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"Es wird nichts geben, was nicht im öffentlichen Interesse ist"

Der Geschäftsmann Horacio Cartes, Paraguays neuer Präsident, führt die Colorados zurück an die Macht

Mehr als sechs Jahrzehnte hatte die Colorado-Partei Paraguay beherrscht. Dann war sie fünf Jahre weg von der Macht. Jetzt kehrt sie zurück in den Präsidentenpalast – mit einem Mann, der nie Politiker werden wollte. Der Geschäftsmann Horacio Cartes ist der eindeutige Sieger der Präsidentschaftswahl vom 21. April. Er hat große Pläne und verspricht dem Land einen transparenten Regierungsstil. Doch Cartes fehlt es genauso an politischem Stallgeruch wie seinem Vorgänger Fernando Lugo – und der bezahlte dafür am Ende einen hohen Preis: Er wurde abgesetzt.

KAS INTERNATIONAL 1/2013

Newsletter der HA Europäische und Internationale Zusammenarbeit

Schwerpunktthemen u.a.: Sicherheitspolitische Herausforderungen in der Sahelzone | Neues Rechtsstaatsprogramm Naher Osten/Nordafrika in Beirut | V. Kolumbianisch-venezolanische Tagung zum Verfassungsrecht | XIX. Lateinamerikanisches Verfassungsrichtertreffen | Konstitutionalismus in Südostasien

Köder mit Massengeschmack

Schwere Korruptionsvorwürfe befeuern die Proteste gegen Argentiniens Präsidentin

Argentinien hat den dritten Massenprotest in den vergangenen sieben Monaten gegen die Regierung erlebt – und den größten, seit die Kirchners an der Macht sind. Zwei Millionen Menschen waren im ganzen Land auf den Straßen und Plätzen, angetrieben von der Wut über Korruption, Inflation und Kriminalität. Zum ersten Mal hatten sich Oppositionsparteien und Gewerkschaften dem Protest offiziell angeschlossen – wohl auch, weil der Regierung und Präsidentin Cristina Kirchner vorgeworfen wird, Geld gewaschen und millionenschwere Bauaufträge an Freunde vergeben zu haben.

Der Papst "vom Ende der Welt"

Reaktionen aus Lateinamerika

Seit knapp einer Woche ist Franziskus als Nachfolger von Benedikt XI. nun im Amt. Die KAS-Auslandsmitarbeiter der Lateinamerika-Büros schildern, welche Hoffnungen und Wünsche aus ihren Ländern an den neuen Papst herangetragen werden.

Argentinien bejubelt Papst Franziskus

Nur die Präsidentin freut sich nicht

Der 266. Papst kommt aus Argentinien und ist eine besondere Figur: Franziskus liebt Fußball und Tango, fährt gern U-Bahn, scheut keine Konflikte und erträgt sogar Tränengas im Schlafzimmer. Seine Rolle als Oberhaupt von weltweit 1,2 Milliarden Katholiken wird er trotzdem erst finden müssen: Bislang hat er sich im Rampenlicht nicht wohlgefühlt. In seiner Heimat wird Jorge Mario Bergoglio SJ wegen seiner Bescheidenheit geschätzt – mit der argentinischen Präsidentin Cristina Kirchner hat er es sich allerdings verdorben.

Das nächste Feindbild

Argentiniens Präsidentin kämpft gegen Medienriesen Clarín

Nach einem Gerichtsurteil mit aufschiebender Wirkung zur Umsetzung des Mediengesetzes von 2009 will Cristina Fernández de Kirchner nun auch noch die Justiz „demokratisieren“. Die Konfrontation mit der Mediengruppe Clarín geht in die nächste Runde. Sie wirft ein Licht auf das schwierige Verhältnis der Präsidentin und ihrer Regierung zur Pressefreiheit. Und auch Richter, die anders entscheiden als es die Regierung für richtig hält, könnten es demnächst noch schwerer haben.

KAS INTERNATIONAL 3/2012

Newsletter der HA Europäische und Internationale Zusammenarbeit

Schwerpunktthema des Newsletters: MIT MEHR SOLIDARITÄT AUS DER KRISE | Weitere Themen sind u.a. POLITISCHER DIALOG: Volker Kauder zu Besuch in Lateinamerika | UMWELT, KLIMA UND ENERGIE: Konferenzen zum Klima- und Umweltschutz in Lateinamerika, Südosteuropa und Asien | EUROPAPOLITIK: Die Potentiale des Binnenmarktes zur Überwindung der Krise | MEDIEN: Führungskräftekonferenz für asiatische Medienvertreter in Yogyakarta | WIRTSCHAFTS- UND SOZIALORDNUNG: Erdölproduktion in einer Soziale Marktwirtschaft "Perspektiven für Uganda" | RECHTSSTAAT: Internationales Strafrecht in Lateinamerika

Und täglich grüßt das Staatsoberhaupt

Die Medienstrategie der argentinischen Präsidentin Kirchner stößt im Internet an ihre Grenzen

Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner hat es in den vergangenen drei Jahren auf 52 Reden im Rundfunkauftritte gebracht. Sie verkündet dann soziale Wohltaten, erinnert sich mit Tränen in den Augen an „El“ („Ihn“), ihren Mann Nestor, und rechnet mit ihren Kritikern ab. Über Twitter und Facebook rufen oppositionelle Organisationen dazu auf, die Rundfunkreden der Präsidentin mit Lärm zu stören.

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Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.