Wen suchen wir in der Ausländerförderung?

Das Stipendienprogramm der Ausländerförderung richtet sich an internationale Studierende und Promovierende, die bereits ein Studium erfolgreich abgeschlossen haben und ein weiterführendes Studium (Aufbaustudiengang oder Masterstudium), eine Promotion oder einen mindestens dreisemestrigen Forschungsaufenthalt an einer deutschen Hochschule aufnehmen möchten.

Die formalen Voraussetzungen

Sie sollten:

  • über ein abgeschlossenes Grundstudium verfügen (wir fördern keine Studierenden in Bachelorstudiengängen),
  • überdurchschnittliche Studienleistungen vorweisen,
  • zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht älter als 30 Jahre sein,
  • bereits über gute Deutschkenntnisse (B2-Niveau) verfügen,
  • sich ehrenamtlich engagieren,
  • sich mindestens drei Semester zum Studium in Deutschland aufhalten bzw. mindestens drei Semester in unserer Förderung sein,
  • eine breite Allgemeinbildung und ein ausgeprägtes Interesse für politische Fragen mitbringen,
  • eine positive Grundeinstellung zu Demokratie und Menschenrechten haben,
  • in der Lage sein, einen eigenen Standpunkt zu entwickeln und Toleranz gegenüber Andersdenkenden zu üben,
  • hoch motiviert sein und uns mit Ihren Plänen und Ihren Potenzialen überzeugen.

 

Weitere Vorgaben:

  • Studierende der Medizin und der Pharmazie müssen bereits ihre jeweiligen Vorprüfungen erfolgreich absolviert bzw. einen vergleichbaren Studienfortschritt erreicht haben.
  • Human- oder zahnmedizinische Facharztausbildungen sowie Forschungsaufenthalte von Postgraduierten können nicht gefördert werden.
  • Wenn Sie bereits promoviert sind, können wir Sie leider nicht fördern.

 

Ideelle Förderung:

Wir erwarten von unseren Stipendiatinnen und Stipendiaten, dass sie sich aktiv an der ideellen Förderung beteiligen. Dieses schließt mit ein:

  • den Besuch von mindestens vier Veranstaltungen unseres Seminarprogramms im Laufe der Förderung,
  • regelmäßige Teilnahme und engagierte Mitarbeit in den Hochschulgruppen.

Diese Gruppen ermöglichen einen einzigartigen, interdisziplinären, politischen und persönlichen Austausch mit unseren Stipendiatinnen und Stipendiaten, Alumni und unseren ehrenamtlichen Repräsentanten an den Hochschulen, den Vertrauensdozentinnen und Vertrauensdozenten.

Nach Beendigung des Studiums bzw. nach Abschluss der Promotion erwartet die Konrad-Adenauer-Stiftung von ihren ehemaligen Stipendiatinnen und Stipendiaten, dass sie sich zum Wohle und zum Ausbau der Beziehungen zwischen ihrem Heimatland und der Bundesrepublik Deutschland einsetzen.