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Exil für Lukaschenka?

Wie demokratische Akteure aus Weißrussland in die Emigration gedrängt werden

In den letzten 17 Jahren der Präsidentschaft Lukaschenkas sind Menschen aus verschiedenen Gründen von Weißrussland aus ins Exil gegangen: Sie verließen ihre Heimat, um frei studieren oder ein Unternehmen gründen zu können, aber auch, weil sie Angst um ihr Leben hatten. Viele ehemalige Vertraute des Präsidenten, die in Ungnade gefallen sind, leben jetzt in Moskau. Lukaschenkas demokratische Opponenten bevorzugen Prag, Warschau oder Vilnius als Exil-Orte.

Papua: Herausforderungen für die staatliche Integrität Indonesiens

In der östlichsten Region Indonesiens schwelt ein Unabhängigkeitskonflikt, der gleichermaßen Produkt der niederländischen Kolonialzeit wie des Kalten Krieges ist. Konnte die indonesische Regierung bislang erfolgreich die Unruheregion als nationales Thema abhandeln, häufte sich zuletzt internationale Kritik. Denn auch zehn Jahre nach Einführung eines Sonderautonomiegesetzes war das Jahr 2011 wieder reich an Eskalationen.

Senegal – Ein Völkermosaik

Historische und aktuelle Grundlagen eines afrikanischen Integrationslandes

Mehr als 50 Ethnien und ebenso viele Nationalitäten sind in Senegal zu einer Völkerfamilie zusammengeschmolzen, Fremdenfeindlichkeit ist weitgehend unbekannt, ethnische und religiöse Konflikte ebenfalls. Die Frage nach den historischen, geografischen und soziokulturellen Grundlagen gibt Aufschluss über die Entwicklung des Integrationslandes Senegal.

Wahlen in der Demokratischen Republik Kongo

Zur politischen Situation nach den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen

Am 28. November 2011 waren die Bürgerinnen und Bürger in der Demokratischen Republik Kongo aufgerufen, den Präsidenten und das Parlament des zentralafrikanischen Landes neu zu bestimmen. Nach der ersten freien Wahl seit der Unabhängigkeit im Jahr 2006 war dies die zweite Wahl unter den Bedingungen eines Mehrparteiensystems.

Wahlen in Warschau, Verhandlungen in Brüssel

Die polnischen Parlamentswahlen und die EU-Ratspräsidentschaft

Für Polen war das Jahr 2011 ein Jahr der Herausforderungen und Bewährungen. Erstmals seit seinem EU-Beitritt hatte die Regierung in Warschau eine EU-Ratspräsidentschaft zu bewältigen. Polen legte für die Zeit seines EU-Vorsitzes eine ehrgeizige Agenda vor, deren Umsetzung vor dem Hintergrund des parallel verlaufenden Wahlkampfes bewältigt werden musste. Am Ende war der Erfolg auf der Seite der polnischen Regierung: Sie gewann die Wahlen und absolvierte eine professionelle Ratspräsidentschaft.

Argentinien nach den Wahlen

Präsidentin Kirchner geht gestärkt in die zweite Amtszeit

Die argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner ist durch die landesweiten Wahlen im Oktober 2011 in ihrem Amt bestätigt worden. Bei den parallel stattfindenden Kongresswahlen, bei denen die Hälfte der Abgeordneten und ein Drittel der Senatoren neu bestimmt wurden, trug die sie unterstützende peronistische Wahlplattform „Frente para la Victoria“ ebenfalls den Sieg davon. Wie die Wahlen 2011 deutlich gezeigt haben, bleibt der Peronismus die bei weitem bedeutendste politische Kraft Argentiniens.

Demographie in der Krise: Russlands Migrationsdebatte

Seit Jahren nimmt Russlands Bevölkerung rasant ab. Der russische Staat erlebt eine demographische Krise, die Ausmaße erreicht, dass sie die wirtschaftliche und sicherheitspolitische Entwicklung des Landes gefährdet. In diesem Zusammenhang ist die Migration verstärkt in das innenpolitische Blickfeld gerückt, da sie von Experten als entscheidendes Instrument im Kampf gegen den Bevölkerungsrückgang und den zunehmenden Fachkräftemangel gesehen wird.

Die Pfingstbewegung in Brasilien: Kirchen, Unternehmen und Parteien

Brasilien gilt gemeinhin als das größte katholische Land der Welt. Dennoch sollen 19 Prozent der Bevölkerung Brasiliens einer Pfingstkirche angehören. Der Anteil der Katholiken an der Gesamtbevölkerung liegt demnach nur noch bei 61 Prozent. Angesichts dieser rasanten Veränderung der Kräfteverhältnisse, die vor allem in den letzten beiden Jahrzehnten deutlich wurde, stellt sich die Frage nach den Gründen und nach den Auswirkungen für die Gesellschaft.

Editorial

In diesem Jahr feiert die Konrad-Adenauer-Stiftung ein wichtiges Jubiläum: 50 Jahre Entwicklungszusammenarbeit und Demokratieförderung weltweit. Ihr Bemühen um demokratische Entwicklung hat in den 1960er Jahren in Lateinamerika den Anfang genommen. Auch in diesem Jubiläumsjahr werden wir uns hier dafür einsetzen, auf allen Ebenen den Aufbau bürgerschaftlichen Engagements und die Verbesserung staatlichen Handelns zu fördern.

Kampf gegen Piraterie am Horn von Afrika

Das Thema maritime Sicherheit und ihre flächendeckende Gefährdung am Horn von Afrika ist durch die jüngsten Ereignisse in der Arabischen Welt seit Beginn des Jahres 2011 etwas in den Hintergrund der Medienberichterstattung gerückt. Dennoch bleibt die Region in Ostafrika aufgrund der andauernden Dürrekatastrophe und nun auch wegen der Entführungen in Kenia durch somalische Milizen von Bedeutung. Die somalischen Piraten haben ihren Einsatzradius, den internationalen Gegenoffensiven zum Trotz, erweitert.

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Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) sind die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung für Internationale Politik. Sie bieten politische Analysen unserer Expertinnen und Experten in Berlin und aus mehr als 100 Auslandsbüros in allen Weltregionen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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