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Risse im Anker

Subsahara-Afrika braucht ein starkes Südafrika

Seit dem Ende des Ost-West-Konflikts steckt Subsahara-Afrika in der Krise: Genozide und Kriege prägen das Bild, VN-Blauhelmmissionen und -Sicherheitsresolutionen zeigen nur begrenzt Wirkung. Fehlendes Wirtschaftsengagement und niedrige Produktivität, Verwaltungsdefizite und eine mangelhafte Infrastruktur sind ebenso zu beklagen wie die hohe Zahl der AIDS-Infizierten.Eine Schlüsselfunktion kommt dem „strategischen Ankerland” Südafrika zu. Doch auch das Land am Kap kennt Schatten.

Think Tanks in den USA

Think Tanks versuchen, als Institutionen der politischen Forschung, Analyse und Beratung Ideen zu formulieren und die Politik zu lenken. Alleine in den USA soll es, so McGann, 1777 dieser durch fundraising, d.h. das Sammeln von Spenden finanzierte Ideenschmieden geben.

Das Licht am Ende des Tunnels?

Der ukrainisch-russische Gaskonflikt

Die Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland im Gassektor waren bislang von viel Intransparenz, korruptionsverdächtigen Schemen, fragwürdiger Zahlungsmoral, politischem Druck, gegenseitigenSchuldzuweisungen, innenpolitischen Kämpfen undaggressiver Propaganda beherrscht. Während die EuropäischeUnion lange Zeit die Entwicklungen zunächst skeptisch, aber eher passiv beobachtet hatte, war sie zuletzt doch gezwungen, sich immer aktiver einzuschalten – im eigenenInteresse.

Der schwierige Frieden in der Region der Großen Seen Afrikas

Die Lage in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) bliebauch 2008 hochkomplex und äußerst konfliktiv. Nach erneuten Gewaltattacken der CNDP-Milizen reagierte die Weltgemeinschaft. Es kam zum Waffenstillstand zwischen Rebellen und Regierung, zu Friedensverhandlungen und, Anfang 2009, zum Einmarsch ruandischer Soldaten inNord-Kivu.

Der Streit um die Ostsee-Gaspipeline. Bedrohung oder notwendiges Versorgungsprojekt?

A Threat or a Necessary Supply Project?

Die Frage der Energiesicherheit hat in den letzten Jahren die deutsch-polnischen Beziehungen beeinflusst und belastet. Obwohl das Thema auch neue Möglichkeiten der Kooperation eröffnet, war und ist es ein politischesKonfliktfeld zwischen Warschau und Berlin. Hierzu hat vorallem der Streit über den Bau der Ostsee-Pipeline von Russland nach Deutschland (Nord Stream) beigetragen. Das Projekt ist ein hochgradiges Politikum, das die Sprengkraft von Energiefragen in den deutsch-polnischenBeziehungen deutlich macht.

Die Situation der Medien in Serbien

Die Lage der Medien in Serbien ist trotz positiver Tendenzen in jüngster Zeit keineswegs befriedigend. Nachdem Fall des Kommunismus und dem Auseinanderbrechen desehemaligen Jugoslawien folgten in der Region Kriege, Abspaltungen und erbitterte ethnische Konflikte. Der aggressive Nationalismus Miloševićs fand sein Echo bei den weitgehend vom Regime kontrollierten Medien. Erst mit Kostunica und Đindić begann im Jahr 2000 der noch unsichere Weg in Richtung einer vielfältigen, unabhängigenund pluralistischen serbischen Medienlandschaft.

Die Wahlen in Israel zur 18. Knesset

Am 10. Februar 2009 waren fast 5,3 Millionen Israelis zu vorgezogenen Neuwahlen aufgerufen, sie hatten die Wahl unter 34 Parteien. Neuwahlen waren notwendig geworden, nachdem Tzipi Livni nach dem Rücktritt Ehud Olmerts und ihrer Wahl zur neuen Kadima-Vorsitzenden ohne Erfolg versucht hatte, eine Regierungskoalition zu bilden.

Editorial

Ausgabe 2/2009 der Auslandsinformationen der Konrad-Adenauer-Stiftung

Zehn Jahre „bolivarianische Revolution” in Venezuela.

Hugo Chávez zwischen Charisma und Bürokratie

Seit zehn Jahren wird Venezuela, ein ruiniertes, im Abwärtstrend begriffenes Land, vom Linkspopulisten HugoChávez regiert. Gewaltkriminalität, Inflation, Arbeitslosigkeit und Korruption gehören zur Bilanz des Mannes, der indes mit dem Ausgang des jüngsten Referendumsvom 15. Februar einen ungeahnten Sieg erringen konnte. Begründet hatte der Comandante den Vorstoß, der ihm die lebenslange Neukandidatur für das Präsidentenamt sicherte,mit den Worten „Ich werde hier sein, solange Gott will undsolange das Volk befiehlt.”

Die Verhandlungen und das Abkommen zur Teilung der Macht in Simbabwe

Simbabwes Staatschef Robert Mugabe klebt, dies weiß man, an der Macht. Auch nach den Wahlen im März 2008, die ihn als klaren Verlierer auswiesen und den vereinigten Oppositionsparteien Movement for Democratic Change (MDC) unter Herausforderer Morgan Tsvangirai die Mehrheit brachten, wich er nicht aus dem Amt, mobilisierte seine Milizen und verhinderte die Teilnahme des Gegners an der anberaumten Stichwahl zum Präsidentenamt. Erst internationaler Druck ebnete den Weg zu einem „Abkommen zur Teilung der Macht”.

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Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) sind die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung für Internationale Politik. Sie bieten politische Analysen unserer Expertinnen und Experten in Berlin und aus mehr als 100 Auslandsbüros in allen Weltregionen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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