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Neue „Grenzen“ im Osten Europas

Die Ukraine seit der Annexion der Krim und dem Ausbruch des Konflikts im Donbas

Der Grundsatz der Unverletzlichkeit der Grenzen in Europa wurde 2014 durch die russische Annexion der Krim und den Konflikt in der Ostukraine erschüttert. Im Osten Europas entstanden dadurch zwei neue „Grenzen“: Eine De-facto-Staatsgrenze mit der Krim und eine festgefahrene Frontlinie mit den besetzten Gebieten im Donbas. Beide sind durch Verletzung des Völkerrechts entstanden und haben negative Konsequenzen für die Menschen in der Ukraine.

Regierungsbildung im Konsens?

Monarchie, Demokratie und politischer Islam in Marokko

Seit der Verfassungsreform und den Wahlen von 2011 hat sich der politische Reformkurs Marokkos weiter stabilisiert. Aber ist diese Stabilität demokratisch fundiert? Bilden die politischen Parteien eine demokratische Kraft, die die Bevölkerung durch einen notwendigen Transformationsprozess führen könnte? Und wie „moderat“ sind die Islamisten, die in der vergangenen Legislaturperiode an der Macht waren?

Von Cyberspace bis Outer Space

Internationale Politik in vermeintlich grenzenlosen Räumen

Als Projektionsfläche für die Idee der Grenzenlosigkeit taugt der Erdball schon lange nicht mehr. Auf der Suche nach grenzenlosen Räumen richtet sich unser Blick stattdessen zu den Sternen einerseits und ins Virtuelle anderseits. Doch wie grenzenlos sind diese Räume wirklich?

Zwischen Konflikt und Integration

Grenzverwaltung in Afrika in Zeiten der Migration

In Afrika kommt der Verwaltung von Grenzen eine entscheidende Rolle zu: Zum einen dient sie der Konfliktbewältigung, zum anderen fördert sie wirtschaftliche Integration. Obgleich sich die Auffassung, Grenzen müssten effizient verwaltet werden, mehr und mehr durchsetzt, wurden die bisher auf multilateraler Ebene unternommenen Bemühungen hierzu aus unterschiedlichen Gründen untergraben.

Editorial

„Wer weiß, wie dem demografischen Wandel erfolgreich zu begegnen ist, den beglückwünsche ich“, sagte Angela Merkel schon im August 2006 im Rahmen der Bundespressekonferenz. Heute, zehn Jahre später, hat sich an der Dringlichkeit der Herausforderungen, die der demografische Wandel mit sich bringt, nichts geändert.

Kalter Krieg am Golf

Der Wettstreit saudischer und iranischer Narrative um die Vorherrschaft im Nahen Osten

Bei der Rivalität zwischen Saudi-Arabien und Iran geht es um mehr als nur einen interkonfessionellen Konflikt. Zwei Regionalmächte stehen sich gegenüber, die um die Vorherrschaft im Nahen Osten ringen. In diesem Wettstreit bedienen sie sich eines Arsenals rhetorischer Mittel, um ihre Feindnarrative strategisch im Einklang mit ihren operativen Handlungen zu platzieren.

Kranich gegen Klapperstorch

Japans demografischer Wandel als größte Herausforderung für Politik und Gesellschaft

Wie keine andere Industrienation sieht sich Japan mit den Herausforderungen einer rasant alternden und schrumpfenden Bevölkerung konfrontiert. Mehr als ein Viertel der Japaner ist heute schon älter als 65 Jahre. Zusammen mit einer stagnierenden Wirtschaft, die auch durch die vielbeschworenen Abenomics nicht an Fahrt gewinnen will, ist der demografische Wandel das größte Problem für die Inselnation. Welche Maßnahmen ergreift die Regierung, um die demografische Krise aufzuhalten? Ist es hierfür vielleicht sogar schon zu spät?

Seid fruchtbar und mehret Euch!

Israel und seine wachsenden Minderheiten

Seit der Gründung im Jahr 1948 definiert sich Israel gleichzeitig als jüdischer und demokratischer Staat. Er ist Heimat von säkularen und ultraorthodoxen Juden, von Muslimen, Christen und Drusen. Zunehmend entstehen allerdings durch das unterschiedlich starke Wachstum der verschiedenen Bevölkerungsgruppen innenpolitische und religiöse Spannungen, die den säkularen und zionistischen Gründungsethos des jüdischen Staates ins Wanken bringen können.

Vorprogrammierte Explosion?

Welche Folgen das rasante Bevölkerungswachstum in Afrika südlich der Sahara haben könnte

Die afrikanischen Länder südlich der Sahara sind in demografischer Hinsicht ein Sonderfall. Zwar ist die Bevölkerung im Laufe des 20. Jahrhunderts auch in anderen Weltgegenden gewachsen, aber nirgends ging diese Entwicklung so rasant vonstatten wie hier. Sollte auf die Bevölkerungsexplosion des 20. Jahrhunderts im 21. eine weitere folgen, werden die Auswirkungen nicht auf den afrikanischen Kontinent beschränkt bleiben.

Wenn Bildung zum Problem wird

Der Einfluss demografischer Faktoren auf die politische Stabilität im Nahen Osten und in Nordafrika

Das Gebiet des Nahen Ostens und Nordafrikas zählt zu den krisenhaftesten Regionen der Welt. Im Mittelpunkt vieler Probleme steht dabei der Umstand, dass die zunehmend besser ausgebildete Bevölkerung im Erwerbsalter seit geraumer Zeit schneller wächst als die Zahl der Arbeitsplätze. Gelingt es den betroffenen Staaten nicht, diese Diskrepanz deutlich abzumildern, werden die politische Instabilität und damit die Zahl der Flüchtlinge aus der Region weiter zunehmen – mit ungeahnten Folgen auch für Europa.

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Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) sind die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung für Internationale Politik. Sie bieten politische Analysen unserer Expertinnen und Experten in Berlin und aus mehr als 100 Auslandsbüros in allen Weltregionen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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Herausgeber

Dr. Gerhard Wahlers

ISBN

0177-7521

Benjamin Gaul

Benjamin Gaul

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Dr. Sören Soika

Dr

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