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Stimmungsbarometer für die Parteien der „Nationalen Einheit“ und Präsident Santos

Ergebnisse der Regional- und Kommunalwahlen in Kolumbien

Im März 2010 fanden in Kolumbien die Kongress- und im Mai die Präsidentschaftswahlen statt, und im Oktober 2011 wurden die Regional- und Kommunalwahlen durchgeführt. Knapp über 30 Millionen Kolumbianer waren aufgerufen über die Besetzung von weit über 18.000 Positionen zu entscheiden, für die sich über 100.000 Kandidaten bewarben. Der Ausgang der Wahlen 2011 war für alle Parteien von einer über die eigentlichen Wahlen hinausgehenden Bedeutung.

Jahresregister 2011

Sämtliche Artikel der Auslandsinformationen 2011 - geordnet nach Autoren, Ländern und Themenschwerpunkten.

Deutschland und Japan – Führende Zivilmächte oder geführte Mittelmächte?

Mit dem Besuch des Bundespräsidenten in Japan, dessen Länge und Intensität deutlich den üblichen protokollarischen Rahmen solcher Staatsbesuche sprengte, dokumentiert Deutschland ein besonderes Vertrauen in Japan. Die Feststellung einer „Wertepartnerschaft“ zwischen Deutschland und Japan ist in Zeiten von Staats- und Bündnisgrenzen überschreitender Herausforderungen von hoher Aktualität und Relevanz.

Die indische Mittelschicht: Aufstrebende Kulturen in Politik und Wirtschaft

Es war die aufstrebende indische Mittelschicht, innerhalb derer in der Spätphase der britischen Kolonialherrschaft die Idee von Indien als moderner und demokratischer Nationalstaat geboren und artikuliert wurde. In den vergangenen beiden Jahrzehnten fand die indische Mittelschicht für ihren wirtschaftlichen Erfolg in der neuen, globalen Wirtschaft hohe Anerkennung. Ihre Größe hat zudem deutlich zugenommen, so dass sie als Grundlage wirtschaftlichen Wachstums und demokratischer Stabilität gelten kann.

Die Mittelschicht in Chile – Merkmale und Entwicklungen 1990-2011

In Chile repräsentiert die Mittelschicht einen relativ geringen Prozentsatz der Bevölkerung. Obwohl in den letzten 20 Jahren die Wirtschaft im Land wuchs und die Armut insgesamt zurückging, stehen weite Teile der chilenischen Mittelschicht der Demokratie nicht positiver gegenüber als andere Gesellschaftsschichten. Dies stellt sowohl die Mittelschicht als auch die Gesellschaft als Ganzes vor große Herausforderungen.

Die Mittelschicht in China – Triebkraft eines demokratischen Wandels oder Garant des Status Quo?

Der Aufstieg der Schwellenländer wird begleitet von dem Entstehen einer Mittelklasse. Nicht zuletzt verbindet sich mit dieser Entwicklung die Hoffnung, dass ihre Angehörigen auch politische und soziale Teilhabe einfordern werden und damit zu einer Demokratisierung der häufig autoritären Regime in ihren Heimatländern beitragen können. Kann davon ausgegangen werden, dass sich im bevölkerungsreichsten Land der Welt, der Volksrepublik China, diese Entwicklung ebenfalls Bahn brechen wird?

Editorial

Aus guten Gründen lenkt die Mittelschicht in Deutschland und auch international zunehmend Aufmerksamkeit auf sich. Den größten Zuwachs hat sie indessen nicht in den Industrieländern, sondern in den Schwellenländern. Auf die weltwirtschaftlichen Entwicklungen geht von den Mittelschichten großer Einfluss aus. Ob dieser Einfluss die Konsolidierung oder die Einführung von Demokratie, Rechtsstaat und Sozialer Marktwirtschaft vorantreibt, ist indessen keineswegs gewiss.

Globalisierung von unten – Die aufstrebenden Mittelschichten in Schwellenländern

Das weltweite Wachstum der Mittelschichten bringt neue ökonomische Realitäten, eine wachsende Konsumentenschicht und Veränderungen im sozialen und politischen Gefüge mit sich. Die Wahrnehmung und das Interesse an dieser Entwicklung nehmen zu, das Phänomen rückt global in den Blick: Wie ist diese Schicht ökonomisch aufgestellt? Wie geht sie mit Krisen um? Was strebt sie sozial und politisch an?

Umbruch im Jemen – Hintergründe und Perspektiven einer Rebellion mit ungewissem Ausgang

Der Jemen schafft es traditionell selten in die internationalen Schlagzeilen – meist nur dann, wenn westliche Ausländer entführt werden oder militante Islamisten von sich reden machen. Auch seit Beginn der Proteste in der arabischen Welt ist der Jemen nur punktuell ins Bewusstsein einer breiteren westlichen Öffentlichkeit gerückt. Dabei sind die politischen Umwälzungen, die dort seit Anfang des Jahres in Gang gekommen sind, nicht weniger dramatisch als diejenigen in Tunesien, Ägypten, Libyen oder Syrien.

„Medialer Kollateralschaden“ – Was die „News of the World Affäre“ für die Pressefreiheit in Asien bedeutet

Eine beispiellose Abhöraffäre zeitigte im Juli das jähe Ende der britischen Tageszeitung News of the World. Weltweit sorgten die Abhörpraktiken der Zeitung für Empörung. Besonders lautstark meldeten sich die Länder zu Wort, in denen die Medien streng kontrolliert werden. Allen voran sieht sich China in seiner Haltung zur Pressefreiheit bestätigt und wirft den westlichen Medien Scheinheiligkeit vor.

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Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) sind die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung für Internationale Politik. Sie bieten politische Analysen unserer Expertinnen und Experten in Berlin und aus mehr als 100 Auslandsbüros in allen Weltregionen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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