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Mehr Akzeptanz und Sympathie

Deutschland und die Deutschen in den Augen der Polen 1999-2005. Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage

Das Deutschlandbild der Polen hat sich, so eine polnische Umfrage aus dem Jahre 2005, in den letzten Jahren kaum verändert: Die Deutschen gelten als fleißig und diszipliniert, organisationsstark und unternehmerisch, modern und selbstbewusst, aber auch, und im Gegensatz zu den Polen selbst, als wenig religiös und ehrlich, als nicht sehr freundlich und tolerant – ein einflussreicher und zuverlässiger Nachbar, mit dem man gute Beziehungen pflegen, von dem man indes keine emotionale Wärme erwarten sollte.

Parlamentswahl 2006 in der Ukraine

Die Wähler geben den orangenen Kräften eine letzte Chance

Zwei Jahre nach ihrem Sieg über das Kutschma-Regime ist das Ansehen der orangenen Revolution in der Ukraine, so das Ergebnis der Parlamentswahl vom März 2006, angekratzt – Grabenkämpfe der Koalitionsparteien untereinander, uneingelöste Wahlversprechen und eine im Grunde erfolglose Politik haben zwar nicht zum Sturz der Regierung Juschtschenko geführt, deren Position jedoch geschwächt und ausgerechnet der Partei der Regionen des ehemaligen Juschtschenko-Gegners Janukowytsch zu einer Renaissance verholfen.

Triumph für Uribe. Die Kongresswahlen vom 12. März 2006 in Kolumbien

Die bisherigen Erfolge des uribismo haben die Kolumbianer überzeugt: Mit großer Mehrheit haben sie der Parteienallianz im Rücken des populären Präsidenten Alvaro Uribe das Vertrauen ausgesprochen und somit eine Politik honoriert, die der Konsolidierung des Landes zu nützen scheint, die aber auch die langjährige Monopolstellung von Partido Liberal und Partido Conservador hinterfragt und vielleicht die Basis für eine neue Parteienlandschaft in Kolumbien legt.

China und die Europäische Union: Zwiespältige Beziehungen

Trotz einer festen Institutionalisierung, enger Handelsbeziehungen und einer hohen Konvergenz in geopolitischen Fragen ist das chinesisch-europäische Verhältnis insgesamt nicht unproblematisch und fordert von den Europäern zügige Schritte angesichts des starken Selbstvertrauens und der beispiellosen Entwicklung des asiatischen Partners.

Das saudische Königreich nach dem Wechsel

Koloss auf tönernen Füßen oder potenzielle Großmacht?

Nach dem Tod von König Fahd Bin Abdal Aziz wird Nachfolger Abdallah wohl dessen schwierigen politischen Kurs in Saudi-Arabien fortsetzen, der neben dem Bekenntnis zum Islam auch die Pflege der guten Beziehungen zu den USA umfasst und der, zumal angesichts der keineswegs gefestigten Position des neuen Machthabers innerhalb des saudischen Königshauses, nicht ohne Sensibilität, Geschick und Pragmatismus zu realisieren ist.

Die Versöhnung zwischen Polen und Deutschland

Europas Zukunft aus der Perspektive zweier Päpste

Allen Hindernissen zum Trotz konnte die Aussöhnung zwischen Polen und Deutschen, aber auch die Überwindung der Teilung Europas gelingen – eine historische Entwicklung, die von dem polnischen Papst Johannes Paul II. maßgeblich mitgestaltet wurde und deren Vollendung von dessen Nachfolger, dem deutschen Papst Benedikt XVI., entschieden gefördert wird.

Indigene in Ekuador

Zwischen institutioneller Einflussnahme und Straßenkampf

Protestmärsche, Blockaden und die gewaltsame Besetzung öffentlicher Gebäude durch indigene Organisationen prägen seit langem das Leben in Ekuador, wo strukturelle Defizite des Systems, die mangelnde Bereitschaft der Eliten zur Aufgabe ihrer Vormachtstellung und die soziale und politische Marginalisierung der Indígenas ebensowenig wie das problematische Demokratieverständnis der indigenen Bevölkerung selbst Hoffnung auf eine baldige Überwindung der Krise geben.

Magie, Vitalität und Tristesse im Barcelona der frühen Franco-Zeit

Zwei Bestseller der neueren spanischen Romanliteratur nehmen den Leser gefangen im packenden Geschehen einer magischen Welt vor der Kulisse des tristen und ärmlichen, aber lebendigen Barcelona der frühen Jahre der Franco-Diktatur.

Probleme und neue Herausforderungen in Ost- und Südostasien

Der nicht zu leugnende politische und wirtschaftliche Aufstieg Asiens stellt für die Welt, besonders aber für Europa eine Herausforderung dar, deren Thematisierung aus verschiedenen Perspektiven heraus wünschenswert und lohnend ist.

Der amerikanische Neokonservatismus

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Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) sind die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung für Internationale Politik. Sie bieten politische Analysen unserer Expertinnen und Experten in Berlin und aus mehr als 100 Auslandsbüros in allen Weltregionen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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