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Das christliche Element in der slowakischen Parteienlandschaft

Christliche Bewegungen haben das politische Leben in der Slowakei schon im 18. Jahrhundert geprägt und stehen nach einer bewegten Geschichte – etwa in den Zeiten des konservativ-nationalistischen Pfarrers Andrej Hlinka nach 1913 oder denen der kommunistischen Diktatur nach 1945 – heute auf einem soliden und in Form dreier Parteien auch vielschichtigen Fundament.

Italienische Außen- und Europapolitik

Außenpolitisch steuert Italien seit Jahrzehnten einen Kurs, der, so scheint es, von fehlender Berechenbarkeit geprägt ist, dem Land auch trotz seiner Europaorientierung innerhalb und außerhalb der EU den Ruf eines unsicheren Partners eingebracht hat und im Übrigen von dem Reflex geleitet ist, von der Welt nicht vergessen werden zu dürfen.

Perspektiven in der Energiepolitik der Tschechischen und Slowakischen Republik

Unabhängigkeit, Sicherheit und vertretbare Entwicklung sind die Ziele der Energiepolitik der Tschechischen Republik, in der neben Kohle- und Solarkraftwerken vor allem Atomkraftwerke, so etwa das Projekt Temelin, die Energieproduktion des Landes sichern. Vorrang vor anderen Energiequellen, etwa der Wasserenergie, wird der Atomkraft auch in der Slowakischen Republik eingeräumt, für die energiepolitische Erfolge zudem als Impuls für die von dem Land seit längerem initiierte Reformstrategie gewertet werden.

Russlands Hinterhof: Turkmenistan – Selbstzerstörung durch Autokratie

Turkmenistan, das aufgrund seiner „immer währenden Neutralität“ und seiner Gasvorkommen auch für die westliche Welt attraktiv ist, wird nach wie vor von dem stalinistisch orientierten, exzentrischen und auf einen bizarren Personenkult erpichten Diktator Nijasow regiert, dessen nationalistisch-totalitäre Ideologie vom Ausland lange Zeit eher belächelt als wegen ihrer fatalen Folgen für die turkmenische Kultur verurteilt worden ist.

Schwierige Konsolidierung. Die internen Gegensätze Guatemalas sind Stolpersteine auf dem Weg in die Demokratie

Armut und Ungerechtigkeit, Kriminalität und Korruption, ein niedriges Bildungsniveau, eine marginalisierte indigene Bevölkerung sowie ein wachsendes Unsicherheitsgefühl prägen das Leben in Guatemala und rufen nach einer Politik, die neben einer Stärkung der demokratischen Institutionen eine auf Gleichheit bedachte Bildung forciert und somit hilft, die Wunden des Bürgerkriegs zu überwinden und das zentralamerikanische Land auf den Weg zu Frieden und Gerechtigkeit zu führen.

Transformationsprozesse in der arabischen Welt. Fallbeispiel Ägypten.

Demokratiedefizite und Reformimpulse

Eine demokratische Transition, etwa im Sinne der Kriterien Robert A. Dahls, zeichnet sich in der Arabischen Republik Ägypten nicht ab, wo ein schwaches Parlament, ein überstarker Präsident und allmächtige Justizinstitutionen wie das Wertegericht den konstitutionellen und gesellschaftlichen Gegebenheiten ihr autoritäres Gepräge verleihen.

Demokratie, Demokratisierung und wirtschaftliche Entwicklung

Gemeinwohl und sozioökonomische Entwicklung werden, dem Glauben einiger zum Trotz, durch Rechtsstaatlichkeit und demokratische Herrschaft, nicht jedoch durch Autokratie gefördert – eine Tatsache, die auch nicht durch die jedem Demokratisierungsprozess innewohnenden Schwierigkeiten, etwa die Notwendigkeit zur Einbindung aller am Reformprozess beteiligten Akteure und zur Erstellung neuer Kooperationsregeln, widerlegt wird.

Demokratie, Wachtstum und Entwicklung in Afrika

The African Policy Challenge

Soll das Wachstum in Afrika beschleunigt, soll die Armut auf dem Kontinent bekämpft und sollen die vielen Probleme im infrastrukturellen, wirtschaftlichen und politischen Bereich gelöst werden, so bedarf es weniger einer Aufstockung der Hilfsmittel, eines Paradigmenwechsels oder gar, wie derzeit gerne geglaubt, eines „großen Rucks“; es bedarf vielmehr einer neuen Politikergeneration, einer neuen Qualität in der Führung der afrikanischen Länder selbst, bei der Verantwortung und der Einsatz für Transparenz und demokratischen Wandel als Motor erkennbar sind.

Machtverschiebungen in Asien und die Rolle der USA

China, Indien und Japan sind die drei Länder, die, ergänzt um die sehr unterschiedliche Interessen in der Region verfolgenden USA, als Pfeiler eines neuen Mächtegefüges im asiatischen Raum gelten dürfen, dessen Aufbau Europa tunlichst mitgestalten sollte.

Spielarten des Eintretens für die Demokratie

Der Aufbau einer neuen, demokratisch geführten Weltordnung sowie die Implementierung eines weltweit neuen Ansatzes in der Entwicklungspolitik nach dem Ende der bipolaren Ordnung sind die Themen dreier Neuerscheinungen, deren Lektüre alleine aufgrund der Kompetenz der Verfasser – zweier renommierter Journalisten und eines dem Gulag entronnenen israelischen Politikers – durchaus zu empfehlen sind.

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Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) sind die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung für Internationale Politik. Sie bieten politische Analysen unserer Expertinnen und Experten in Berlin und aus mehr als 100 Auslandsbüros in allen Weltregionen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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