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Deutschland und Israel. 50 Jahre diplomatische Beziehungen

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Distanzierte Nachbarn

Die EU und Israel – eine paradoxe Beziehung

Das Verhältnis zwischen Israel und der EU als „distanzierte Partnerschaft“ zu beschrieben wird auch in absehbarer Zukunft stimmen. Einerseits werden sich die Ursachen wechselseitiger Entfremdung vergrößern, so lange eine Zwei-Staaten-Lösung im Nahost-Konflikt außer Reichweits bleibt. Andererseits gibt es gute Gründe, die Kooperation auszubauen: In der wirtschaftlichen, wissenschaftlich-technischen und kulturellen Zusammenarbeit haben beide Seiten einander viel zu bieten.

Editorial

Die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel befinden sich 50 Jahre nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen in einem Zustand, der an ein Wunder grenzt. Aus einem anfänglich vorsichtigen politischen „Abtasten“ zwischen der jungen Bundesrepublik und dem jungen Israel ist über die Jahrzehnte eine stabile Basis geworden. Es bleibt ein wichtiges Anliegen, die enge Zusammenarbeit nicht nur weiter zu vertiefen, sondern auch neue Felder der bilateralen Kooperation zu erschließen.

Grußwort des Botschafters

Dass sich die israelisch-deutschen Beziehungen heute mit den Attributen vielfältig, vertrauensvoll und dynamisch belegen lassen, ist nicht selbstverständlich. Zwischen der dunkelsten Hölle der Geschichte bis zur Gegenwart liegt eine fast unglaubliche Entwicklung. Aufgrund der Shoah sind unsere Beziehungen einzigartig. Diese Einzigartigkeit müssen wir bewahren, weil sie, aus unterschiedlichen Gründen, heute und auch in der Zukunft wichtig ist für beide Völker und beide Länder.

Startup-Unternehmen als Bindeglied zwischen Israel und Deutschland

Für Unternehmensgründungen aus Israel werden Deutschland und speziell Berlin als Anlaufpunkt zunehmend attraktiver. Es gibt viele junge Talente, eine gute Infrastruktur und Netzwerke. Hinzu kommt das positive Deutschlandbild. Für deutsche Unternehmer ist israelisches Know-how in den Bereichen Technologie und Landwirtschaft interessant. Israelische Bedürfnisse nach Investitionen sowie deutsche Bedürfnisse nach Innovationen miteinander in Einklang zu bringen, ist eine wichtige Aufgabe für die Zukunft.

Trilateral in Afrika

Entwicklungskooperation Israel-Deutschland-Dritte

Die Bundesregierung hat die entwicklungspolitische Dreieckskooperation kontinuierlich ausgebaut. Dies gilt insbesondere mit Blick auf den Staat Israel. Beide Länder verschreiben sich der globalen Agenda für nachhaltige Entwicklung, der Armutsbekämpfung und der Umsetzung der MDGs. Sie sind sich einig, dass wirtschaftsstarke Staaten ihre Ressourcen und ihr Wissen in Ländern einbringen sollten, die sich in der Phase wirtschaftlicher Entwicklung befinden.

Wie ein Wunder der Geschichte

Auf zahlreichen Gebieten lässt sich seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Staat Israel eine intensive Zusammenarbeit beobachten. Doch eines bleibt deutlich: dass diese Beziehungen nicht „normal“ sind und es auch nicht sein dürfen. Es bleibt unsere Aufgabe, denjenigen entschieden entgegenzutreten, die Israels Existenzrecht in Frage stellen und dafür zu sorgen, dass der israelische Staat mit demselben Recht wie seine Nachbarn in international anerkannten Grenzen leben kann.

Ausreise-, Transit- und Aufnahmeland: Migration in Marokko

Aufgrund der spanischen Exklaven Ceuta und Melilla hat Marokko eine Außengrenze zur Europäischen Union. Das nordafrikanische Land ist deshalb zu einem Drehpunkt transnationaler Migration geworden. Tausende Migranten überwiegend aus Subsahara-Afrika halten sich in Marokko auf und versuchen, in die Exklaven zu gelangen. Weil der Migrationsdruck nicht nachlassen wird, steht das Land vor einer Belastungsprobe.

Editorial

In unserer globalisierten Welt ist Migration ein allgegenwärtiger Prozess. Menschen verlassen ihre Heimat, um ihre ökonomischen Perspektiven zu verbessern. Andere sind aufgrund von politischer Verfolgung oder Konflikten dazu gezwungen. Gesucht ist eine vorausschauende Migrationspolitik auf Basis humanitärer Grundsätze, die genauso die politisch Verantwortlichen in den Herkunftsländern in die Pflicht nimmt.

Filipinos und Diaspora. Zwischen „Amerikanischem Traum“ und Leibeigenschaft

Die Lebenswirklichkeiten der etwas zwölf Millionen Auslandsfilipinos könnten unterschiedlicher nicht sein. Während viele sich eine Existenz in den USA aufgebaut haben, erleben Arbeitsmigranten in den Golf-Staaten menschenunwürdige Arbeitsbedingungen und Ausbeutung. Die philippinische Regierung will mit schärferen Gesetzen dagegen angehen. Wichtiger ist allerdings die Schaffung besserer Lebensbedingungen auf den Philippinen selbst, damit die Menschen eine Alternative zur Auswanderung sehen.

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Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) sind die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung für Internationale Politik. Sie bieten politische Analysen unserer Expertinnen und Experten in Berlin und aus mehr als 100 Auslandsbüros in allen Weltregionen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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ISBN

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