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Fußball und Gesellschaft in Brasilien

Zunächst nur von den Reichen, bald aber auch von den Armen des Landes als „ihr“ Sport beansprucht, hat sich der Fußball seit seiner Ankunft in Brasilien 1894 längst zur populärsten Beschäftigung der Massen in dem südamerikanischen Land entwickelt - eine Passion, in der sich die Lebensfreude und das Leid der Brasilianer spiegeln und die Teil der heutigen kulturellen Identität und Synthese des Lebens der Menschen geworden ist.

Neuerfindung der Agrarreform

Für die Bewegung der Landlosen (MST) Brasiliens ist der Großgrundbesitz nach wie vor ein Feind, obschon die Landwirtschaft inzwischen modernisiert wurde, die ehemaligen Latifundien sich heute als blühende Agrarbetriebe zeigen und das Hauptübel der von der Produktion regierten Moderne die Arbeitslosigkeit ist.

Politik, Wahrnehmung und Bedenken im Hinblick auf die Entwicklung von Wissenschaft und Biotechnologie in Brasilien

Eine boomende Landwirtschaft, hoch entwickelte Agrartechnologien und ein beachtlicher Stand der landwirtschaftswissenschaftlichen Forschung kennzeichnen Brasilien, wo jedoch das durch den Einsatz genveränderter Organismen hervorgerufene Unbehagen in der Bevölkerung auch einer wirksame und sensible Aufklärung über die Bedeutung der Biotechnologie verlangt.

Herausforderung Transparenz

Guatemalas Parteienfinanzierung steht vor einer komplizierten Reform

In dem von illegitimen Geldflüssen und der Unterwanderung der politischen Parteien durch Drogenmafia und organisierte Kriminalität geprägten Guatemala soll das 2004 verabschiedete Wahl- und Parteiengesetz für Transparenz bei den Parteifinanzen sorgen – eine Sisyphusarbeit, bei der dem Tribunal Supremo Electoral (TSE) als Parteienkontrollbehörde die wohl schwierigste und umfassendste Aufgabe zukommt.

Israel hundert Tage nach der Wahl: Rückzug vom Rückzugsplan?

Nach seiner Wahl zum israelischen Ministerpräsidenten im März 2006 steht Scharon-Nochfolger Ehud Olmert vor einem Berg von Herausforderungen, zu denen neben der Klärung der Rückzugsfrage Israels aus den Autonomiegebieten, die in der von Olmert selbst verfolgten einseitigen Form weder national noch international viele Befürworter hat, besonders auch die Lösung der drängenden sozialen Probleme des Landes gehört.

Konsolidierung der indones. Demokratie durch demokratiepol. Bildung für Führungspersönlichkeiten der Zivilgesellschaft

Eine konsolidierte Demokratie muss auf drei Ebenen, der repräsentativen, der politisch-institutionellen und der zivilgesellschaftlichen Ebene, verwurzelt sein – so auch in Indonesien, wo die mit der Adenauer-Stiftung kooperierende Stiftung SATUNAMA seit Jahren durch anspruchsvolle interdisziplinäre Trainingsprogramme Führungspersönlichkeiten der Zivilgesellschaft qualifiziert und verantwortungsvoll zu schulen sucht.

Multipolarität gestalten?

Kritische Anmerkungen zur asiatischen und europ. Debatte und die Notw. der Stärkung eines „effektiven Multilateralismus“

Weltweit ist die Debatte über die multipolare Weltordnung entbrannt - doch ist das Thema, etwa mit Blick auf die diversen Schulen in den USA, die fehlende Einheit der Europäer in der Multilateralismus-Frage sowie die Unberechenbarkeit des multipolaren Weltkonzepts der Chinesen, äußerst komplex und erfordert von Europäern, Asiaten und Amerikanern neben zielgerichteten Diskussionen auch den Ausbau ihrer bisherigen Kooperation.

Präsidentschafts- und Kongresswahlen in Peru: Die Rückkehr des Alan García

Mit Alán García Pérez, der seinen indigenistisch-nationalistischen Herausforderer Ollanta Humala nur knapp besiegte, hat Peru im Juni des Jahres einen Mann zum Präsidenten gewählt, der das Andenland bereits einmal an den Rand des Ruins geführt hatte, dem es indes nicht zuletzt dank seiner überragenden Rednerkunst sowie der zweifelhaften Auftritte seines Gegenspielers gelungen ist, sich im Bewusstsein der Peruaner nun als die wählbarere Alternative zu positionieren.

BÜCHER ÜBER POLITISCHES DENKEN IM ISLAM

Zwischen Freund und Feind unterscheiden

Angesichts des auf westlicher Seite in mancher Hinsicht noch vorläufigen und uneinheitlichen Verständnisses der Hintergründe und Strukturen des islamistischen Terrorismus stellen eine Reihe neuerer Publikationen mit soliden Untersuchungen des Phänomens eine durchaus begrüßenswerte Erscheinung dar.

Der steinige Weg der Dezentralisierung

Warum Chile vorerst zentralistisch bleibt

In Chile hat Dezentralisierung derzeit keine Konjunktur - zahlreiche Faktoren wie etwa die traditionell mächtige Rolle der Hauptstadt, die Abhängigkeit der Regionalkabinette, der Zentralismus der Parteien, die Praxis der Gesetzgebung und die zentralstaatlich orientierte Haltung vieler Chilenen selbst verhindern eine Entwicklung, die die Macht Santiagos begrenzen und die regionalen Organe stärken könnte.

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Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) sind die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung für Internationale Politik. Sie bieten politische Analysen unserer Expertinnen und Experten in Berlin und aus mehr als 100 Auslandsbüros in allen Weltregionen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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