Publikationen

Rochade auf Bosnisch

Endlich war es am 31. Mai gelungen, den Haushalt zu verabschieden. Die Chance war da, hinfällige Reformen anzugehen. Doch es kam anders. Die Abstimmung brachte den Dauerstreit zwischen den Sozialdemokraten von Zlatko Lagumdzija (SDP) und Sulejman Tihics „Partei der Demokratischen Aktion“ (SDA) zum Eskalieren. Die SDP fordert den Ausschluss der SDA aus dem Ministerrat von Bosnien und Herzegowina. Einen Ersatz hat sie schon zur Hand. Die „Allianz für eine bessere Zukunft von Bosnien und Herzegowina“ (SBBBiH) des Medienmoguls Fahrudin Radoncic.

2012 - Jahr der EU in Bosnien und Herzegowina?

„2012 wird das Jahr der EU in Bosnien und Herzegowina“. So lautet das Motto des neuen Ministerratsvorsitzenden Vjekoslav Bevanda. Er möchte einen Schlussstrich unter die politische Blockade ziehen, während der sich die Parteien 16 Monate lang nicht auf einen neuen Ministerrat einigen konnten. Um das Ende der Stagnation zu verdeutlichen, hat sich der Vorsitzende ein hohes Ziel gesteckt. Im Juni soll der EU ein Antrag auf Mitgliedschaft vorliegen. Der Termin hat einen Grund: „Ich wünsche mir, dass Brüssel im Herbst über unseren Kandidatenstatus entscheidet.“

Neue Regierung in Bosnien und Herzegowina

Startschuss für Reformen?

Knapp 15 Monate nach den Wahlen gelang es den führenden politischen Parteien, sich über den Ministerrat von Bosnien und Herzegowina zu einigen. Bei einem Treffen am 28. Dezember in Sarajevo erzielten die Parteivorsitzenden den entscheidenden Kompromiss.

Stipendije 2011/2012.

Tekst konkursa i formular za prijavu

Upravo je objavljen ovogodišnji konkurs za dodjelu stipendija Fondacije Konrad Adenauer u BiH. Konkurs ostaje otvoren do 12.12.2011. U prilogu se nalazi tekst konkursa, kao i formular za prijavu.

Bosnien und Herzegowina: Neuer Ministerrat in Sicht?

Neun Monate nach den Wahlen ist Bosnien und Herzegowina ohne Regierung. Am 14. Juli scheiterte die Wahl des Soziologie-Professors Slavo Kukić zum Vorsitzenden des Ministerrates von BuH. Dem von Zlatko Lagumdžijas Sozialdemokraten (SDP) und den Bündnispartnern favorisierten Kandidaten gelang es nicht, die Mehrheit der Stimmen im Parlament zu erhalten. Maßgebend hierfür war der Widerstand der Abgeordneten der „Allianz der Unabhängigen Sozialdemokraten“ (SNSD) und der „Serbischen Demokratischen Partei“ (SDS).

History overshadowed by trivia

Regionale und internationale Medien über das erste Prozessjahr gegen Radovan Karadzic (in Englisch)

Bosnien und Herzegowina: Von der „doppelten Krise“ zur Systemkrise

Sechs Monate nach den Wahlen ist Bosnien und Herzegowina immer noch ohne Regie-rung. Auslöser ist die Krise in der Föderation Bosnien und Herzegowina (FBiH), jene Entität des Landes mit überwiegend bosniakischer und kroatischer Bevölkerung. Monatelang weigerten sich dort vier Kantone, die unter politischem Einfluss der kroatischen HDZ-Parteien standen, ihre Delegierten für das föderale Haus der Völker zu ernennen. Beide Parteien wollen so der neuen Regierungskoalition in der Föderation die Legitimität entziehen.

Bosnien und Herzegowina: Von der doppelten Krise zur Systemkrise

Sechs Monate nach den Wahlen ist Bosnien und Herzegowina immer noch ohne Regierung. Dies offenbart erneut die systemische Schwäche des politischen Systems des Landes. Der Bericht beleuchtet die Hintergründe und gibt einen Ausblick auf die weitere politische Entwicklung.

Wahlen 2010 in BuH: Wie haben die Medien die Wahlen mitverfolgt

How the Media Covered the Election Campaign

Eine Untersuchung und Analyse der bosnisch-herzegowinischen Medien während des Wahlkampfs, die durchgeführt wurde vom Media Plan Institut in Sarajevo in Kooperation mit dem Medienprogramm der Konrad-Adenauer-Stiftung.

SMJERNICE ZA BLAGOSTANJE SOCIJALNU PRAVDU I ODRŽIVI PRIVREDNI RAZVOJ

Za savladavanje svjetske financijske i ekonomske krize potrebna je međunarodna regulativa. Model socijalne tržišne privrede nudi takav okvir. Taj model se na nacionalnoj razini već dokazao. Države Europske unije u Lisabonskom ugovoru su se obavezale da će djelovati u pravcu razvoja „konkurentne tržišne privrede“. EU-institucije, prije svega Europski parlament, u proteklim mjesecima su pokazali da taj zadatak shvataju ozbiljno. Sada je neophodno te principe promovirati i na međunarodnoj razini. Šta je bit istih, vodeći predstavnici politike i nauke iz EU objasnili su u ovim Smjernicama.