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Im Niedergang?

Migration, Automatisierung und Erwerbsbevölkerung in Japan

An nahezu jeder Straßenecke in Tokio stehen freundliche und hilfsbereite ältere Bürger, die Passanten den Weg weisen, Autos in Parklücken winken, allmorgendlich Schulkinder über die Straße lotsen oder andere wichtige Aufgaben für die Gemeinschaft übernehmen. Fast alle Taxifahrer in Japan arbeiten jenseits des Rentenalters. In Restaurants und Hotels haben Roboter das Servieren und Einchecken übernommen. In beinah jedem Konbini wird man heutzutage von asiatischen Mitarbeitern bedient, die sehr gut Japanisch sprechen. Trotzdem bleibt der Sitz neben den Gaikokujin, wenn sie denn einen Platz in Tokios überfüllten U-Bahnen ergattern, meist frei. Wie passt das zusammen?

Kann Handel nachhaltige Entwicklung fördern?

Über die Bemühungen der EU, Arbeits- und Nachhaltigkeitsstandards in den Freihandelsabkommen mit Südkorea und Vietnam zu verankern

Durch die Integration von Kapiteln zu Handel und nachhaltiger Entwicklung (Trade and Sustainable Development, ­TSD) in Freihandelsabkommen betont die EU ihr Engagement für eine „wertebasierte Handelsagenda“, die gleichzeitig die wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung in Drittländern fördern soll. Der Umgang mit Verstößen und die Förderung der Umsetzung von Nachhaltigkeitsverpflichtungen sind von zentraler Bedeutung, um hohe Arbeits- und Nachhaltigkeitsstandards zu erreichen.

New Kids on the Block

Zum Potenzial neuer Parteien in Europa

Sie sind die New Kids on the Block – neue Parteien in Europa. Sie bezeichnen sich als neu und anders. Einige konnten schnell Wahlerfolge erzielen. Die Gründe für ihren Erfolg sind vielfältig und länderspezifisch, zeugen aber auch von einem generellen gesellschaftlichen Wandel. Diese Parteien verändern nicht nur die Parteienlandschaften, sondern stellen auch die etablierten Parteien vor neue Herausforderungen. Was heißt dies für die Zukunft der Parteiendemokratie und welche Chancen bieten diese Veränderungen den etablierten Parteien?

Parteien in Afrika

Ein Plädoyer für eine verstärkte Befassung mit einem vernachlässigten Topos

Die große Mehrzahl der Staaten südlich der Sahara wählte vor 30 Jahren den Weg der Parteiendemokratie. In welchem Zustand sind die Mehrparteiensysteme heute? Defekt, lautet das erste Urteil. Diese Verallgemeinerung ist jedoch gefährlich und übersieht wichtige Unterschiede und neue Tendenzen. Sechs Argumente für eine intensivierte Forschung.

Parteienkrise, Instabilität und „Volkswille“

Trends in der jungen Demokratie Tunesiens

Wenn Tunesien im Januar 2021 das zehnjährige Jubiläum der Revolution begeht, wird in den Feierlichkeiten die große Enttäuschung über die bisherige Entwicklung mitschwingen. Repräsentative Umfragen zeigen, dass die große Mehrheit der Tunesier mit der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Situation des Landes unzufrieden ist – und sich das Land ihrer Meinung nach in eine falsche Richtung bewegt.

Wahlen und Wahlkämpfe in Zeiten der Polarisierung

Eine Annäherung anhand internationaler Beispiele

Für demokratische und nichtdemokratische Wahlen und die dahinterstehenden Hoffnungen der Menschen dürfte gleichermaßen die Grundfrage gelten: Wer hat die richtige Antwort auf die Herausforderungen der Zukunft, mit wem wird es uns künftig besser gehen? Diese Frage bewegte die Menschen gestern und bewegt sie heute.

Wertepartner im Stresstest

Sieben Schlaglichter auf den Stand der ­lateinamerikanischen Parteiendemokratien

Was seine Parteiensysteme betrifft, steht Lateinamerika Europa deutlich näher als weiten Teilen des sogenannten Globalen Südens. Um im Sturm von sozialen Protesten, populistischen Heilsversprechen oder chinesischen Avancen zu bestehen, brauchen Lateinamerikas Parteien strategische Unterstützung aus Europa. In einer Zeit des globalen Wandels sind sie als Wertepartner unverzichtbar.

China gewinnt, Amerika verliert

Die Pandemie macht China für viele Deutsche plötzlich zum Partner

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.05.2020, Nr. 116, S. 8

Das Ende der Gemütlichkeit

Deutschland muss mehr Verantwortung übernehmen. Doch was heißt das?

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.02.2020, Nr. 40, S. 1

­Der ­gefährliche ­Wandel der ­Globalisierung

Müssen wir uns zwischen Amerika und China entscheiden? Vielleicht gibt es nur einen Ausweg

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.06.2020, Nr. 130, S. 17

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Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) sind die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung für Internationale Politik. Sie bieten politische Analysen unserer Expertinnen und Experten in Berlin und aus mehr als 100 Auslandsbüros in allen Weltregionen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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Herausgeber

Caroline Kanter

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Benjamin Gaul
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Rana Taskoparan
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