Analysen und Argumente

Ausgewählte Beiträge zur Serie mit internationalem Bezug

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Ethische Grundlagen einer Friedensordnung

Aus ethischer Sicht besteht breite Übereinstimmung, dass für eine friedlichere Welt eine umfassende Ordnung politischer Gerechtigkeit zu errichten ist. Grundlage dafür bilden seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges die Menschenwürde und die daraus resultierenden Menschenrechte. Der Autor entwickelt Kriterien, die für ihre Gewährleistung zu beachten sind. Sie sind auf internationaler, europäischer und auf nationaler Ebene einzuhalten. Außerdem analysiert er die ambivalente Rolle von Religionsgemeinschaften.

Künstliche Intelligenz und Robotik

Begriffsdifferenzierung und Forschungsperspektiven

Das, was als künstliche Intelligenz bezeichnet wird, hat oft mit Intelligenz, wie wir sie von Lebewesen kennen, wenig zu tun und basiert lediglich auf der Fähigkeit, große Datenmengen schnell und effektiv zu verarbeiten. Diese Art der künstlichen Intelligenz sollte besser als Silicon Intelligence bezeichnet und von der künstlichen Intelligenz im engeren Sinne unterschieden werden. Letztere ist anspruchsvoll und zieht neuartige Forschungsansätze in KI und Robotik nach.

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"Deutschland als unübertrefflicher KI-Standort“

Deutschland hat Defizite in der wirtschaftlichen Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Ökonomisch sind die Vereinigten Staaten und China führend. Allerdings hat Deutschland erhebliche Stärken in Forschung und Entwicklung: Viele grundlegende Entwicklungen zur KI kommen aus Deutschland und anderen europäischen Ländern. Die Perspektiven, KI intensiv mitzugestalten, sind daher sehr günstig. Gelingt es, die Übergänge von Forschung und Entwicklung einerseits und der wirtschaftlichen Anwendung andererseits zu verbessern, können Deutschland und Europa in der weltweiten KI-Spitzengruppe mithalten.

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Teaching Excellence

Warum britische Eliteuniversitäten deutsche Universitäten in der Lehre abgehängt haben

In einem aktuellen europäischen Ranking zur Qualität der Lehre schneiden britische Universitäten deutlich besser ab als deutsche Universitäten. Wie kann es zu einem solchem Ungleichgewicht zwischen zwei europäischen Ländern kommen, die beide den Anspruch haben, führende wissensbasierte Volkswirtschaften zu sein? Das Policy Paper „Teaching Excellence“ beleuchtet wichtige Unterschiede zwischen den Hochschulsystemen in Deutschland und Großbritannien und erläutert deren Einfluss auf die Lehrqualität.

Wie Künstliche Intelligenz die Medien verändert

Wie alle Lebensbereiche, so werden auch die Medien durch KI verändert: Das gesprochene Wort tritt in den Hintergrund – digitale Assistenten lesen vor. Zeitungen werden internationaler – Sprachbarrieren spielen keine Rolle mehr. Nachrichtenangebote werden an persönlichen Informationsbedürfnissen angepasst – die Personalisierung mit vielen Vorteilen, aber auch Nachteilen schreitet voran. Die Tätigkeit von Journalisten wird automatisiert – mit Folgen, nicht nur für das Berufsbild.

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Zwischen System und Verantwortung

Ethische Überlegungen zum Begriff der Autonomie angesichts der Entwicklung autonomer Systeme

Vor dem Hintergrund der Diskussion um autonome Systeme und Künstliche Intelligenz analysiert die Theologin Elisabeth Gräb-Schmidt den Begriff Autonomie aus philosophisch ethischer Perspektive. Autonomie bedeutet nicht Unabhängigkeit, sondern Selbstbegrenzung und Akzeptanz von Gesetzen aus Freiheit. Diese Vorstellung lässt sich nicht auf autonome Systeme übertragen. Der Mensch dürfe nicht seine Entscheidungsfreiheit und Verantwortung an Maschinen abgeben. Eine vorausschauende Ethik müsse die technischen Entwicklungen konstruktiv und kritisch begleiten.

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Demokratien in Bedrängnis: Wie kann autoritären Entwicklungen Einhalt geboten werden?

(II): Außenwirtschaftspolitik

Weltweit werden offene Gesellschaften durch antiliberale Entwicklungen im Inneren und autoritären Kräften von außen herausgefordert. Angesichts solcher Entwicklungen stellt sich die Frage, ob und vor allen Dingen wie der politische Westen, der selber nicht frei ist von inneren Fliehkräften, seine Außenpolitik weiterhin auf die Förderung demokratischer Prinzipien und Strukturen ausrichten sollte. Das vorliegende Papier des Arbeitskreises Junge Außenpolitiker analysiert, wie die Außenwirtschaftspolitik auf zunehmenden Autoritarismus auf regionaler und globaler Ebene reagieren kann.

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Medizinische Genomsequenzierung: Warum Deutschland nicht länger abseits stehen darf

Seit der Entschlüsselung des menschlichen Erbgutes im April 2003 hat die Humangenomforschung enorme Fortschritte gemacht. Dank neuer Techniken ist es möglich, die vollständigen Genome von Menschen präzise, schnell und preiswert zu sequenzieren. Das ist für die Diagnose von Krankheiten dienlich: Besonders Patienten mit sogenannten Seltenen Krankheiten und mit Krebs können davon profitieren. Zudem ist die vollständige Sequenzierung sehr vieler Genome wichtiger Treiber für die Forschung. Deutschland benötigt, ähnlich wie andere Länder, ein Genommedizin-Programm.

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Auf den Partner kommt es an

Eine repräsentative Untersuchung zu Nichtwählern und Stammwählern

Der Anteil an Nichtwählern ist seit 1983 deutlich gestiegen. Gerne wird von „den“ Nichtwählern gesprochen, aber Wähler und Nichtwähler sind keine festen Gruppen: Unabhängig von der Selbsteinstufung gehen auch Nichtwähler wählen und Wähler bleiben zu Hause. Der Lebenspartner übt einen großen Einfluss auf die Wahlteilnahme aus. Geht ein Partner nicht zur Wahl, bleibt der andere Partner mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls der Wahl fern. Ebenso wie Wechselwähler sind auch Stammwähler bisweilen unentschlossen, welche Partei sie wählen oder ob sie überhaupt zur Wahl gehen wollen.

Demokratien in Bedrängnis: Wie kann autoritären Entwicklungen Einhalt geboten werden?

(I): Sicherheitspolitik

Weltweit werden offene Gesellschaften durch antiliberale Entwicklungen im Inneren und autoritären Kräften von außen herausgefordert. Angesichts solcher Entwicklungen stellt sich die Frage, ob und vor allen Dingen wie der politische Westen, der selber nicht frei ist von inneren Fliehkräften, seine Außenpolitik weiterhin auf die Förderung demokratischer Prinzipien und Strukturen ausrichten sollte. Das vorliegende Papier des Arbeitskreises Junge Außenpolitiker analysiert, wie die deutsche Sicherheitspolitik auf zunehmenden Autoritarismus auf regionaler und globaler Ebene reagieren kann.

Über diese Reihe

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über wichtige Positionen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen vor, bieten Kurzanalysen, erläutern die weiteren Pläne der Stiftung und nennen KAS-Ansprechpartner.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.