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Editorial

Werden wir eines Tages nur noch wenige Stunden in der Woche arbeiten, weil Roboter und Algorithmen den Großteil unserer Aufgaben für uns erledigen? Wie wird die Digitalisierung unser Zusammenleben, politische Willensbildungsprozesse und geopolitische Zusammenhänge verändern? Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. Trotzdem beschränken sich die Beiträge zu dieser Ausgabe nicht auf eine Bestandsaufnahme in Sachen Digitalisierung, sondern wagen einen Blick in die Zukunft, die digitale Zukunft.

Mehr als nur Bitcoin

Das Potenzial der Blockchain-Technologie

Die Blockchain-Technologie (BT) nimmt innerhalb der Digitalisierung schon heute eine herausgehobene Stellung ein. Immer deutlicher werden ihre zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten, die über die digitale Bitcoin-Währung weit hinausgehen. Möglicherweise könnte die BT sogar eine sichere Alternative zu schwachen staatlichen Institutionen sein, wie sie insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern zu beobachten sind.

Regeln für Roboter

Warum wir eine digitale Magna Carta für das Zeitalter der intelligenten Maschinen brauchen

Eine leistungsstarke neue Technologie – die Künstliche Intelligenz (KI) – durchdringt alle Lebensbereiche, was wir vor allem Fortschritten in der Entwicklung neuronaler, dem menschlichen Gehirn nachempfundener Netzwerke zu verdanken haben. Gesellschaft und Wirtschaft sind zunehmend abhängig vom Einsatz Künstlicher Intelligenz. Um auch künftig Freiheit, Inklusion und Wachstum sicherzustellen, bedarf es neuer Handlungsgrundsätze. Wir brauchen somit eine digitale Magna Carta für das Zeitalter kognitiver Maschinen.

So funktioniert Fluchtursachenbekämpfung

Der EU-Jordan Compact im Praxistest

2016 läutete die Supporting Syria and the Region-Konferenz in London inmitten der syrischen Flüchtlingskrise einen entscheidenden Paradigmenwechsel in der europäischen Entwicklungszusammenarbeit ein. Es wurden neue Finanzquellen mobilisiert und gleichzeitig wurde der entwicklungspolitische Fokus auf eine längerfristige Stärkung der Resilienzen der Erstaufnahmeländer gelegt. In diesem Artikel wird anhand des EU-Jordan Compacts beleuchtet, inwieweit sich der vielversprechende Ansatz eines Compacts in der Praxis bewährt hat.

So schnell schafft der Mensch sich nicht ab!

Zwischenruf

Begriffe wie Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen haben eine Welle der Erwartung ausgelöst, die viel Hoffnung, aber auch tiefe Befürchtungen weckt. Einerseits erhofft man sich bereits in naher Zukunft Lösungen für die großen Probleme der Menschheit. Andererseits hegt man Ängste, von denen der Arbeitsplatzverlust eine der meistgenannten ist. Was hält einer nüchternen Betrachtung stand?

Society 5.0

Japanische Ambitionen und Initiativen

Angesichts drängender Herausforderungen in Politik und Gesellschaft, insbesondere im Hinblick auf die demografische Entwicklung, sucht Japan die Rettung in einer digitalen Zukunft. Alle Aspekte des Lebens sollen vernetzt werden, um eben dieses Leben einfacher zu gestalten. Premierminister Shinzo Abe und seine Regierung sind aufgerufen, diese Idee bald Wirklichkeit werden zu lassen.

Von Daten-, Gedanken- und anderen Strömen

Digitalisierung, Energiepolitik und Innovationsfähigkeit aus asiatischer Perspektive

Welchen Einfluss haben Digitalisierungsprozesse auf die Nutzung von Energie- und Rohstoffressourcen? Welche Innovationsdynamiken ergeben sich aus dem noch lange nicht ausgeschöpften Potenzial dieser Entwicklungen? Und welchen Einfluss hat all dies auf die geowirtschaftlichen und geopolitischen Zusammenhänge im internationalen System? Der vorliegende Beitrag widmet sich diesen Fragen aus einer asiatischen Perspektive.

Von Facebook-Revolutionen und Twitter-Präsidenten

Wie die Digitalisierung politische Willensbildung verändert

2010 galt das Internet als Instrument der weltweiten Demokratisierung. Doch mit dem Einbruch des „Arabischen Winters“ ist die Hoffnung einer schweren Enttäuschung gewichen. Nun soll das Netz sogar für den zunehmenden Populismus verantwortlich sein. Versuch einer nüchternen Einschätzung.

Auf dem Weg in die Marabukratie?

Muslimische Bruderschaften und ihr Einfluss in Senegal

Senegal gilt als stabile Demokratie und Beispiel für religiöse Toleranz in Westafrika. 90 Prozent der Senegalesen sind Muslime und in einer der vier Bruderschaften des Landes organisiert. Diese prägen seit jeher das politische, wirtschaftliche und soziale Gefüge des Landes. Seit Jahren werden die Bruderschaften politisch einflussreicher.

Editorial

Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen, und die anschließenden Reaktionen von Seiten verschiedener politischer und religiöser Gruppen haben eines erneut gezeigt: die beiden Sphären – Politik und Religion – sind von jeher eng miteinander verwoben, und zwar nicht nur im Christentum, sondern auch im Islam, dem Judentum und anderen Religionen. Politisches Handeln ganz ohne religiöse Dimension und Religion ohne das Politische sind auch im 21. Jahrhundert vielerorts schwer vorstellbar.

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Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) sind die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung für Internationale Politik. Sie bieten politische Analysen unserer Expertinnen und Experten in Berlin und aus mehr als 100 Auslandsbüros in allen Weltregionen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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Herausgeber

Dr. Gerhard Wahlers

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0177-7521

Benjamin Gaul

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