Asset-Herausgeber

Artikel

Asset-Herausgeber

Zur Situation der Christen in Nordost- und Südostasien

Die Situation von Christen ist eng mit dem Maß an aktiver und passiver Religionsfreiheit im jeweiligen Land verknüpft. Religionsfreiheit ihrerseits ist sowohl Ausdruck staatlich garantierter Rechtstaatlichkeit als auch Indikator für kulturelle Toleranz im Land. Staatliche Repressionen sowie die Unterdrückung durch die Angehörigen einer Mehrheitsreligion sind auch in der Region Nordost- und Südostasien die wesentliche Ursache dafür, dass Christen ihren Glauben oftmals nur eingeschränkt praktizieren können.

Zur Situation der Christen in Zentral- und Südasien

Der Islam ist in allen sieben behandelten Ländern – Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgistan, Usbekistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Afghanistan, Indien, Pakistan, Bangladesch, Nepal und Sri Lanka – die Mehrheitsreligion. Der Anteil der Christen bewegt sich fast ausschließlich im einstelligen Prozentbereich, mit stagnierender bis sinkender Tendenz. In Zentralasien ist die wirtschaftliche Situation schwierig, so dass sich viele ethnische Russen oder auch Osteuropäer entscheiden, in ihre Stammländer zurückzukehren, während in Südasien benachteiligte Christen zum Teil auswandern.

Die französische Netzpolitik und die Rolle der Datenschutzbehörde CNIL

Das Internet nimmt in den westlichen Gesellschaften einen immer wichtigeren Platz ein und konfrontiert Regierungen und Unternehmen mit zahlreichen Fragen. Schließlich muss der Staat auch bei der Kontrolle des Internets die Privatsphäre seiner Bürger respektieren. Die französische Datenschutzbehörde CNIL setzt sich für eine Weiterentwicklung des Internets im Geiste der Achtung persönlicher Rechte und Freiheiten ein.

Die Jugend und der demokratische Aufbruch in der Arabischen Welt

In den letzten Monaten ist es im Rahmen der politischen Umbrüche in einzelnen arabischen Staaten zu einer nicht für möglich gehaltenen politischen Mobilisierung großer Teile der Jugend gekommen. Dies ist politisch von großer Bedeutung, da nicht nur in Ländern wie Ägypten und Tunesien über die Hälfte der Bevölkerung jünger als 30 Jahre ist. Die Masse der jugendlichen Demonstranten rekrutierte sich offensichtlich aus der unter der Wirtschafts- und Finanzkrise leidenden Mittelschicht.

Die Stellung Brasiliens in der neuen Weltwirtschaftsordnung nach der Krise

Die Finanzkrise hat in der globalen Wirtschaft eine völlig neue Situation geschaffen. Als Verursacher der Krise haben die führenden Industrienationen deren Auswirkungen wesentlich stärker zu spüren bekommen als einige Schwellenländer. Aus Sicht der Finanzregulierung hat Brasilien eine Politik entwickelt, die es vor Krisen geschützt hat – auch deshalb nimmt Brasilien bei Diskussionen um eine neue globale Finanz- und Währungsordnung eine immer wichtigere Rolle ein

Editorial

So euphorisch und mitreißend die Bilder aus Kairo und Tunis waren, die den Beginn einer neuen politischen und gesellschaftlichen Zeitrechnung einläuteten, so deutlich wird auch, dass nun der lange Weg durch die Ebene folgt. In beiden Ländern verlaufen die Diskussionen über das neu zu gestaltende politische System engagiert, kontrovers, dynamisch. Mutiges, freies Unternehmertum muss nun zu wirtschaftlicher Konsolidierung führen – eine wichtige Grundlage für eine funktionierende Demokratie.

Musevenis Uganda: Die Macht im Dauerabonnement?

Zum zweiten Mal fanden im Februar in Ugandas noch jungem demokratischem System Parlaments- und Präsidentschaftswahlen statt. Yoweri Museveni, seit 1986 an der Macht, wurde mit einer Zweidrittelmehrheit für weitere fünf Jahre im Präsidentenamt bestätigt und kann damit seine Amtszeit auf insgesamt 30 Jahre ausweiten. Proteste gegen das Wahlergebnis blieben aus – obwohl die abgestraften Oppositionsparteien über Manipulation und Stimmenkauf klagen.

Tunesien – Eine Revolution und ihre Folgen

Tunesien galt als das Musterland in der Arabischen Welt: Gleichstellungspolitik zwischen Mann und Frau, eine gut ausgebildete Bevölkerung und boomender Tourismus – bei aller Kritik an den Polizeistaatsmethoden des Regimes war für viele Beobachter die Bilanz des Landes positiv. Tunesien hat nun mit seiner Revolution eine gesamtarabische Bewegung angestoßen. Bereits heute eröffnet der Wandel neue Möglichkeiten für die Vertiefung der euromediterranen Beziehungen.

Zwischen Paradies und Festung – Senegalesische Migration und die Antwort der Europäischen Union

Die jüngsten Entwicklungen in Nordafrika erregen Besorgnis. Afrikaner sehen ihre Familien dort durch die gewaltsamen Auseinandersetzungen gefährdet und drängen nach Europa, versuchen mit Schiffen auf einer italienischen Insel zu landen. Lampedusa als Menetekel für ein afrikanisch-europäisches Dilemma? Die Frage nach dem Umgang mit dem afrikanischen Migrationsdruck nach Europa wird in der Diskussion bleiben.

Die Klimapolitik der Volksrepublik China – Grundlage für nachhaltiges Wachstum?

China wird häufig als „Bremser“ in den internationalen Klimaverhandlungen dargestellt, da es bislang nicht bereit ist, verbindliche absolute Reduktionsziele zu akzeptieren. Auf nationaler Ebene verfolgt die Volksrepublik aber eine ambitionierte Klimapolitik und kann dabei bereits beachtliche Erfolge verzeichnen. Der Westen sollte China durch Beratung und Technologietransfer beim Umbau seiner Wirtschaft in Richtung Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz unterstützen.

Asset-Herausgeber

Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) sind die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung für Internationale Politik. Sie bieten politische Analysen unserer Expertinnen und Experten in Berlin und aus mehr als 100 Auslandsbüros in allen Weltregionen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Bestellinformationen

Unsere Zeitschrift für internationale Politik erscheint viermal im Jahr. Wir liefern Ihnen Hintergründe zum Weltgeschehen – und das kostenlos. Egal ob Sie unser Politikmagazin digital lesen oder das Printprodukt in deutscher oder englischer Fassung beziehen wollen: Nutzen Sie unser Anmeldeformular und mit wenigen Klicks sind Sie am Ziel.

Herausgeber

Dr. Gerhard Wahlers

ISBN

0177-7521

Benjamin Gaul

Benjamin Gaul

Leiter der Abteilung Auslandsinformationen und Kommunikation

benjamin.gaul@kas.de +49 30 26996 3584

Dr. Sören Soika

Dr

Chefredakteur Auslandsinformationen (Ai)

soeren.soika@kas.de +49 30 26996 3388

Rana Taskoparan

Rana Taskoparan

Referentin Kommunikation und Vermarktung

rana.taskoparan@kas.de +49 30 26 996 3623

Fabian Wagener

Fabian Wagener

Multimediareferent

fabian.wagener@kas.de +49 30-26996-3943