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Uribe forever oder „die Seele überzeugen“? Kolumbien im Vorwahljahr

Colombia in the Year Before the Election

Im Vorfeld der nächsten Parlaments- und Präsidentschaftswahlen beschäftigt Kolumbien vor allem eines: Wie wird sich Präsident Uribe, dessen Verdienste um mehr Sicherheit unbestritten sind, eine dritte Amtszeit erstreiten? Der Staatschef selbst, dem vor Jahren beim ersten Versuch der Wiederwahl weder Parlament noch Verfassungsgericht den Weg versperrten, schweigt zu seinen Plänen, nachdem ein vor Monaten lanciertes Referendum noch nicht einmal die parlamentarische Hürde genommen hat.

Die Präsidentschaftswahlen in der Mongolei am 24. Mai 2009

Am 24. Mai 2009 fanden in der Mongolei Präsidentschaftswahlen statt. Zum fünften Mal seit Beginn der politischen und wirtschaftlichen Transformation des Landes 1991 stimmten die Mongolen in direkter Wahl über den künftigen Amtsinhaber ab. Zur Wahl standen zwei Kandidaten – erstens der Amtsinhaber N. Enkhbayar, der von der Mongolischen Revolutionären Volkspartei (MRVP) aufgestellt worden war, und zweitens der Kandidat der Demokratischen Partei (DP), der Civil Will Republican Party (CWRP) und einer Bürgerbündnispartei (Grüne), Ts. Elbegdorj.

Die russische Iran-Politik vor dem Hintergrund des Teheraner Atomprogramms

Just als im Iran das Ergebnis der jüngsten Präsidentschaftswahlen zu Unruhen führte, nahm der NATO-Russland-Rat seine Arbeit wieder auf. Mit einer neuen Russland- und Nahost-Politik unter US-Präsident Obama haben sich auch für den Rat Türen geöffnet, wenngleich das gespannte Verhältnis des Westens zu Iran und das ungeklärte zu Russland sensible Punkte bleiben.

Die zehnten Präsidentschaftswahlen im Iran

Der Ausgang der zehnten Präsidentschaftswahlen im Iran vom 12. Juni des Jahres ist für das Land ein herber Rückschlag. Nach seiner umstrittenen Wiederwahl wird der konservative Mahmud Ahmadinedschad, dessen Atomprogramm und dessen stetes Holocaust-Leugnen zumal den Westen provoziert, seinen Weg der inneren Polarisierung, der religiös-sozialen Knebelung und der außenpolitischen Isolation wohl weitergehen.

Editorial

Ausgabe 5-6/2009 der Auslandsinformationen der Konrad-Adenauer-Stiftung

Ekuadors „Bürgerrevolution” vor dem Stresstest

Das politische Projekt Rafael Correas zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Mit seiner Wiederwahl im April des Jahres hat Ekuadors Präsident Rafael Correa sein wichtigstes Etappenziel erreicht. In zweieinhalb Jahren Wahlkampf versuchte er die Bürger für seine Vision eines neuen Wirtschaftsmodells, einer Verankerung des „Sozialismus des 21. Jahrhunderts”, gar einer kompletten Neubegründung des Landes zu gewinnen. Doch die Substanz des „politischen Projekts” des starken Manns in Quito ist mehr als zweifelhaft.

Panama hat gewählt: Auf Torrijos folgt Martinelli

Am 3. Mai des Jahres wurden in Panama der Präsident, das Parlament und die lokalen Verwaltungen, die corregimientos, neu gewählt. Klarer Sieger der Präsidentschaftswahl wurden Ricardo Martinelli und der von diesem selbst gegründete Cambio Democrático (CD), der noch bei den letzten Wahlen allenfalls fünf Prozent der Wähler hatte überzeugen können.

Parlamentswahlen in Indien: Wählervotum für klare politische Verhältnisse und einen säkularen Staat

Nahezu einen Monat dauerten die diesjährigen Wahlen in Indien. An fünf Tagen, in der Zeit vom 16. April bis zum 13. Mai, wählten 714 Millionen Inder die 543 Abgeordneten des Unterhauses, der Lok Sabah, wobei vor allem die beiden großen Parteien, der traditionell vom Gandhi-Clan geführte Congress (INC) und die hindunationalistische Bharatiya Janata Party (BJP), um die Macht rangen.

The Lake Kivu Consensus

An Agenda for a Competitive Africa

Today, the only way a country can suffer real injustice at the hands of the global economy is by being excluded from it. Reforming for competitiveness has thus emerged as a leading African priority. There is no one path to a competitive economy. But all countries that aspire to a future beyond aid must diagnose and remedy the shortcomings that limit their participation in global trade.

Warum Afrika seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern muss

Afrika hat gute Gründe, die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu steigern: Der Kontinent insgesamt ist aufgerufen, sich auf den globalen Export- und Dienstleistungsmärkten zu positionieren. Der Druck, unter den Rohstoffe, Hilfsgelder und Investitionen durch die Weltwirtschaftskrise geraten sind, gefährdet das afrikanische Wirtschaftswachstum. Und auch innerkontinentale Gegebenheiten wie die hohe Bevölkerungskonzentration und die defizitären Lebensbedingungen etwa in Subsahara-Afrika rufen nach Reaktion.

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Über diese Reihe

Die Auslandsinformationen (Ai) sind die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung für Internationale Politik. Sie bieten politische Analysen unserer Expertinnen und Experten in Berlin und aus mehr als 100 Auslandsbüros in allen Weltregionen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

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