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Die transatlantischen Beziehungen nach dem Wechsel der US-Administration

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Die transatlantischen Beziehungen nach dem Wechsel der US-Administration KAS
Die transatlantischen Beziehungen nach dem Wechsel der US-Administration

Seit dem 20. Januar ist Joe Biden Präsident der USA. Besonders in Europa gibt es Hoffnungen auf eine Änderung der US-Außenpolitik. Einige neue Ansätze sind bereits erkennbar. So traten die USA dem internationalen Klimaschutzabkommen wieder bei. Zugleich stehen die USA innenpolitisch vor Problemen, etwa derzeit durch verbreitete Stromausfälle, gestiegene Kriminalitätszahlen in Großstädten, Forderungen der Black Lives Matter-Bewegung und die Belastungen durch die Coronakrise.

Besonders die transatlantischen Beziehungen standen in den vergangenen Jahren unter Druck. Etwa mit Blick auf das „burden sharing“ in der NATO. Dazu zählte etwa die Frage des Abzugs von US-Truppen aus Deutschland und der Folgen. Derzeit berät die NATO über den Abzug aus Afghanistan und den Irak-Einsatz. Wird der durch Donald Trump angekündigte Abzug aus Afghanistan gestoppt? Oder wird sich die Biden-Administration wieder stärker weltweit auch mit Truppen engagieren?

Als Belastung der Beziehungen gilt weiterhin der Bau der Gaspipeline Nord Stream 2. Die Politik gegenüber China steht immer mehr auch im Zentrum der transatlantischen Beziehungen. Wie wird sich die Politik der USA ändern? Welche Probleme werden einvernehmlicher betrachtet, welche weiter Konfliktpotential entwickeln? Diese Fragen diskutieren wir mit Dr. Henning Riecke von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und Paul Linnarz, Leiter des Wahsingtoner Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung.

 

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Dr. Henning Riecke ist in der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik Berlin Leiter der Studiengruppen „Strategische Fragen”, „Europapolitik”, „Globale Zukunftsfragen”. Zwischen 2009 und 2019 war er Leiter des Programms USA/Transatlantische Beziehungen. Als Thyssen Post-Doc-Stipendiat führte er ein einjähriges Projekt zur Kleinwaffenpolitik der USA am Weatherhead Center for International Affairs der Harvard University durch. Zwischen 1994 und 1999 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Arbeitsstelle Transatlantische Außen- und Sicherheitspolitik der FU Berlin und 1995  Visiting Fellow am Center for Science and International Affairs, Kennedy School of Government, Harvard University.

Paul Linnarz leitet seit 2018 das Auslandsbüro Washington der Konrad-Adenauer-Stiftung. Er war von August 2016 bis März 2018 Leiter des Teams Politikdialog und Analyse der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin. Zuvor war er Leiter des Länderprojekts Japan und gleichzeitig für das Regionalprogramm Soziale Ordnungspolitik Asien (SOPAS) zuständig. Davor leitete er das Regionalprogramms Medien und Demokratie in Lateinamerika mit Sitz in Lima.

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Veranstaltungsort

https://www.facebook.com/kasbrandenburg

Referenten

  • Dr. Henning Riecke
    • Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik Berlin
  • Paul Linnarz
    • Leiter des Auslandsbüros Washington der Konrad-Adenauer-Stiftung