Artikel

John Vizcaino, Reuters

Zwischenbilanz mit Licht und Schatten

Fünf Jahre Friedensabkommen in Kolumbien

2021 jährt sich zum fünften Mal der Abschluss des historischen Friedensabkommens der kolumbianischen Regierung mit der Guerillaorganisation Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia (­FARC). In der internationalen Berichterstattung bestimmen die Verzögerungen und vielfältigen Rückschläge auf dem Weg zu einem dauerhaften und nachhaltigen Frieden die Schlagzeilen. Bei aller Skepsis angesichts der weiter bestehenden Herausforderungen sind jedoch auch positive Entwicklungen zu beobachten, die den Friedensprozess zunehmend konsolidieren und unumkehrbar machen. Auf diesem Weg verdient Kolumbien die Solidarität und Unterstützung seiner internationalen Partner.

Tomohiro Ohsumi, Reuters

Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Die Einflussnahme der Kommunistischen Partei Chinas ­auf die politische Elite in Südostasien

Die Kommunistische Partei Chinas versteht es, Wirtschaft und Politik miteinander zu verweben. In Südostasien trifft Peking auf einen fruchtbaren Nährboden. Die Gründe dafür sind vielfältig. Aber die Verbindungen sind mit konkreten Konsequenzen für Deutschland und die EU verbunden.

Evelyn Hockstein, Reuters

„Amerika ist wieder im Aufbruch!“

Bilanz und Ausblick nach 100 Tagen Biden-Regierung

Die Gräben zwischen Republikanern und Demokraten sind immer noch tief. US-Präsident Joe Biden lässt sich davon nicht aufhalten. Im Kampf gegen die Pandemie und für neue ­Arbeitsplätze, beim Klimaschutz und in der Außenpolitik will er zeigen, wozu eine schlagkräftige Demokratie mit moralischem Führungs­anspruch in der Lage ist. Eine Herkulesaufgabe.

Zoubeir Souissi, Reuters

Nach der Krise ist vor der Krise

In Tunesien fehlt nach wie vor ein gesellschaftlicher ­Konsens über das Gemeinwesen in der Demokratie

In Tunesien jagt seit zehn Jahren eine Krise die andere. Immer mehr Tunesier verbinden diese Abwärtsspirale mit der parlamentarischen Demokratie. Die Verschlechterung ihrer Situation liegt allerdings vor allem am fehlenden gesellschaftlichen Konsens über das Gemeinwesen und an der ungeklärten Frage, was es bedeutet, auch als Gesellschaft politische Verantwortung zu übernehmen. Eine verstärkte Dezentralisierung könnte helfen, diesen für die Demokratie essenziellen Wert zu schaffen.

Carlos Jasso, Reuters (Bildmontage)

Editorial

Machtverschiebungen sind ein grundlegendes Phänomen in der internationalen Politik. „So wie Bauern und Meteorologen versuchen, Stürme vorherzusagen“, schrieb der US-amerikanische Politikwissenschaftler Joseph S. Nye im Jahr 1990 unter dem Eindruck der endgültigen Auflösung der bipolaren Weltordnung, „versuchen Staatenlenker und Analysten, die Dynamik hinter den großen Machtverschiebungen zwischen den Nationen zu verstehen.“

Baz Ratner, Reuters

COVID-19 als Beschleuniger einer globalen Machtverschiebung?

Chinas wachsende ideologische Einflussnahme in Afrika

Der Kampf gegen die ­COVID-19-Pandemie ist nicht nur ein Kampf gegen ­SARS-CoV-2, sondern auch Teil des Wettbewerbs um globale Deutungshoheit und politische und wirtschaftliche Einflussnahme. Besonders vor dem Hintergrund der sich verschlechternden Beziehungen zwischen China und den ­USA wird das jeweilige Krisenmanagement und dessen (Miss-)Erfolg dabei zum Politikum. Die Kommunistische Partei Chinas (­KPCh) nutzt die Pandemie dementsprechend auch auf ideologischer Ebene, um eine globale Machtverschiebung voranzutreiben – und der afrikanische Kontinent steht dabei besonders im Fokus.

Kacper Pempel, Reuters

Digitale Technologie als neue Machtressource

Konflikte im virtuellen Raum

Digitale Fähigkeiten gewinnen in der internationalen Politik ­zunehmend an Bedeutung. Staaten, die in der Lage sind, ­Cyberoperationen durchzuführen, können ihren internationalen Gestaltungsspielraum deutlich erweitern. Dies gilt in ­besonderer Weise für kleine und mittlere Staaten, die über geringe traditionelle Machtressourcen verfügen. Denn mithilfe von Cyberfähigkeiten können sie auch mächtigere Staaten empfindlich schwächen.

John Thys, Reuters

Eine Frage der Identität

Die EU muss ein globaler Akteur in der sich ändernden ­Weltordnung werden

Die innere Verfassung der Europäischen Union ist aktuell von Zerrissenheit geprägt. Im Kern weist diese Uneinigkeit zur Identitätsfrage: Was ist die EU? Gleichzeitig zwingt auch die sich wandelnde Weltordnung die EU zu klären, wer sie sein will. Hier ist die Antwort eindeutig: Sie muss sich auf den Weg machen, ein globaler Akteur zu werden.

Tom Brenner, Reuters

Lasst uns den Neuen Westen bauen!

 

„America is back!“ Mit US-Präsident Joe Biden ist eine ambitionierte transatlantische Politik möglich. Wir sollten mit aller Kraft daran arbeiten, das Bündnis zwischen Europa und den ­USA neu zu schmieden. Alles andere wäre fatal. Uneinigkeit im Westen hilft nur unseren Systemrivalen China und Russland. Was wir jetzt tun müssen.

Ministry of Defence Singapore, Handout via Reuters

Sicherheitspolitik im Indopazifik

Wie kommt Deutschland von Worten zu Taten?

In ihren neuen „Leitlinien zum Indo-Pazifik“ verspricht die ­Bundesregierung, außenpolitisch mehr Verantwortung zu übernehmen, um globalen Machtverschiebungen und regionalen Herausforderungen gerecht zu werden. Wie aber könnte eine ambitionierte Indopazifikpolitik konkret aussehen? Und was wird in der Region von Deutschland erwartet? Eine Analyse anhand der Beispiele Indien, Japan und Singapur.

Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) der Konrad-Adenauer-Stiftung sind eine Zeitschrift für internationale Fragen, Außenpolitik und Entwicklungszusammenarbeit. Sie haben das Ziel, einen Teil der im Zusammenhang mit der Auslandsarbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung gesammelten Informationen der Öffentlichkeit bzw. Fachöffentlichkeit in Deutschland zugänglich zu machen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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