Publikationen

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„Eine humane Gesellschaft bedarf eines verbindlichen Ethos“

Zur Soziallehre von Papst Johannes Paul II. - Interview mit Prälat Prof. Dr. Dr. h.c. Lothar Roos

Im dritten Interview anlässlich des 100. Geburtstages von Johannes Paul II. am 18. Mai 2020 geht es nachdem wir mit Prof. Christoph Böhr die Philosophie und mit Prof. Arkadiusz Stempin die politische Rolle des polnischen Papstes behandelt haben um seine kirchliche Soziallehre. Johannes Paul II. hat drei ausführliche Sozialenzykliken, also programmatische Rundschreiben zu sozialen Fragen verfasst: „Laborem exercens“ (LE) 1981 über die Arbeit, „Sollicitudo rei socialis“ (SRS) 1987 über die soziale Sorge der Kirche in Bezug auf die weltweite Entwicklung, „Cente-simus annus“ (CA) 1991 aus Anlass des 100. Jahrestages der ersten großen Sozialenzyklika „Rerum novarum“ (RN) und des Endes der kommunistischen Herrschaft in Europa. Der Theologe Prof. Dr. Lothar Roos, langjähriger Lehrstuhlinhaber für Christliche Gesellschafts-lehre an der Universität Bonn und einer der besten Kenner der katholischen Soziallehre, erklärt die neuen Aspekte der sozialen Lehre des Jahrhundertpapstes, was dieser unter einer wahren Ent-wicklung, einer gerechten Wirtschaft und der „Zivilisation der Liebe“ verstand, wie er sich mit der „Theologie der Befreiung“ auseinandersetzte, wieso er sich überhaupt zu sozialen Fragen äußerte und was seine Kernbotschaft für die Gesellschaft im 21. Jahrhundert ist.

Perrin/Lämpel Wikimedia

Diskussionsbeitrag: Die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr

Ausrüstung, Personal, Einsatzbereiche, Rahmenbedingungen - von Josef Kraus und Richard Drexl

Josef Kraus und Richard Drexl, seit Jahrzehnten der Bundeswehr eng verbunden - der eine als Zivilist und Mitglied des Beirates für Innere Führung, der andere als Luftwaffenoffizier - haben 2019 gemeinsam ein Buch veröffentlicht mit dem Titel: „Nicht einmal bedingt abwehrbereit – Die Bundeswehr zwischen Elitetruppe und Reformruine“. Sie analysieren kritisch frank und frei die Lage, benennen Defizite und deren Ursachen, sagen, was geschehen müsste, und sie beleuchten das gesellschaftspolitische Umfeld, die Aufgaben und die Rolle der Bundeswehr darin. Ihr streitbares Plädoyer für eine starke Bundeswehr als stabilisierender Faktor unseres Landes sollte eigentlich Mitte März auf unserem Forum „Politik & Sicherheit“ in Potsdam, beim „Wintervortrag“ mit dem Informationstechnikbataillon 381 der Bundeswehr und in der „Cottbuser Runde“ vorgetragen und debattiert werden. Sicherheit ist schließlich eines von drei Kernthemen der Konrad-Adenauer-Stiftung 2020/21. Die Corona-Pandemie kam dazwischen. Wir veröffentli¬chen ihren Vortrag als einen Diskussionsbeitrag, der die Position der Autoren deutlich macht.

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Ein schlimmes Problem für das Politbüro

Johannes Paul II. – „Der Löwe aus dem Vatikan“: Zum Einfluss des Papstes in Polen, auf den Fall des „Eisernen Vorhangs“ und auf die Mitgliedschaft Polens in der EU

Interview mit Prof. Dr. Arkadiusz Stempin vom Konrad-Adenauer-Lehrstuhl für europäische Integration an der Tischner Hochschule Krakau zum 100. Geburtstag von Karol Wojtyła / Papst Johannes Paul II. am 18. Mai 2020.

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„Ermutigung zur Selbsterfahrung“

Johannes Paul II. als Philosoph der Moderne

Interview mit Professor Dr. Christoph Böhr zum 100. Geburtstag von Karol Wojtyła / Papst Johannes Paul II. am 18. Mai 2020

Hanser Verlag

Umberto Eco im „Krieg gegen Intoleranz"

Besprechung des Buches "Der ewige Faschismus"

Buchbesprechung zu Umberto Eco: Der ewige Faschismus, 4. Auflage, München 2020.

M.Świerczyński, Wikimedia

Der Zweite Weltkrieg aus polnischer Sicht

Live-Gespräch mit dem Historiker Prof. Dr. Arkadiusz Stempin aus Warschau/Krakau

Welche Rolle spielt der Zweite Weltkrieg heute in Polen? Was hat es mit möglichen Reparationsforderungen von polnischer Seite auf sich? Wie schaut man in Polen auf die Auseinandersetzung mit diesem Thema in Deutschland? Darüber sprach Jochen Markett am 11. Mai 2020 in einem Facebook-Live-Interview mit Prof. Arakdiusz Stempin im Rahmen der Europawoche der Konrad-Adenauer-Stiftung. (Titelbild: Warschau Januar 1945)

Wikimedia/Imperial War Museum

8. Mai 1945. Befreiung vom Nationalsozialismus - aber nicht pauschal ein „Tag der Befreiung"

Interview mit Dr. Peter Lieb vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr

Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg mit der Eroberung Berlins. Aus diesem Anlass verfasste Dr. Peter Lieb in der Reihe „Kriege der Moderne“ des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr den aktuellen Band „Die Schlacht um Berlin und das Ende des Dritten Reichs 1945". Wir sprachen mit Dr. Lieb vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr und Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam.

https://de.123rf.com/lizenzfreie-bilder/euro_geld.html?sti=nke3p0ehpfg3k3hpk2|&mediapopup=73495897

Wo ist die EU in der Corona-Krise?

Der Streit um die Finanzierung von Hilfsprogrammen

Der EU-Stabilitätspakt konnte die Staatschuldenkrise im Euro-Raum nicht verhindern. Das engt in Krisenzeiten, wie jetzt wieder bei der Corona-Pandemie, die Handlungsspielräume mancher Euro-Partner ein. Rufe nach finanzieller Hilfe werden laut. Sind diese berechtigt? Und was verbirgt sich hinter dem Streit über gemeinsame Corona-Anleihen? Der Beitrag erklärt die zugegeben komplizierten Hintergründe und legt die Argumente für und wider gemeinsamer Anleihen dar. (Lesedauer: 40 Minuten)

Wen soll man sterben lassen?

Ethik, Recht und Leben in Corona-Zeiten

Nach welchen Kriterien wird entschieden, wer überleben darf oder sterben muss, wenn die intensivmedizinischen Kapazitäten nicht mehr für alle, die sie benötigen, ausreichen? Darüber wird aktuell eine Debatte geführt, in der sich medizinische Fachgesellschaften, Medizin- und Rechtsethiker sowie der Deutsche Ethikrat zu Wort gemeldet haben.

Mbzt, in: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:P1190390_Potsdam_sans_souci_rwk.jpg

Brandenburg in Corona-Zeiten

Relativ gelassen und nur mäßig besorgt

Bild: Potsdam Schloss Sans Souci (Ohne Sorge)