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Pond5 Images, Imago.

Über die selbstgemachten Gründe für die Krise des Journalismus

Die Sonne geht am Morgen auf, nicht am Abend

Die wirtschaftliche Krise vieler Medien verhindert eine Diskussion über deren Fehlerkultur und die Notwendigkeit journalistischer Demut. Journalismus wird aber in vielen Teilen der Welt nur überleben können, wenn er sich auf seine Kernaufgaben besinnt und sich abgrenzt von einem Journalismus, der vor allem Propaganda, Aktivismus oder Sensationsmache ist.

Michael Runkel, robertharding, Imago.

Warum der Tschadsee islamistischen Terroristen ideale Bedingungen bietet

Rückzugsort für Dschihadisten

Der Wasserstand im Tschadsee ist lange gesunken und hat das einst riesige Gewässer in eine Insellandschaft mit winzigen Strömen verwandelt – ein ideales Rückzugsgebiet für Dschihadisten, die in Niger, Nigeria, Tschad und Kamerun expandieren. Sie profitieren von steigender Armut und dem Klimawandel im Vierländereck.

Jaap Arriens, NurPhoto, Imago.

Wasser als vielschichtige Priorität für die EU

Herausforderung im Innern, Chance nach außen

Wasser ist für die Europäische Union ein Thema von hoher Wichtigkeit. Die neue EU-Kommission hat dies erkannt. Um Herausforderungen wie die Sicherung der Qualität von Gewässern oder die nachhaltige Bewirtschaftung der Ressource Wasser zu bewältigen, wird es neben dem Streben nach Bewahrung auch eines Ausgleichs diverser Interessen bedürfen – europäische Christdemokraten und Konservative werden dabei eine herausgehobene Rolle spielen. In den EU-Außenbeziehungen wiederum könnte ein verstärktes Engagement beim Thema Wasser und maritime Sicherheit eine geopolitische Dividende abwerfen.

Dreamstime, Imago.

Wie wir die maritime kritische Infrastruktur Europas resilienter machen

Lebensadern im Fadenkreuz

Maritime kritische Infrastrukturen sind Ziel hybrider Kriegsführung. Sie sind verwundbar und nicht ausreichend geschützt. Die jüngsten Vorfälle an Unterseekabeln haben Schwachstellen offengelegt und zeigen dringenden Handlungsbedarf auf. Doch der Schutz dieser lebenswichtigen Infrastrukturen allein reicht nicht aus, um künftig spürbare Beeinträchtigungen verhindern zu können.

Aziz Karimov, AP, picture alliance

„Great Game“ im Südkaukasus

Wie interne und externe Faktoren die Spannungen in der Region anheizen

Auf kaum eine Region wirken sich die Kriege in der Ukraine und in Nahost so unmittelbar aus wie auf den Südkaukasus. Es ist, als stürzten sie Armenien, Aserbaidschan und Georgien in einen permanenten Krisenmodus, nachdem eine jahrelange „stagnative Stabilität“ bereits 2020 mit dem zweiten Bergkarabach-Krieg erschüttert worden war. Seitdem kommt der Südkaukasus nicht mehr zur Ruhe. Die Ursachen sind komplex, die Akteurslandschaft unübersichtlich – und für Prognosen wird eine Kristallkugel benötigt.

Ahmed Satti, AA, picture alliance

Der unbeachtete Krieg im Sudan

Vom Frühling in die Tragödie

In weniger als 18 Monaten hat sich der Krieg im Sudan zur größten humanitären Katastrophe der Gegenwart entwickelt. Gleichzeitig sind Deutschland und Europa völlig mit den Kriegen in der Ukraine und im Nahen Osten beschäftigt. Dennoch besteht ein objektives Interesse der deutschen Politik, die Lage im Sudan zu stabilisieren und einer weiteren Verstärkung des Migrationsdrucks auf die europäischen Grenzen entgegenzuwirken.

Nick Kaiser, dpa, picture alliance

Die vergessene Krise in Kuba

Vom Mythos zum Drama

Die Krise in Kuba dauert bereits Jahrzehnte. Ein Tiefpunkt folgt auf den nächsten. Der Massenexodus lässt das sozialistische „Paradies“ in der Karibik ausbluten, jede relevante Entwicklung spricht gegen das Überleben der repressiven Parteidiktatur – die sich stur an der Macht hält. Neue geopolitische Allianzen könnten das Regime stützen, von der Bevölkerung wird dann allerdings nicht mehr viel übrig sein.

Omer Erdem, AA, picture alliance

Editorial

Der Angriff der Hamas auf Israel und dessen Folgen sowie der Krieg Russlands gegen die Ukraine haben in den vergangenen zwei Jahren die außenpolitischen Diskussionen in Deutschland geprägt. Das hat Gründe: Mit Israel wurde im Oktober 2023 ein Staat angegriffen, für dessen Sicherheit sich unser Land richtigerweise in besonderem Maße verantwortlich fühlt. Der Angriff Russlands auf die Ukraine wiederum bedroht die Sicherheit Deutschlands und Europas unmittelbar. Beide Staaten – Israel wie die Ukraine – sehen sich zudem mit Gegnern konfrontiert, die ihre schiere Existenz bedrohen. Gleichwohl ist es wichtig, auch andere Konfliktherde nicht aus den Augen zu verlieren.

Hauke-Christian Dittrich, dpa, picture alliance.

Ellinor Zeino über die Lehren aus Afghanistan und die Zukunft deutscher Auslandseinsätze

„Krisen gehen nicht einfach so weg“

Dr. Ellinor Zeino war für die Konrad-Adenauer-Stiftung in Afghanistan tätig und ist derzeit Mitglied der Enquete-Kommission des Bundestags zur Aufarbeitung des gescheiterten Einsatzes am Hindukusch. Im Interview mit den Auslandsinformationen verrät sie, woran die Afghanistan-Mission krankte, was aus ihr für zukünftige Kriseneinsätze zu lernen ist und warum Deutschland in der Außenpolitik häufig viel will, am Ende aber wenig erreicht.

Lina Selg, ANP, picture alliance.

Krise des Völkerrechts?

Ein Plädoyer für ein besseres Erwartungsmanagement

Das Völkerrecht schafft es weder, den russischen Angriffskrieg in der Ukraine noch den Konflikt im Nahen Osten zu beenden. Insgesamt werden die Zweifel an seinen Möglichkeiten größer. Das Völkerrecht, so heißt es, sei „in der Krise“. Doch ist das Völkerrecht tatsächlich so wirkungslos? Bedarf es nicht eher eines angepassten Erwartungsmanagements und eines größeren politischen Willens?

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Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) sind die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung für Internationale Politik. Sie bieten politische Analysen unserer Expertinnen und Experten in Berlin und aus mehr als 100 Auslandsbüros in allen Weltregionen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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Herausgeber

Caroline Kanter

ISBN

0177-7521

Benjamin Gaul
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Leiter der Abteilung Auslandsinformationen und Kommunikation
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Rana Taskoparan
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