Veranstaltungsberichte

Jugendpolitiktag am Neuen Gymnasium Glienicke/Nordbahn

Dokumentation der Thesen

140 Schüler diskutierten über Migration und Integration

 

Workshop Nr. 1: Europa in der demographischen Krise: Welche Zuwanderung brauchen wir?

 

 

 

 

- Um eine humane Zuwanderung zu gewährleisten, müssen wir eine Kontrolle und Trennung von Ein- und Zuwanderung sicherstellen und infolgedessen die Fluchtursachen bekämpfen.

 

 

 

- Zur Stärkung unserer Wirtschaft brauchen wir eine freiwillige Verteilung nach Fähigkeiten und eine Migration mit Integration.

 

 

 

- Um unser politisches System aufrecht zu erhalten, benötigen wir ein gesamteuropäisches Konzept, welches die gerichtete Zuwanderung organisiert.

 

 

 

 

 

 

 

Workshop Nr. 2: Gleiche Lebensverhältnisse weltweit? Was können wir tun?

 

 

 

 

- Ein höherer Bildungsetat und eine individualisierte Lehre helfen bei der Schaffung von Chancengleichheit.

 

 

 

- Die Nutzung erneuerbarer Energien sowie energieeffiziente Verkehrsmodelle in Städten bilden einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz und können so Umweltmigration eindämmen.

 

 

 

- Ein verantwortungsvoller Konsum des Einzelnen und eine sozialere Verwertung von einem Überschuss an Nahrung kann bei der Bekämpfung des Hungers in der Welt helfen.

 

 

 

- Umfangreiche internationale Austauschprogramme (zBsp.: das freiwillige soziale Jahr) fördern das interkulturelle Verständnis und den Dialog zwischen Menschen und Gesellschaften.

 

 

 

 

 

 

 

Workshop Nr. 3: Wie gelingt Integration? Beispiel Deutschland

 

 

 

 

Integration ist eine Querschnittaufgabe, deshalb haben wir die sechs Thesen erstellt:

 

 

 

- durch Spracherwerb

 

 

 

- durch die spezielle Förderung (Potentialanalyse)

 

 

 

- Akzeptanz/gegenseitige Offenheit

 

 

 

- Verbesserung des Integrationsangebotes

 

 

 

- einheitliche Standards im Bezug auf Schule

 

 

 

- größeres Angebot an Wertevermittlung/ -schulung

 

 

 

Ende: Integration geschieht nicht von heute auf morgen. Es ist ein langfristiger Prozess.

 

 

 

 

 

 

 

Workshop Nr. 4: Muslime – Andere Herausforderungen an die Integration?

 

 

 

 

- Der Staat muss dann in die Religionsfreiheit eingreifen, wenn die Mündigkeit des Bürgers gefährdet ist/ der Bürger sie nicht frei ausüben kann (Kopftuchverbot; Kindereheverbot)

 

 

 

- Der Staat darf nicht in die Religionsfreiheit eingreifen, da er so die Mündigkeit des Bürgers einschränkt/gefährdet (kein Kopftuchverbot, kein Verbot der Kinderehe)

 

 

 

 

 

 

 

Workshop Nr. 5: Wer integriert sich – und wohin? Das Beispiel Polen

 

 

 

 

- Persönlicher Kontakt zwischen Polen und Deutschen verringern Vorurteile, können sie bei subjektiv schlechter Erfahrung auch verstärken.

 

 

 

- Es müssen mehr längerfristige Angebote (Beratung, Vereine) und eine Anbindung an bestehende Flüchtlingsintegrationspolitik von Staat/Ländern geschaffen werden.

 

 

 

- Der Grund für die Migration der Polen nach D. ist nicht nur Arbeit, sondern schlichtweg die geografische Nähe.

 

 

 

 

 

 

 

6. Unterschiedliche Ansätze der Nationen: Europa und Integration

 

 

 

 

Gemeinsamkeiten der Länder: Schweden, Frankreich und Österreich:

 

 

 

- offene Asylpolitik

 

 

 

- finanzielle Unterstützung durch den Staat

 

 

 

- Förderung der Bildung

140 Schüler diskutierten in 6 Workshops