Analysen und Argumente

Ausgewählte Beiträge zur Serie mit internationalem Bezug

Menschenwürde als Leitmotiv der Digitalisierung

Die Digitalisierung bringt nicht nur technische und wirtschaftliche Veränderungen mit sich, sondern auch einen gesellschaftlichen Wandel mit Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. "Innovationen" und "Disruptionen" sind wirtschaftlich erwünscht, führen aber zu gesellschaftlichem Orientierungsverlust. Der Einzelne, aber auch die Gesellschaft insgesamt müssen sich neu verorten. In dieser Situation erweist sich die Menschenwürde als ein verlässlicher Kompass.++++ ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE

Digitalisierung in der Hochschullehre

Digitale Medien können die Lehre an Hochschulen nutzbringend unterstützen. Sie ermöglichen Studierenden ein zeitlich und räumlich flexibles und am jeweiligen Kenntnisstand orientiertes Lernen. Nicht das technisch Mögliche, sondern das didaktisch Sinnvolle sollte den Einsatz digitaler Medien bestimmen. Dabei ist eine Verbindung der Bedürfnisse von Lehrenden und Lernenden, Didaktik, Organisation und Technik erforderlich. ++++ ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE

Wohneigentum – Perspektive für die Vermögensbildung

In Deutschland ist der Anteil von Haushalten mit Wohneigentum im europäischen Vergleich gering. Wie Wohneigentum richtig gefördert werden kann, darüber wird kontrovers diskutiert – vermehrt wird eine finanzielle Unterstützung für Käufer gefordert. Das Papier wirft einen neuen Blick auf empirische Daten und die Entscheidung des Immobilienerwerbs und zeigt auf, dass es Alternativen zu teuren und verzerrenden Förderungen gibt und wie den Ursachen steigender Preise effektiver begegnet werden kann.

Werteorientierung, Wahlfreiheit und Chancengerechtigkeit

Argumente für ein differenziertes Schulsystem

Die Kontroversen über Schulstrukturen bestimmen seit langem die bildungspolitischen Debatten. Empirische Daten und die Orientierung an Chancengerechtigkeit, Wahlfreiheit und dem christlichen Menschenbild sprechen für ein differenziertes Schulsystem: Es bietet sehr gute Rahmenbedingen für den Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern. Die oft propagierte „Einheitsschule“ wird dagegen den Erwartungen nicht gerecht. +++ ERSCHEINT AUSSCHLIESSLICH ONLINE

Deutschland in der Open Government Partnership

Erster Nationaler Aktionsplan der Bundesregierung

Das Engagement der Zivilgesellschaft und die Transparenz staatlichen Handelns sind wesentliche Voraussetzungen für eine lebhafte Demokratie. Der erste Aktionsplan zur Teilnahme Deutschlands an der Open Government Partnership legt den Grundstein für offenes Regierungs- und Verwaltungshandeln. Eine Kultur der Regierungsführung, die von den Prinzipien der Transparenz, der Rechenschaft und der Partizipation geleitet wird, kann einem Vertrauensverlust in die Politik entgegenwirken. Die Publikation zeigt diese Potentiale auf und widmet sich dem Mehrwert für die internationale Politik.

Die Zukunft der Wirtschafts- und Währungsunion (II) – Druck zum Beitritt?

Vorschläge der Europäischen Kommission zur Reform der Währungsunion und die Perspektive der Nicht-Euro-Staaten

Die Reden von Emmanuel Macron und Jean-Claude Juncker, aber auch das Reflexionspapier der Europäischen Kommission zur Zukunft der Wirtschafts- und Währungsunion erörtern weitgehende Vorschläge zur Reform der Eurozone.Diejenigen Mitgliedsländer der EU, die der Eurozone nicht angehören, erwarten von den aktuell diskutierten Reformen nicht nur Gutes. Das folgende Papier beleuchtet die Vorschläge des Reflexionspapiers der Europäischen Kommission aus der Perspektive jener Länder.

Integrationspolitik in der Tschechischen Republik

Die Tschechische Republik hat sich mit dem Fall des Eisernen Vorhangs vom Auswanderungsland zum Einwanderungsland gewandelt. Unter den vier postkommunistischen Visegrád-Staaten ist heute der Anteil der ausländischen Bevölkerung in der Tschechischen Republik am höchsten und spiegelt wesentlich die historischen Beziehungen zu den Nachbarn in Mittel- und Osteuropa und zu den ehemals kommunistischen Ländern weltweit wider. Integrationspolitische Maßnahmen wurden erst seit der Jahrtausendwende umgesetzt und sind bis heute stark von europäischer Finanzierung abhängig.

The federal election of September 24, 2017

Despite severe losses the two Christian democratic parties attained important strategic goals. They remained as the strongest political forces in Germany. There is no winning coalition without them possible and Angela Merkel will be Germany’s next chancellor. The Social democrats gained 20.5 per cent of the votes. This is the worst result the Social democrats got in an election since the foundation of the Federal Republic. Largest gains got the Alternative for Germany (AfD). The party received 12.6 per cent and will form the third-largest group in the 19th German Bundestag.

Konturen eines dritten nuklearen Zeitalters

Seit Ende des Kalten Krieges besteht das zweite nukleare Zeitalter, in dem sich nicht zwei nukleare Supermächte, sondern eine größere Zahl nuklearer Akteure gegenüberstehen. Einige Tendenzen lassen darauf schließen, dass ein gefährlicheres drittes nukleares Zeitalter bevorsteht, das durch die weitere Verbreitung und gar den Einsatz von Atomwaffen gekennzeichnet ist. Die Analyse zeichnet diese Trends nach und spricht der nächsten Bundesregierung Empfehlungen aus, wie sie diesen Entwicklungen entgegenwirken und die zukünftige nukleare Ordnung mitgestalten kann.

Radikale Reform statt Gießkannenprinzip

Kommentar zum Reflexionspapier der Europäischen Kommission zur Zukunft des EU-Haushalts

Am 28. Juni stellte die Europäische Kommission ein Reflexionspapier zur Zukunft des EU-Haushalts vor. Dieser steht vor einer umfassenden Reform - nicht zuletzt auch nach dem voraussichtlichen Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU. Die Positionen der EU-Mitgliedstaaten zur Reform der EU-Finanzen liegen trotz eines grundsätzlichen Reformwillens noch weit auseinander. Die Analyse der KAS fasst die wichtigsten Vorschläge des Reflexionspapiers zusammen, gibt einen Überblick über die Reaktion der politischen Akteure und schließt mit einer Bewertung.

Über diese Reihe

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über wichtige Positionen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen vor, bieten Kurzanalysen, erläutern die weiteren Pläne der Stiftung und nennen KAS-Ansprechpartner.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.