesamt kosten. Amtsinhaberin Cristina Kirchner darf nach acht Jahren nicht noch einmal antreten, und ihre Regierung zittert angesichts schlechter Umfragewerte und kaum besserer Wirtschaftsdaten um die Macht.

Land ohne Halt

Argentinien trauert um Sonderstaatsanwalt Alberto Nisman, und Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner ermittelt mit

Er wurde erwartet. Die einen versprachen sich viel von seinem Erscheinen, vor allem brisante Enthüllungen, die anderen hofften auf einen Auftritt, der den Gast als Windmacher entlarven würde: nur heiße Luft. Doch Alberto Nisman hielt die Verabredung mit dem argentinischen Parlament am 19. Januar 2015 gar nicht ein. Ob der Sonderstaatsanwalt nicht wollte oder nicht konnte – darüber wird in Argentinien seit mittlerweile drei Wochen auf Heftigste gestritten.

Kleine Experimente

Tabaré Ramón Vázquez Rosas ist abermals Präsident Uruguays

Zum dritten Mal in Folge stellt das uruguayische Linksbündnis Frente Amplio den Präsidenten. Das neu gewählte Staatsoberhaupt Tabaré Vázques verspricht gleichwohl eine konservative Agenda.

Kontrollierte Marktwirtschaft?

In Argentinien will der Staat künftig die gesamte Produktion großer Unternehmen lenken

„Es ist verrückt zu denken, dass wir die Preise der Wirtschaftsgüter kontrollieren wollen […]. Das sind nur Schreckgespenster,“ sagte Wirtschaftsminister Axel Kicillof in einem Interview mit Radio del Plata. Für die Opposition hingegen sind diese Gespenster ziemlich echt.

Im Abseits

Im argentinischen Fußball mischt die Politik mit

Fußball, Gewalt, Kriminalität und Politik sind Wörter, die am Rio de La Plata in einem Atemzug ausgesprochen werden. Die Verstrickungen zeigen sich besonders im Umfeld von Großereignissen wie der Fußballweltmeisterschaft im Nachbarland Brasilien. Die Wurzeln des Problems liegen tief – denn oft ziehen bekannte Personen aus dem politischen Leben die Fäden im Hintergrund.

Politik ohne Mitte

Argentiniens Regierung ignoriert die Unzufriedenheit der wachsenden Mittelschicht

Die Angst vor einem wirtschaftlichen Absturz, wie ihn die Argentinier 2001/2002 erlebt haben, ist ein ständiger Begleiter geworden. Verlierer wären diejenigen, für die am meisten auf dem Spiel steht: die Mittelschicht mit ihrem erarbeiteten Wohlstand. Zwar reagiert sie noch erstaunlich ruhig auf die stagnierende Wirtschaftsentwicklung sowie steigende Inflation und Kriminalitätsrate, doch immer öfter protestiert die Mittelschicht. Gerät damit Präsidentin Cristina Kirchner unter Druck?

Das leise Klassentreffen des Peronismus

Die Gerechtigkeitspartei versammelt sich zum ersten Mal seit 2008 und wählt im Sprint eine neue Führung

Nach dem Parteiengesetz dürfte sie nicht mehr existieren: Jahrelang hatte die mächtige Partido Justicialista (Gerechtigkeitspartei) brachgelegen. Alle Ämter waren 2011 abgelaufen.Doch der Peronismus hört nicht aufs Parteiengesetz – man ist schließlich eine politische Bewegung über alle ideologischen Grenzen hinweg. Und so machte der kommissarisch eingesetzte Parteichef Daniel Scioli, Gouverneur der Provinz Buenos Aires, einfach weiter – bis zum Freitag vergangener Woche.

Der Franziskus-Effekt

Der geliebte Papst verändert von Rom aus die argentinische Politik

Es ist mittlerweile unstrittig, dass der Papst großen Einfluss in Argentinien hat – sowohl auf die Politik als auch auf die Gesellschaft.

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Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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