Artikel

Kevin Lamarque, Reuters

Der Anfang vom Ende?

Das Scheitern des ­INF-Vertrages zwischen Russland und den ­USA

Es klingt wie eine Wiederholung der 1980er Jahre: Russland hat wahrscheinlich unerlaubt Mittelstreckenraketen stationiert, nun wird in Europa über eine verschärfte Bedrohungslage diskutiert. Auch die ­USA scheinen das Interesse an nuklearer Rüstungskontrolle verloren zu haben. Zwar ist ein ­INF-Nachfolgeabkommen daher unrealistisch, doch es gibt pragmatische Lösungsansätze, die ein Wettrüsten verhindern könnten.

Korean Central News Agency (KCNA), reuters

Editorial

30 Jahre nach Ende des Kalten Kriegs spielt das Thema Rüstung und Rüstungskontrolle heute wieder eine wichtige Rolle. Das hat das unlängst erfolgte Scheitern des ­INF-Vertrages, dem letzten Grundpfeiler nuklearer Rüstungskontrolle, eindeutig bewiesen.

Howard Burditt, Reuters

Ein alter Bekannter ist wieder da

Russische Militärkooperationen in Afrika

Nachrichten über russische Militärkooperationen in Afrika haben jüngst für Aufsehen gesorgt. Seit 2009 ist die frühere Sowjetmacht wieder in Afrika engagiert und hat an ihre alten Verbindungen angeknüpft. Im Gegenzug für seine Waffen erhofft sich Moskau Zugang zu Afrikas Energie- und Rohstoffmärkten. Ein Blick auf das Engagement zeigt: Im globalen Wettbewerb um Einfluss in Afrika ist Russland nicht mehr zu ignorieren.

Inquam Photos, Reuters

Europa braucht Strategische Autonomie!

Wenn die EU im internationalen System des 21. Jahrhunderts nicht nur Anhängsel einer „Supermacht“ sein will, sich nicht nur vor den Auswirkungen einer neuen Bipolarität schützen möchte, sondern auch einen eigenen Gestaltungs- und Handlungsraum in dieser neuen Weltordnung haben und entfalten will, dann bedarf es der Fähigkeiten, Prozesse, Instrumente und Mechanismen, um diesen Anspruch zu realisieren. Es bedarf Strategischer Autonomie.

Adnan Abidi, Reuters

Zwischen Wettrüsten und Allianzbildung

Wie Pakistan und China die indische Verteidigungspolitik bestimmen

Obgleich Indiens nationale Sicherheit nach der Unabhängigkeit des Landes 1947 gleichermaßen durch Konflikte mit den Nachbarstaaten Pakistan und China gefährdet wurde, ist es aktuell vor allem das Reich der Mitte, das zum Maßstab indischer Verteidigungsmaßnahmen avanciert. Das indische Militär muss sich grundlegenden Reformen unterziehen, um zukünftigen Herausforderungen gewachsen zu sein. International will das aufstrebende Indien seine Strategische Autonomie zwischen den Weltmächten wahren.

racken

„Es besteht die Gefahr, dass die Dinge mit Maschinengeschwindigkeit aus dem Ruder laufen“

Ein Gespräch mit Dr. Frank Sauer, Politikwissenschaftler an der Universität der Bundeswehr (München)

Ian Waldie, Reuters

„The Troubles“ again? – Der Brexit und die Terrorismusgefahr in Nordirland

Der Brexit reißt in Nordirland alte Wunden auf: Er schürt Unruhe unter der Bevölkerung und fördert Extremismus und eventuell sogar einen neuen Terrorismus. Eine neue Kampagne von Anhängern nationalistischer Milizen bzw. Überresten nationalistischer Paramilitärs hält die Region und Großbritannien seit Januar 2019 in Atem. Die seit Januar 2017 anhaltende Regierungskrise in Nordirland gilt als die längste Zerreißprobe einer Demokratie zu Friedenszeiten ohne handlungsfähige Regierung.

Wolfgang Rattay, Reuters

Deutschland muss noch mehr in Globale Gesundheit investieren!

Deutschland ist seit geraumer Zeit überaus aktiv im Feld der Globalen Gesundheit und hat zentrale Elemente der globalen Gesundheitsstrukturen maßgeblich mitgeprägt. Dennoch sollte Deutschland weiter in den Ausbau der globalen Gesundheitsforschung investieren und die eigenen Aktivitäten noch stärker als bisher aufeinander abstimmen.

Antony Njuguna, Reuters

Die vergessene Krise

Gesundheitspolitik in Südafrika und der Umgang mit ­HIV

HIV zählt zu den verheerendsten Pandemien unserer Zeit. Südafrika – das Land, in dem ein Fünftel aller weltweiten ­HIV-Fälle zu finden ist – konnte mittlerweile Fortschritte erzielen. Doch dies könnte sich ändern, wenn nicht möglichst alle ­HIV-positiven Einwohner konsequent antiretrovirale Medikamente einnehmen, riskantes Verhalten zu- und das Problembewusstsein in der Bevölkerung abnimmt. Erste Anzeichen hierfür gibt es bereits.

Editorial

„Ob aus humanitären, aus entwicklungspolitischen und volkswirtschaftlichen Gründen oder auch aus Gründen des Eigeninteresses – die Ausbreitung von Krankheiten einzudämmen, ist notwendig. Wir haben als Staatengemeinschaft dafür eine gemeinsame Verantwortung“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel im Mai dieses Jahres in Berlin.

Über diese Reihe

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Benjamin Gaul

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