Publikationen

Reuters

Länderberichte

Die Amazonassynode

von Anja Czymmeck

Reaktionen und Erwartungen in Brasilien
Am 6. Oktober eröffnete Papst Franziskus mit einer feierlichen Messe im Petersdom im Beisein vieler Vertreter indigener Völker die Amazonassynode. Sie wird bis 27. Oktober 2019 im Vatikan stattfinden und trägt den Titel: „Amazonien: Neue Wege für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie“.

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Policy Papers XVI Forte de Copacabana 2019

The Fourth Industrial Revolution - Impacts on International Security an the Reshaping of Global Order
Policy Papers XVI Forte de Copacabana 2019 - International Security Conference
KAS Brasilien

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Handbuch für Laienrechtsberater

Das Handbuch für Laienrechtsberater ist ein Beitrag für die Wahrung der Menschenrechte.

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Infrastruktur und Entwicklung in Brasilien

von Jan Woischnik

Cadernos Adenauer 2
Zweite Ausgabe von Cadernos Adenauer zum Thema Infrastruktur und Entwicklung in Brasilien

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Feuer in Brasilien

"Der Erhalt der Amazonasregion wird nur mit internationaler Unterstützung auch in Zukunft möglich sein"
Große Teile des Amazonas-Regenwaldes in Brasilien stehen noch immer in Flammen. Anja Czymmeck, Leiterin des KAS-Büros in Rio de Janeiro, schildert im Interview die Maßnahmen der brasilianischen Regierung zum Schutz der Region und welche Rolle dabei internationale Hilfen spielen.

Einzeltitel

Democracia, Diálogo e Cooperação

Seit 50 Jahren ist die Konrad-Adenauer-Stiftung in Brasilien tätig. Die neue Publikation "Democracia, Diálogo e Cooperação - A Fundação Konrad Adenauer no Brasil" die Arbeit der Stiftung in der viertgrößten Demokratie der Welt vor. Die Publikation informiert über unsere Arbeit in den Bereichen Politische Bildung, Demokratie und Rechtsstaat, Soziale Marktwirtschaft, Dezentralisierung und Nachhaltigkeit sowie Internationale Beziehungen.

Länderberichte

Freihandelsabkommen EU-MERCOSUR - „Südbrücke“ im Atlantik

von Annette Schwarzbauer, Johannes Hügel

Lange nichts, und auf einmal schienen es alle eilig zu haben: Zwanzig Jahre nach Verhandlungsstart, pünktlich zum diesjährigen G20-Treffen und wenige Wochen vor dem Ende der „Juncker-Kommission“, erzielten die Verhandlungsführer, drei EU-Kommissare und vier südamerikanische Minister, am 28. Juni den Durchbruch in Brüssel: die Einigung auf ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Handelsbündnis MERCOSUR (Zusammenschluss von Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay).
KAS/Jan Woischnik

Länderberichte

Brasilien unter Bolsonaro

von Jan Woischnik

Vom Provokateur zum Politikgestalter?
Entgegen aller Befürchtungen - und entsprechend negativer Berichterstattung gerade auch in vielen deutschen Medien sowohl im Vorfeld der Wahlen als auch seit Präsident Bolsonaros Amtsantritt am 1. Januar 2019 - sind die Institutionen der viertgrößten Demokratie der Welt zumindest zum jetzigen Zeitpunkt in einem guten Zustand. Eine (Militär-)Diktatur ist in Brasilien ebenso wenig errichtet worden wie ein faschistisches Regime. Die Presse- und die Meinungsfreiheit sind in Brasilien nach wie vor in vollem Umfang gegeben – wie schon ein Blick auf die tägliche kritische Berichterstattung vor Ort zeigt. Organisationen der Zivilgesellschaft und Nichtregierungsorganisationen können ihrer Arbeit wie gewohnt und ohne Behinderungen von staatlicher Seite nachgehen.
José Aldenir Souza Machado

Länderberichte

Jair Bolsonaro zum neuen Staatspräsidenten Brasiliens gewählt

von Franziska Hübner, Jan Woischnik

Erklärungsversuche für den historischen Wahlsieg des Rechtspopulisten
Der ultrarechte Jair Messias Bolsonaro (PSL) hat die Stichwahl vom 28. Oktober 2018 mit 55,13% der Stimmen gewonnen. Ab dem 1. Januar 2019 wird er das fünftgrößte Land der Welt regieren. Auf den Kandidaten der linken Arbeiterpartei (PT), Fernando Haddad, entfielen 44,87% der Stimmen. Die Erosion des politischen Zentrums, die starke Ablehnung der Arbeiterpartei und vor allem die Orientierung der bürgerlichen Mitte nach rechts außen waren seit langem zu erwarten. Über vier Jahre Krisenmodus in Brasilien in Kombination mit mangelnder Problemlösungsfähigkeit der traditionellen politischen Parteien machten ehemals treue Wähler des Zentrums empfänglich für populistische Lösungsversprechen. Der neue Präsident ist eine Blackbox. Weder Brasilien noch das Ausland können wissen, was von ihm zu erwarten sein wird.

Länderberichte

Brasiliens bürgerliche Mitte rückt nach Rechtsaußen

von Jan Woischnik, Franziska Hübner

Erster Wahlgang erschüttert größte Demokratie Südamerikas
Die klaren Gewinner des ersten Wahlgangs der brasilianischen Präsidentschaftswahl am 7. Oktober 2018 heißen Jair Messias Bolsonaro (46,03%) und Fernando Haddad (29,28%). Da keiner der beiden Kandidaten die absolute Mehrheit der Stimmen auf sich vereinen konnte, kommt es am 28. Oktober zu einer Stichwahl zwischen dem ultrarechten Bolsonaro von der Splitterpartei Partido Social Liberal (PSL) und Haddad.