Einzeltitel

Russlands Annexion der Krim

von Gerhard Wahlers, Canan Atilgan, Florian C. Feyerabend, Thomas Schneider, Amos Helms, Andis Kudors, Laurynas Kasčiūnas, Sven-Joachim Irmer, Thomas Kunze, Karsten Dümmel, Thomas Awe, Lars Peter Schmidt †, Kanwal Sibal, Paul Linnarz, Anja Czymmeck, Ronny Dirk Heine, Benedikt Seemann, Rabea Brauer

Eine Auswahl internationaler Wahrnehmungen und Auswirkungen

Die bedeutende außen- und sicherheitspolitische Krise der vergangenen Monate in Europa wird uns auch im Jahr 2015 weiter intensiv beschäftigen. Die völkerrechtswidrige Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland ist die erste gewaltsame Grenzverschiebung eines Staates in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Wie wird die Krim-Annexion gerade auch in anderen postsowjetischen Staaten und der erweiterten Nachbarschaft Russlands wahrgenommen? Besteht die Gefahr, dass die Annexion zur Vorlage oder zumindest zu einem Bezugspunkt für gewaltsames Handeln andernorts wird?

Die vorliegende Studie ermöglicht in erster Linie einen Einblick in die Wahrnehmungen, Einschätzungen und nicht zuletzt Ängste von Politik, Medien und Zivilgesellschaft in Ländern der unmittelbaren und weiteren Umgebung zu Russland und der Ukraine. Sie ist damit gleichzeitig Teil umfassender Aktivitäten der Konrad-Adenauer-Stiftung und ihrer Projekte zur Förderung des Dialogs zu außen- und sicherheitspolitischen Themen in Deutschland, in deren Rahmen regelmäßig Befindlichkeiten anderer Länder analysiert und der deutschen Politik und Gesellschaft zur Verfügung gestellt werden.

Analysen und Argumente
23. Juni 2014
Analysen & Argumente: Zehn Mythen der Rechtfertigung russischer Politik in der Ukraine-Krise