Asset-Herausgeber

Artikel

Asset-Herausgeber

Editorial

Ende März treffen sich Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika in Durban zum fünften Summit der BRICS, um eine eigene Entwicklungsbank zu entwerfen. Durch den gewachsenen Status als Regionalmacht wuchsen gleichzeitig ihre globalen Ambitionen, die sich mit Rohstoff- und Exportinteressen verbinden. Nirgendwo wird dies aktuell so deutlich wie in Afrika. Deutschland und die EU können durch die Förderung von Rechtsstaatlichkeit dazu beitragen, dass afrikanische Staaten ihre Interessen gegenüber neuen Partnern klar artikulieren.

Ohne Perspektive

Flüchtlinge und Vertriebene im östlichen Afrika

Das östliche Afrika ist eine Weltregion, die seit Jahrzehnten mit die größten Flüchtlingsströme provoziert, aber auch aufnimmt. Sowohl Flüchtlinge als auch humanitäre Organisationen sind heute größerer Unsicherheit ausgesetzt, weil Regierungen und bewaffnete Gruppen den humanitären Handlungsspielraum zunehmend verkleinern. Bereits jetzt fliehen Millionen von Menschen aufgrund von Naturkatastrophen und anderen Auswirkungen des Klimawandels. Bevölkerungswachstum und Urbanisierung üben zusätzlichen Druck auf bestehende Systeme aus.

Von der Befreiungsbewegung zur Regierung

Altlasten und Herausforderungen des Machtübergangs in Afrika

Fast alle afrikanischen Befreiungsbewegungen hatten beträchtliche Schwierigkeiten damit, den Übergang vom Kampf zur Regierung zu vollziehen. Das vermehrte Auftreten dieses Phänomens in Afrika war Anlass für einen internationalen Dialog zwischen führenden Kampfveteranen, politischen Entscheidern und Experten Anfang Oktober 2012. Erfahrungen aus afrikanischen Staaten legen nahe, dass nach dem Abklingen der unmittelbaren Befreiungseuphorie charakteristische Probleme auftauchen, die ihren Ursprung in den Befreiungsbewegungen selbst finden.

Jahresregister 2012

Sämtliche Artikel der Auslandsinformationen 2012 - geordnet nach Autoren, Ländern und Themenschwerpunkten.

Die Krise in Mali

Ursprünge, Entwicklungen und Auswirkungen auf die Subregion

Das westafrikanische Land Mali ist in einer tiefen Krise. Diese bedroht die territoriale Integrität und damit die Souveränität Malis, hat aber auch gravierende Auswirkungen auf einen Großteil der Sahelzone und Westafrikas.Eine Beilegung des Konflikts in Mali, der die Frage nach der Überlebensfähigkeit des afrikanischen Staats und dem Aufeinanderprallen von Souveränitätsprinzip und transnationalen nicht-institutionellen Akteuren aufwirft, stellt die Subregion vor vielfältige Herausforderungen.

Die wirtschaftspolitischen Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika vor dem I. EU-CELAC-Gipfel in Santiago de Chile

Seit 1999 haben sich die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union sowie Lateinamerikas und der Karibik fast alle zwei Jahre zu einem gemeinsamen Gipfel getroffen, um den Stand der Beziehungen zu diskutieren. Am 26. und 27. Januar 2013 wird in Santiago de Chile der siebte Gipfel stattfinden, wenn auch mit neuem Namen. Angesichts der Gründung der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) im Jahr 2010 wird das Zusammentreffen nun als I. EU-CELAC-Gipfel angekündigt.

Editorial

Die Sahelregion ist zu einem unkontrollierbaren Raum nicht nur für Islamisten geworden, sondern auch für Erpressungen, für den Drogen- und Menschenhandel. Nun die westafrikanische ECOWAS den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen um ein Mandat für einen Einsatz in Mali ersucht. Eine positive Entscheidung wird in Kürze erwartet. Wer dagegen meint, ausschließlich auf politische Verhandlungslösungen setzen zu können, muss die Frage beantworten, wer mit wem verhandeln soll.

Kenia entscheidet

Herausforderungen angesichts der neuen Verfassung und der Wahlen 2013

Nach den Wahlen in Kenia im Dezember 2007 schlugen Proteste gegen Wahlmanipulationen in gewalttätige Unruhen, Brandstiftungen und Plünderungen um. Der Konflikt kostete landesweit Hunderte Menschen das Leben. Ein National Accord beendete die Unruhen. Dieser sah neben weitreichenden Reformen die Ausarbeitung einer neuen Verfassung vor. Letztere sorgt aber nach wie vor für Diskussionen. Erst die Wahlen im März kommenden Jahres ermöglichen ihre vollständige Implementierung.

Kolumbien zwischen Reform, Stagnation und einer neuen Friedenshoffnung

Halbzeitbilanz der Regierung der Unidad Nacional

Im August 2010 übernahm Juan Manuel Santos die Regierungsgeschäfteals neuer Staatspräsident Kolumbiens. In den beiden nachfolgenden Jahren dominierte er die Neuformulierung der innen- und außenpolitischenAgenda seines Landes. Die vor wenigen Wochen von Santos angekündigten Friedensverhandlungen mit der FARC-Guerilla markieren den politischen Höhepunkt zur Halbzeit seiner Regierung.

Sieben Jahre Evo Morales in Bolivien

Bilanz eines selbsternannten Hoffnungsträgers der Indigenen

Im Dezember 2005 gewann Evo Morales Ayma mit 54 Prozent der Stimmen die Präsidentschaftswahlen in Bolivien. Die Wahlen besiegelten den Niedergang des traditionellen Parteiensystems und bereiteten die Weichen für die heute unbestrittene Hegemonialstellung der Regierungspartei MAS. Nach sieben Jahren ist die Hoffnung vieler Menschen jedoch der Ernüchterung gewichen. Das Land wird von so vielen sozialen Konflikten erschüttert wie nie zuvor seit der Rückkehr zur Demokratie vor 30 Jahren.

Asset-Herausgeber

Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) sind die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung für Internationale Politik. Sie bieten politische Analysen unserer Expertinnen und Experten in Berlin und aus mehr als 100 Auslandsbüros in allen Weltregionen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Bestellinformationen

Unsere Zeitschrift für internationale Politik erscheint viermal im Jahr. Wir liefern Ihnen Hintergründe zum Weltgeschehen – und das kostenlos. Egal ob Sie unser Politikmagazin digital lesen oder das Printprodukt in deutscher oder englischer Fassung beziehen wollen: Nutzen Sie unser Anmeldeformular und mit wenigen Klicks sind Sie am Ziel.

Herausgeber

Dr. Gerhard Wahlers

ISBN

0177-7521

Benjamin Gaul

Benjamin Gaul

Leiter der Abteilung Auslandsinformationen und Kommunikation

benjamin.gaul@kas.de +49 30 26996 3584

Dr. Sören Soika

Dr

Chefredakteur Auslandsinformationen (Ai)

soeren.soika@kas.de +49 30 26996 3388

Rana Taskoparan

Rana Taskoparan

Referentin Kommunikation und Vermarktung

rana.taskoparan@kas.de +49 30 26 996 3623

Fabian Wagener

Fabian Wagener

Multimediareferent

fabian.wagener@kas.de +49 30-26996-3943